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World-Class IT-Abteilungen haben gegenwärtig 7 % mehr Ausgaben als die Peergruppe; diese Mehrausgaben erhöhen jedoch den ROI in anderen SG&A-Bereichen

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IT, ein Schlüsselinstrument zur Erreichung von World-Class-Performance in den Bereichen Finanzen, Einkauf und Personalverwaltung.

Frankfurt, 28. November 2006 - Verglichen mit typischen Unternehmen geben führende IT-Abteilungen derzeit 7 % mehr aus. Das geht aus Untersuchungen des 2006 Enterprise Book of Numbers der Hackett GroupTM hervor. Die erhöhten Aufwendungen zahlen sich jedoch mehr als aus, da sie zu Verbesserungen der Effizienz und Effektivität in den Bereichen Finanzen, Einkauf, Personalverwaltung und in weiteren Back-Office-Bereichen führen. Mithilfe verbesserter Technologien, geben führende Finanzbereiche 45 % weniger aus als typische Unternehmen. Top-Procurement-Abteilungen wenden 25 % weniger auf und bei den besten Personalabteilungen liegen die Kosten um 13 % niedriger.

In allen Fällen kommen diese Geschäftsbereiche mit weniger Mitarbeitern aus und es konnte eine verbesserte Performance in einer Reihe von Messdaten, die die Effektivität und die strategische Ausrichtung betreffen, festgestellt werden. Dabei fand Hackett einen direkten Zusammenhang zwischen verbesserter IT-Effektivität und den Schlüsseldaten in den Bereichen Finanzen und Einkauf. Das Erreichen von „World-Class"-Status in der IT ist, laut Hackett, sogar eine Grundvoraussetzung, um überlegene Performance in weiteren Back-Office-Bereichen zu erzielen. Aus der Hackett-Studie geht hervor, dass 86 % aller Unternehmen, die World-Class-Performance in zwei oder mehr Bereichen des Hackett-Benchmarks bei SG&A (Selling, General & Administrative) erreichen, in der IT über den World-Class-Status verfügen.

Den Hackett-Studien zufolge setzen World-Class IT-Abteilungen derzeit 9.024 US$ pro Endanwender ein, während typische Unternehmen mit 8.485 US$ um 7 % unter diesem Wert liegen. Damit setzt sich ein Trend aus dem Jahr 2005 fort, wonach der IT- Bereich der einzige Bereich ist, in dem die Ausgaben der World-Class-Performer über denen der typischen Unternehmen liegen. Führende Organisationen investieren außerdem 17 % mehr in technologische Lösungen als typische Unternehmen.

Laut Eric Dorr, Senior Research Advisor, generieren führende Unternehmen durch ihr Augenmerk auf den IT-Bereich „einen Mehrwert, der weit über den Kostenfaktor hinausgeht“. Indem dieser Bereich zu Verbesserungen des Geschäftsergebnisses führt und darüber hinaus dafür sorgt, dass die Back-Office-Bereiche mehr auf die strategischen Zielsetzungen abgestimmt sind und so den Erfordernissen des Unternehmens besser entsprechen. Der Einsatz von Technologie spielt in einer Reihe von Unternehmensbereichen eine Rolle. Das beginnt, dass die Bücher jeden Monat schneller geschlossen werden, setzt sich über eine höhere Kundenzufriedenheit fort und führt auch dazu, dass Mitarbeiter effektiver eingesetzt und ausgebildet werden können.“

Laut Hackett konnte im Finanzbereich eine direkte Korrelation zwischen der Effektivität der IT und einem verbesserten Zugang zu Finanzinformationen nachgewiesen werden. Führende Finanzorganisationen stellen 57 % mehr elektronische Kundenrechnungen aus, die dazu führen, dass sich Rechnungsfehler reduzieren und sich die Zahl der unbezahlten Rechnungen pro Tag [days sales outstanding] signifikant verringern, wodurch wiederum der Cashflow erhöht wird.

Im Bereich Beschaffung konnte Hackett einen direkten Zusammenhang zwischen IT-Effektivität und Beschaffungseffizienz feststellen. Der Einsatz von Technologie führt dazu, dass führende Beschaffungsabteilungen 36 % mehr Aufträge pro Mitarbeiter bearbeiten als typische Unternehmen und dabei die Kosten pro Einkauf nahezu auf die Hälfte reduzieren.

Des Weiteren profitieren Personalabteilungen deutlich von ihrem verstärkten Technologieeinsatz. Führende HR-Abteilungen haben 13 % niedrigere Kosten pro Mitarbeiter und 15 % weniger Mitarbeiter. Hier werden Führungspositionen um 10 % schneller besetzt. Auch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Unternehmen seinen Beschäftigten einen Online-Zugang zu Gesundheits- und Sozialleistungen anbietet, im Vergleich zu den typischen Unternehmen mehr als dreimal so hoch.

Fünf Best-Practices-Bereiche für IT
Aufgrund der im 2006 Enterprise Book of Numbers enthaltenen Forschungsergebnisse konnte Hackett zudem fünf entscheidende Best-Practices-Bereiche herausstellen, in denen sich Top-Performer auszeichnen: Strategische Abstimmung, Reduktion von Komplexität, Technologieeinsatz, Business Process Sourcing sowie bereichsübergreifende Partnerschaften. Die wesentlichen Ergebnisse aus einigen ausgesuchten Best-Practices-Bereichen sind im Folgenden zusammengefaßt:

Strategische Abstimmung
Um mit der IT eine strategische Abstimmung zu gewährleisten und ihre Rolle im Entscheidungsprozeß zu stärken, ist es bei den Top IT-Abteilungen doppelt so wahrscheinlich, dass der CIO unmittelbar dem CEO oder Chairman berichtet und nicht dem CFO oder einem anderen Vorstand. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese CIOs der obersten Führungsebene ihres Unternehmens angehören, um 48 % erhöht.

Reduktion von Komplexität
Der finanzielle und personelle Aufwand, der durch den Einsatz und die Instandhaltung unterschiedlicher Daten Center, Standard Applikationen, Customization, Betriebssystemen, Programmiersprachen, Hardware- und Telecomstandards usw. entsteht, trägt zu einem spürbaren Anstieg der Gesamtkosten der IT bei. Die Reduzierung von Komplexität des IT-Systems – Hardware, Software und Netzwerke – vereinfacht die Geschäftsabläufe unmittelbar und setzt sowohl Zeit als auch Mittel frei, die in effektivere Prozesse investiert werden können und einen Mehrwert darstellen.
Bei führenden Beschaffungsabteilungen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sie über eine einzige Datenbank für Zulieferer und Waren verfügen höher, so dass Führungskräfte ein viel genaueres Bild über den Stand der Dinge verschaffen können. In den führenden Finanzbereichen ist die Wahrscheinlichkeit, dass Managementberichte aus einer zentralisierten Datenbank heraus generiert werden, um 28 % höher. Damit wird der Zugang zu Informationen verbessert und ein unternehmensweiter Blick auf die Performance ermöglicht, während gleichzeitig der Zeitaufwand für das Suchen und Überprüfen von Daten aus verschiedenen Quellen verringert wird.

Bereichsübergreifende Partnerschaften
Die IT-Abteilung (und ihre externen Service Provider) sollte als Geschäftspartner betrachtet werden um sicherzustellen, dass die eingesetzten Applikationen die Unternehmensziele vorantreiben. Eine entscheidende Rolle kommt dabei der Aufrechterhaltung einer hohen Anwenderakzeptanz und hohen Raten bei der internen Kundenzufriedenheit zu. Führende IT-Abteilungen nutzen zu 90 % ein „Project Management Offices“ (PMO), womit die Wahrscheinlichkeit für den Einsatz dieses Instruments um 130 % höher liegt als bei den typischen Unternehmen. Durch PMO wird die Transparenz, Koordination und Planung von Projekten verbessert, weshalb das Level von PMO die wichtigste Messgröße darstellt, mit der die Performance berechnet werden kann.

„Unsere Untersuchungen belegen eindeutig, dass die IT das Fundament für World-Class-Performance in jedem anderen Back-Office-Bereich bildet“, sagt Scott Holland, Senior Business Advisor bei Hackett. „Während zahlreiche Unternehmen damit fortfahren, IT-Budgets zu kürzen, sind Unternehmen mit führenden IT-Abteilungen zu der Einsicht gelangt, dass gezielte IT-Investitionen dazu führen, die Kosten über das gesamte Gebiet der SG&A hinweg zu senken. Gleichzeitig schafft die verbesserte IT eine erhöhte Effektivität bei Finanzen, Beschaffung und Personalverwaltung.“

Über The Hackett Group
Das auf Geschäftsprozesse spezialisierte Advisory-Unternehmen The Hackett Group (www.thehackettgroup.com), ein Unternehmen von Answerthink, ist Weltmarktführer in den Bereichen Best-Practices-Forschung, Benchmarking und Transformations-Beratungsdienst¬leistungen. Hackett verfolgt das Ziel, es Unternehmen zu ermöglichen, World-Class Performance zu erreichen. Seit dem Zusammenschluss mit der REL Consultancy Group, einem weltweit führenden Working Capital Spezialisten, bietet Hackett seit dem Jahr 2005 zusätzlich Services im Total Working Capital Management an, um durch verbessertes Working Capital, verringerte Kosten und gesteigerte Servicequalität den Cashflow in Firmen zu verbessern. Allein in den letzten zehn Jahren konnte REL bei Kunden in über 60 Ländern mehr als 25 Mrd. US-Dollar durch optimiertes Working Capital Management freisetzen.

Einzig The Hackett Group definiert „World-Class Performance“ in den Bereichen Vertrieb, Verwaltung und Supply Chain. Die Definition basiert auf empirischen Analysen, die das Unternehmen in den vergangenen 14 Jahren durch 3.500 Benchmarking-Studien bei nahezu 2.000 der weltweit führenden Unternehmen durchführte. Heute zählen 70 % der DAX-30-Unternehmen, 97 % der Dow-Jones-Industrials-Unternehmen, 77 % der Fortune 100 und 90 % des Dow-Jones-Titans-Index zu den Kunden von The Hackett Group.

Weitere Informationen zu The Hackett Group finden Sie unter www.thehackettgroup.com oder
wenden Sie sich per Mail an info.Europe@thehackettgroup.com.

Pressekontakte:
Lucy Turpin Communications
Eva Hildebrandt
Prinzregentenstr. 79
81675 München
Tel.: +49 (0)89 417761 -14 / -29
Hackett@LucyTurpin.com

The Hackett Group
Rathausplatz 1
65760 Eschborn/Frankfurt
Tel.: +49 (0)6196 77726 -0
info.europe@thehackettgroup.com



Web: http://www.thehackettgroup.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Katrin Hauck, verantwortlich.

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