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Leipzig auf dem Weg zum europäischen Luftfrachtkreuz

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Leipzig/Stuttgart – Flughafen Leipzig auf dem Weg zum europäisches Luftfrachtkreuz: Wenn die Post-Logistiktochter DHL http://www.dhl.de 2008 den vollen Betrieb am Flughafen Leipzig-Halle http://www.leipzig-halle-airport.de aufnimmt, wird dieser die EU-Hauptstadt Brüssel als europäischen Hauptumschlagplatz (HUB) des Logistikriesen abgelöst haben und neben Hongkong und Wilmington im US-Bundesstaat Ohio dessen drittes weltweites Luftfrachtdrehkreuz bilden.

Hier werden 50 Frachtflugzeuge täglich starten und landen, die Sortieranlage im Warehouse ist über vier Kilometer lang und bearbeitet bis zu 60.000 Pakete stündlich. Außerdem ist der Bau einer weiteren Start- und Landebahn für voll betankte und voll beladene Übersee-Frachtflüge von über dreieinhalb Kilometern Länge in vollem Gang. Das rund 290 Millionen Euro teure Vorhaben war Voraussetzung für die Ansiedlung der DHL. Für 30 Jahre hat sie mit dem Flughafen einen 800 Seiten starken Vertrag geschlossen, der auch Nachtflüge einschließt, womit man in Leipzig ein gewichtiges Argument im Wettrennen mit Brüssel um den DHL-Zuschlag in die Waagschale werfen konnte. Die DHL-Ansiedlung habe eine Sogwirkung für den Standort, erklärt Gunthard Bratzke, Geschäftsführer des in Halle ansässigen Institutes für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung http://www.isw-online.org. Experten schätzen, dass im Zuge der Entscheidung von DHL zugunsten des ostdeutschen Standortes bis zu 10.000 Arbeitsplätze entstehen werden. Flughafenchef Eric Malitzke sieht diesen Erfolg als „Beleg dafür, welch im Bundesvergleich einzigartiges und international anerkanntes Entwicklungspotenzial der Standort sowie die gesamte Region für die Logistik- und Luftverkehrsbranche besitzen.“ Nicht zufällig hätten sich international agierende Unternehmen angesiedelt, darunter Quelle, Porsche, BMW oder Dow Chemical. „Mitteldeutschland besitzt beste Voraussetzungen, zu den großen Gewinnern zu gehören“, kommentierte die Mitteldeutsche Zeitung http://www.mz-web.de die Entwicklung in der Logistikbranche.

Für den schnellen Weitertransport der Waren zu den Wachstumsmärkten der neuen EU-Mitgliedstaaten sorgen hervorragende Fluganbindungen sowie ideale Straßen- und Schienennetze. Mit einem sechsspurigen Autobahnkreuz mit Anschluss nach Prag, Berlin und München, mit Bahnanschlüssen und großzügigen bebaubaren Flächen haben die Sachsen gepunktet. Dass bei einem solchen Projekt auch die Herausforderungen an die IT-Infrastruktur enorm sind, versteht sich von selbst. Für den Stuttgarter Systemintegrator NextiraOne http://www.nextiraone.de mit Niederlassung in der sächsischen Metropole gilt es bis September 2007, ein hochkomplexes ITK-System zu entwickeln, das in seiner Größe ebenfalls beachtlich ist: im Erstausbau bereits über 1.000 Ports im Local Area Network (LAN), 340 Access Points im WLAN-Netz, 700 IP Telefone, dazu 90 Basisstationen und mehrere Hundert Mobiltelefone im DECT Standard (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) und ein Wide Area Network (WAN) sowie umfassendes Applikation Management und ein Unified Messaging System stehen auf dem Auftragszettel der DHL.

„Wir haben mit unserem Single Vendor Konzept und ausgereifter Technik überzeugt“, erklärt Axel Schnell, Service Director bei NextiraOne und Mitglied der Geschäftsleitung. Obwohl DHL und Deutsche Post vielfach von anderen Anbietern ausgerüstet wurden, hat sich Nextiraone mit seiner Alcatel-Lösung http://www.alcatel-lucent.de durchgesetzt. Durch das Vertrauen in einen einzigen Partner verspreche man sich ein hohes Maß an Sicherheit und geringe Probleme bei der Integration.

Die Präsenz vor Ort - das NextiraOne-Büro ist gerade einen Kilometer vom Flughafen entfernt - und die Aufgabenteilung zwischen Unternehmensvertretern in Leipzig und in der Stuttgarter Zentrale sowie professionelle Bearbeitung aller Projektanfragen seitens des Auftraggebers und die ständige Kommunikation mit Entscheidungsträgern auf allen Ebenen in Brüssel, Berlin, Bonn und Leipzig dürften auch dafür gesorgt haben, dass sich DHL bei den Stuttgartern gut aufgehoben fühlt. „Es kommt darauf an, passgenaue Services bereitstellen zu können. In jeder Phase eines Projekts bringen wir den ermittelten Bedarf und die Leistung in Einklang. Dazu stehen wir ständig in Kontakt mit dem Kunden und unserem Partner Alcatel“, sagt Schnell.

Für viele Unternehmen in Deutschland liegt in der Serviceorientierung eine enorme Chance, auch bei IT-Dienstleistern. Leider blicken viele Firmen im Kundenverhältnis von innen nach außen, wie der US-Managementexperte Erich Joachimsthaler festgestellt hat. „Unternehmen denken typischerweise stark vom Produkt her. Man entwickelt etwas weiter und fragt die Kunden, ob sie es gut finden“, erklärt er gegenüber dem Handelsblatt http://www.handelsblatt.de. Wichtiger sei es aber, die Welt des Kunden zu verstehen und „aus dieser Perspektive Innovationen zu schaffen.“ Der Kopierspezialist Xerox http://www.xerox.com beispielsweise hat nach Aussage von Vorstandschefin Anne Mulcahy „das Unternehmen um diejenigen neu aufgebaut, um die es sich drehen sollte: die Kunden“, so das Handelsblatt. Sie bestätigt die Erkenntnis Joachimsthalers und weiß, wie wichtig es ist, zuzuhören. „Man muss ständig spüren, welche Träume und Wünsche der Kunde hat.“ Enger Kontakt zum Kunden bewahre vor dem Abheben.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Silke Landwehr, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 694 Wörter, 5423 Zeichen. Als Spam melden


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