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Schiedmayer Celesta liefert hochwertige Musikinstrumente in alle Welt

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Himmlische Klänge


Ob in Stuttgart, New York, Paris oder Rio de Janeiro - kein Opernhaus oder Orchester von Bedeutung verzichtet auf Instrumente aus der Werkstatt der Schiedmayer Celesta GmbH. Das traditionsreiche Familienunternehmen mit Sitz in Wendlingen, Region Stuttgart, ist Weltmarktführer bei Celesten und Tastenglockenspielen. Die Tradition der Instrumentenbauerfamilie reicht über 270 Jahre zurück. Zuerst wurden Clavichorde, Klaviere und Harmonien hergestellt, ab 1890 auch die Celesta. Auf den Spezialmarkt der Celesten- und Glockenspiele konzentriert man sich seit dem Jahr 1980. Neben der jahrhunderte langen Erfahrung und Kompetenz aus dem Klavier- und Harmoniumbau sind insbesondere die Qualität der verwendeten Materialien und das Können von ausgewiesenen Fachkräften verantwortlich für den "himmlischen Klang" dieser Musikinstrumente.

Schon der Erfinder dieses Tasteninstruments, der Pariser Harmoniumbauer Auguste Mustel, nannte es Célesta, "die Himmlische". Sechs Jahre nach ihrer Patentierung im Jahr 1886 war Peter Tschaikowsky als erster bedeutender Komponist so fasziniert von ihrem hellen und zarten Klang, dass er für das neuartige Instrument den Tanz der Zuckerfee als Teil des Ballettklassikers "Der Nussknacker" komponierte. Der an Glocken erinnernde, je nach Oktavenumfang silbrig klare bis kräftig volle Ton der Celesta entsteht im Unterschied zum Piano nicht durch den Anschlag von Filzhämmern auf Saiten, sondern auf Klangplatten, die auf Holzresonatoren platziert sind. Gespielt wird eine Celesta wie ein Klavier, und sie sieht auch so ähnlich aus, nur dass das Gehäuse des Instruments teilweise aus Streckgittern besteht. "Die Celesta ist ein sehr vielseitiges Instrument, das in der klassischen und in der zeitgenössischen Musik ebenso eingesetzt wird wie in der Pop- oder Unterhaltungsmusik", sagt Elianne Schiedmayer, die seit dem Tod ihres Mannes Georg im Jahr 1992 die Schiedmayer Celesta GmbH leitet.

Schiedmayer-Celesten für New York, Rio, Tokyo...

Für die Musikwelt ist das traditionsreiche Familienunternehmen, das heute seinen Sitz in Wendlingen am Neckar hat, von großer Bedeutung: Die Schiedmayer Celesta GmbH ist Weltmarktführer für Celesten und Tastenglockenspiele. Es dürfte kaum ein Opernhaus oder Orchester und nur wenige Musikhochschulen und Rundfunkstudios von Rang geben, die nicht im Besitz einer Schiedmayer Celesta sind; das schwäbische Unternehmen liefert ebenso selbstverständlich nach Rio de Janeiro, New York, Sydney und Shanghai wie nach Stuttgart. Die Kundenliste liest sich wie das Who-is-who der Musikszene, die Berliner Philharmoniker fehlen ebenso wenig wie das New York Symphony Orchestra oder die Wiener Staatsoper. Aber auch bekannte Musiker wie André Rieu oder die norwegische Popband a-ha zählen zu den Kunden von Schiedmayer.
Selbstverständlich besitzt auch die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Instrumente aus dem Hause Schiedmayer. Genau dort, wo die renommierte Hochschule heute steht, hatte die Firma Schiedmayer bis zum Jahr 1969 ihren Sitz. Seit Beginn der 1980er Jahre konzentriert sich das Unternehmen, neben der Produktion von Einbau- und Konzertglockenspielen, auf den Celesten- und Tastenglockenspielbau. Bei der Schiedmayer-Celesta kommt die traditionelle Mustel-Celesta-Mechanik zum Einsatz. Das bedeutet, die Klangplatten sind über den Holzresonatoren platziert und werden von oben mit Filzhämmern angeschlagen. Das bedinge den vollen Klang und den enormen Obertonreichtum der Celesta, so Elianne Schiedmayer. Die seit 1886 bestehende Mechanik hat die Firma kontinuierlich weiterentwickelt.
In diesem Nischenmarkt des Instrumentenbaus ist Schiedmayer Celesta heute fast ohne Konkurrenz. Der japanische Musikinstrumentenanbieter Yamaha produziert zwar ebenfalls Celesten, setzt dabei aber auf eine andere Konstruktion zur Klangerzeugung: Die Klangplatten werden hierbei wie die Saiten bei einem Flügel von unten angeschlagen. "Experten bevorzugen die Klangqualität, die durch die bei Schiedmayer-Celesten verwendete Mechanik entsteht", sagt die Geschäftsführerin. "Bei Ausschreibungen haben wir uns in allen Fällen durchsetzen können."

Fachkenntnis, Erfahrung, Klangqualität

Seit vielen Jahren kann sich Elianne Schiedmayer auf ihre hoch qualifizierten Mitarbeiter verlassen, insbesondere aber auf die einzigartige Kompetenz von Rainer Reutter, dessen Vater Friedrich bereits in der Firma wirkte. "Das ist der Celestenbaumeister schlechthin", so die Chefin. Teilzeitkräfte erledigen vorbereitende Arbeiten wie das Einziehen der winzigen Filzteile in die Hammernasen.
Tatsächlich ist der Bau eines Schiedmayer-Instruments weit gehend feinste Handarbeit; Fachkenntnis und Erfahrung wirken sich ebenso unmittelbar auf die Bau- und Klangqualität aus wie die Güte der verwendeten Materialien. Entsprechend lange wird unter anderem das harte Rotbuchenholz für den Bau der Resonatoren gelagert; der Klangstahl wird nach den Anforderungen von Schiedmayer angefertigt. An einer Celesta wird bis zu zwei Monate lang gearbeitet - jährlich werden nur 24 bis 26 Instrumente fertig gestellt. "Unsere Produkte sind von A bis Z 'Made in Germany'", sagt Elianne Schiedmayer, die sich als frühere Pianistin und Musikpädagogin die Endabnahme sämtlicher Instrumente vorbehält. Mit der Auftragslage ist die Geschäftsführerin zufrieden.
Die Geschichte der Instrumentenbauerfamilie Schiedmayer reicht bis ins Jahr 1735 zurück. Damals baute Balthasar Schiedmayer, der erste Klaviermacher der Familie, ein Clavichord in Erlangen. Die eigentliche Firmengründung in Stuttgart erfolgte im Jahr 1809 unter dem Namen Dieudonné und Schiedmayer Stuttgart durch Carl Dieudonné und Johann Lorenz Schiedmayer. Nachdem die ältesten Schiedmayer-Söhne Adolf und Hermann im Jahr 1845 ins Geschäft eingestiegen waren, firmierte man als Schiedmayer & Soehne, später mit dem Zusatz GmbH & Co. KG; zu den Klavieren und Harmonien kamen ab 1890 die Celesten hinzu. Ein zweiter Zweig der Familie hatte in den 1850er Jahren ebenfalls eine Harmonium- und Klavierfabrik in Stuttgart gegründet, die Georg Schiedmayer 1969 übernahm.
Nachdem das Traditionsunternehmen im selben Jahr der geplanten "Stuttgarter Kulturmeile" weichen musste, fand es nach Stationen in Altbach und Wernau im Jahr 2001 in Wendlingen eine neue Heimat. Dort dokumentieren heute Stiche und Fotos die Geschichte der Werkstätten und Firmensitze, der Inhaber, Mitarbeiter und Kunden. Bekannt ist beispielsweise, dass Franz Liszt und Richard Strauss die außergewöhnliche Qualität von Schiedmayerinstrumenten schätzten. Innovation und Erfindergeist prägten die Firmengeschichte von Beginn an. Ein wichtiger Schritt war sicherlich die Übernahme und Weiterentwicklung der von Mustel erfundenen Grundkonstruktion der Celesta. Die Erfindung des individuellen Resonatorensystems durch den Celesta-Baumeister Friedrich Reutter aus dem Jahr 1938 gilt als bedeutendste Etappe. Ein Höhepunkt der Schiedmayer-Geschichte war der Bau der ersten fünfeinhalb Oktaven-Celesta, Modell Studio, die der Süddeutsche Rundfunk Stuttgart im Jahr 1975 in Auftrag gab. Seither wurden zahlreiche weitere Innovationen umgesetzt. Zum Mozartjahr 2006 etwa wurde ein Tastenglockenspiel mit Messingkugeln auf den Markt gebracht, dessen einzigartiger Klang speziell für Aufführungen der "Zauberflöte" gedacht ist. Aktuell wird ein neues Konzertglockenspiel entwickelt. Für das Jahr des großen Firmenjubiläums 2009 bereitet die Schiedmayer Celesta GmbH jetzt schon den dritten Kompositionswettbewerb für Celesten vor.
zk-cg

Digitale Fotos können angefordert werden bei Zeeb Kommunikation, Tel. 0711-6070719,
E-Mail: info@zeeb-kommunikation.de oder Download unter www.region-stuttgart.de

Herausgeber:
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
Helmuth Haag
Friedrichstraße 10,
Tel. 0711-22835-13, Fax 0711-22835-888
E-Mail helmuth.haag@region-stuttgart.de

Kontakt, Redaktion:
Zeeb Kommunikation
Sonja Madeja, Hartmut Zeeb
Hohenheimer Straße 58a, 70184 Stuttgart
70174 Stuttgart
Tel. 0711-6070719, Fax 0711-6070739
E-Mail info@zeeb-kommunikation.de

Schiedmayer Celesta GmbH:
Elianne Schiedmayer (Geschäftsführerin),
Schäferhauser Straße 10/2, 73240 Wendlingen,
Tel. 07024-5019840,
E-Mail schiedmayer.stuttgart@t-online.de,
www.celesta-schiedmayer.de


Web: http://www.celesta-schiedmayer.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sonja Madeja, verantwortlich.

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