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Komplexität und mangelnde Integration behindern Cloud-Einsatz in Unternehmen

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EMEA-weite Studie „Putting Cultural Transformation at the Heart of Cloud Success“ von Oracle


Während viele europäische Unternehmen auf Cloud-Technologie setzen, plagt sich die Hälfte davon mit steigenden Integrationskosten und Datensilos herum. Dies zeigt die neue Studie Putting Cultural Transformation at the Heart of Cloud Success von Oracle. Ein wesentlicher Grund: Durchschnittlich werden mehr als 60 Prozent der gesamten IT-Ausgaben eines Unternehmens von den Fachabteilungen gesteuert und nicht, wie früher, von der IT-Abteilung. Dadurch ziehen Unternehmen nicht den vollen Mehrwert aus den verwendeten Cloud-Diensten.



Darüber hinaus tätigen die meisten Unternehmen ihre IT-Investitionen, ohne auf Umsatzpotenzial und innovative Projekte zu achten – auch in Deutschland. Laut der Oracle-Studie sagen 60 Prozent der Entscheidungsträger in deutschen Unternehmen, dass herkömmliche IT-Finanzierungsmodelle Innovationen blockieren. Für die Studie hat Coleman Parkes im Auftrag von Oracle 600 Verantwortliche für IT und Fachabteilungen in Europa sowie dem Nahen Osten befragt – davon 150 aus Deutschland.

 

Cloud-Finanzierungsmodelle gehören auf den Prüfstand

Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen ihre IT-Finanzierungsmodelle überarbeiten müssen. Dazu ist auch ein Wandel der Unternehmenskultur nötig. Nur so lassen sich die Vorteile von Cloud Computing ganz ausschöpfen: 25 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, dass ein unzeitgemäßes IT-Finanzierungsmodell das Unternehmenswachstum bremst. 27 Prozent glauben, dass die IT-Strategie ihres Unternehmens den Anforderungen von Cloud Computing nicht gewachsen ist.

67 Prozent der Befragten denken daher, dass IT-Abteilungen durch neue Finanzierungsmodelle den Fachabteilungen mehr Cloud-Dienste bereitstellen können. 73 Prozent erwarten zudem, dass sich dadurch Kosten reduzieren lassen.

 

Licht in die Schatten-IT bringen

Die Oracle-Studie bestätigt, dass erhöhte IT-Ausgaben außerhalb der IT-Abteilung – auch bekannt als Schatten-IT – ein Problem sind: Fast ein Drittel (30 Prozent) meint, dass Schatten-IT die IT-Abteilung daran hindert, ihr Potenzial für das Unternehmen auszuschöpfen. Für 45 Prozent stellt Schatten-IT die Hauptursache von Komplexität dar.

 

Wenn Fachabteilungen ihre IT-Ausgaben unabhängig verwalten, haben IT-Entscheider in Deutschland vor allem Bedenken hinsichtlich Sicherheit (31 Prozent), Verwaltung der Finanzierung (31 Prozent) und Kontrolle der IT-Landschaft des Unternehmens (24 Prozent). 35 Prozent sagen sogar, dass sich mit der Einführung von Cloud-Diensten – mit dem aktuellen Ansatz – Integrationskosten erhöht haben. 33 Prozent denken außerdem, dass dadurch Datensilos entstanden sind.

 

„Die Cloud-Herausforderungen resultieren weniger aus der Technologie selbst als vielmehr aus der fehlenden Synchronisation über alle Unternehmensbereiche hinweg. Da sich Cloud-Dienste sehr einfach implementieren lassen, treffen viele Fachabteilungen Kaufentscheidungen unabhängig vom CIO. Das erhöht Komplexität und Kosten. Stattdessen benötigen Unternehmen eine einheitliche Cloud-Strategie. Nur so können alle Abteilungen an einem Strang ziehen und Ressourcen effizienter nutzen“, sagt Johan Doruiter, Senior Vice President of Systems, Oracle EMEA.

 

Der CIO als Cloud-Navigator

Die Studie von Oracle zeigt, dass viele Unternehmen keinen vollständigen Überblick der Technologie-Investitionen haben. Eine einheitliche Cloud-Strategie lässt sich so nur schwer entwickeln und umsetzen. Der CIO darf nicht länger außen vor bleiben. Vielmehr muss er eine wesentliche Rolle einnehmen, wenn ein Unternehmen den Schritt in die Cloud wagt. Systemintegration und Datenmanagement sind für Unternehmen erfolgsentscheidend. Trotzdem kontrolliert der CIO in 71 Prozent der deutschen Unternehmen weniger als die Hälfte des IT-Budgets.

 

„Die Erwartungen der Unternehmen an die Cloud haben sich in vielerlei Hinsicht erfüllt. Die Art und Weise, wie IT-Investitionen erfolgen, ist aber veraltet. Die Cloud kann Daten und Arbeitsprozesse über das Unternehmen hinweg nahtlos verbinden. Doch einzelne Fachabteilungen implementieren noch immer IT-Systeme auf eigene Faust und schaffen so Datensilos. Das führt zu erhöhter Komplexität und Integrationsproblemen. Mit einem integrierten Ansatz lassen sich diese jedoch leicht vermeiden“, fügt Doruiter hinzu.

 

CIOs müssen enger mit den Fachabteilungen zusammenarbeiten und so sicherstellen, dass die IT Innovationen fördert. Als „Cloud-Navigator“ sollen sie beim Einkauf jeder neuen Cloud-Lösung Kosten und Risiken im Blick haben. Nur so verfolgt das gesamte Unternehmen eine einheitliche Cloud-Strategie. Der CIO sollte auch Veränderungen vorantreiben. Dazu muss er gemeinsam mit dem CEO und CFO einen allgemein gültigen Cloud-Ansatz etablieren.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Josef Thaurer (Tel.: 08917959180), verantwortlich.


Keywords: Orace, Studie, Cloud, CIO, Cloud-Navigator

Pressemitteilungstext: 544 Wörter, 4818 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Oracle


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