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Finanzminister zwingt Mittelstand zu Ausgaben in Milliardenhöhe

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Neue Abgabenverordnung schreibt Unternehmen Investitionen in elektronische Archivierung vor


(Friedrichsthal, 21.11.2001) Der deutsche Mittelstand befürchtet einer Befragung der am Neuen Markt notierten infor business solutions AG zufolge hohe Kosten durch die ab Januar 2002 geltende neue Abgabenverordnung des Bundesfinanzministeriums. Sie verpflichtet die Unternehmen, alle steuerrelevanten Daten bis zu 10 Jahre digital vorzuhalten, um der Finanzverwaltung einen unmittelbaren Zugriff sowie eine maschinelle Auswertung zu ermöglichen.

Als Konsequenz müssen die Firmen in elektronische Archivierungssysteme und deren Integration in die Finanzbuchhaltung investieren. Mehrheitlich gehen sie von einem Kostenaufwand in fünfstelliger Größenordnung aus. Nach den Berechnungen des Softwarehauses infor business solutions AG wird der Mittelstand durch die neue Abgabenverordnung mit mindestens zwei Milliarden Mark belastet. Zusätzlich können Investitionen für neue Buchhaltungssysteme entstehen, da mehr als ein Viertel der 714 befragten Unternehmen befürchtet, dass die vorhandene Finanzsoftware für eine vorschriftsmäßige elektronische Archivierung nicht geeignet ist.

Gegenwärtig sind erst 19 Prozent dieser Firmen die Anforderungen der Finanzbehörden ausreichend bekannt. Mehr als zwei Drittel haben zwar schon von der zukünftigen Pflicht zur digitalen Archivierung gehört, aber noch keine detaillierten Kenntnisse darüber, welche Daten sie elektronisch zur Verfügung stellen müssen.


Ergebnisse

Ist Ihnen bekannt, dass ab nächstem Jahr alle steuerrelevanten Daten für die Finanzbehörden digital archiviert werden müssen?

·ja, ist mir ausführlich bekannt: 19%
·ja, mir sind aber keine Details bekannt: 68%
·nein / kann mich nicht erinnern: 13%

(n = 714 Mittelstandsunternehmen über 10 Mio. DM Umsatz)


Wie hoch schätzen Sie die Kosten für die Lösung, um den Anforderungen der Finanzbehörden gerecht zu werden?

· unter 10.000 DM: 29%
· 11.000 bis 25.000 DM: 44%
· 26.000 bis 50.000 DM: 18%
· über 50.000 DM: 9%


Eignet sich Ihre Finanzsoftware für eine digitale Archivierung von Daten?

· ja / vermutlich: 62%
· vermutlich nicht: 24%
· keine Einschätzung: 14%


Zum Hintergrund:
Die infor business solutions AG, mit Stammsitz in Friedrichtshal zählt mit über 3000 Kunden im Mittelstand zu den führenden Softwarehäusern in Europa. Das Unternehmen wurde 1979 gegründet und hat europaweit über 750 Mitarbeiter. infor:COM ist eine betriebswirtschaftliche Komplettlösung, die alle in einem Fertigungsunternehmen anfallenden Prozesse unterstützt. infor:COM ist plattformunabhängig und als Komponentensoftware konzipiert, so dass jeder Anwender sich sein „Softwarepaket“ individuell schnüren kann. Zum Angebot der infor AG gehören neben der Standardsoftware auch spezielle Branchenlösungen, beispielsweise für Kunststofffertiger, Möbelhersteller, Steinverarbeiter, die Schmuckindustrie sowie für Automobilzulieferer.


Web: http://www.infor.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frank Neureiter, verantwortlich.

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