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Wiener Gebietskrankenkasse spart Millionen durch Portierung von Host-Applikationen

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Ismaning, 26. März 2007 - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) hat zum Jahresbeginn ihren Unisys-2200-Host endgültig abgeschaltet. Die COBOL-Anwendungen waren zuvor in einem umfassenden Migrations-Projekt mit den Werkzeugen des kanadischen Unisys-2200-Migrationsspezialisten Inglenet auf die COBOL-Umgebung von Micro Focus sowie auf eine IBM-AIX-pSeries-Plattform portiert worden. Durch den Plattform-Wechsel konnte die WGKK mehrere Millionen Euro an Investitionen einsparen.

Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), mit mehr als 1,5 Millionen Versicherten größte gesetzliche Krankenkasse Österreichs, hatte bis dahin ihre zentralen Anwendungen - insbesondere Versicherungswesen, Beitragsvorschreibung und - abrechnung sowie Leistungswesen - auf einem Unisys-2200-Host betrieben. Da dieses System den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde und außerdem hohe laufende Kosten verursachte, benötigte die WGKK für ihre Applikationen eine neue Hardware-Plattform.

Anstatt einen neuen, leistungsfähigeren Host-Rechner anzuschaffen, entschied sich die WGKK nach einem umfassenden Evaluierungsverfahren zum Wechsel auf eine offene Plattform. In einem mehrmonatigen Migrations-Projekt wurden die in COBOL programmierten Host-Anwendungen auf das Betriebssystem AIX für IBM pSeries und die Daten in eine Oracle-Datenbank übernommen. Die Umstellung und Anpassung der COBOL-Programme erfolgte durch speziell auf Unisys 2200 abgestimmte Werkzeuge auf die COBOL-Umgebung des Legacy-Spezialisten Micro Focus.

Das umfangreiche Projekt, welches IBM als Generalunternehmer unter Einbeziehung von Inglenet und Keller & Partner realisierte - es waren insgesamt 600 Batch-, 300 Dialog- und über 1.000 Unterprogramme, 1.400 Batch-Skripts sowie über 500 Datenbank-Tabellen mit rund 260 Millionen Datensätzen betroffen -, wurde nach umfangreichen Tests erfolgreich, in Time und in Budget, abgeschlossen. Seit 15. Oktober 2005 arbeitet die WGKK auf der neuen Plattform. "Nachdem die neuen Systeme nun seit über einem Jahr völlig problemlos laufen, können wir die Migration als erfolgreich betrachten", erklärt Herbert Waismayer, Leiter der Softwareentwicklung bei der WGKK.

Die Migration konnte die Erwartungen der WGKK in vollem Umfang erfüllen; so laufen die portierten COBOL-Applikationen im Batch-Betrieb in der neuen Umgebung bis zu vier Mal schneller. Besonders deutlich sind die wirtschaftlichen Vorteile: Während die WGKK in einen neuen, leistungsfähigeren Host einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag hätte investieren müssen, kostete die gesamte Migration einschließlich der neuen Rechner, die nun als ausfallsichere, verteilte HCMP-Cluster ausgelegt sind, weniger als die Hälfte.

"Angesichts der angespannten Finanzsituation im Gesundheitswesen ist eine Einsparung von mehreren Millionen Euro natürlich ein wichtiger Gesichtspunkt, zumal wir bei der Leistungsfähigkeit und Funktionalität keinerlei Abstriche machen mussten", sagt Waismayer. Auch die laufenden Kosten konnte die WGKK drastisch reduzieren: Sie betragen nur fünf Prozent der Kosten, die für den Host angefallen waren.

"Das Beispiel der WGKK zeigt, dass sich auch komplexe Legacy-Anwendungen problemlos auf moderne Plattformen portieren lassen", erklärt Joachim Blome, technischer Leiter der deutschen Niederlassung von Micro Focus. "Die Anwender können so ihre bewährten Applikationen weiterhin nutzen und trotzdem beträchtliche Einsparungen realisieren".

Diese Presseinformation ist unter www.pr-com.de abrufbar.

Micro Focus, an der FTSE 250 notiert, stellt innovative Lösungen her, mit denen Unternehmen den Wert vorhandener Applikationen steigern können. Micro Focus Enterprise Application Modernisation Software erlaubt es, die in bestehenden Anwendungen abgebildeten Geschäftsprozesse mit modernen Technologien und Architekturen zu verbinden. Die Kunden von Micro Focus können ihre Enterprise-Anwendungen mit weniger Risiko und geringeren Kosten betreiben, sowie schneller auf Marktveränderungen reagieren.

Weitere Informationen:

Katrin Hübner
PR-COM GmbH
Nußbaumstr. 12
80336 München
Tel. +49-89-59997-805
Fax +49-89-59997-999
Katrin.Huebner@pr-com.de

Heike Braches
Micro Focus GmbH
Carl-Zeiss-Ring 5
D-85737 Ismaning
Tel. +49-89-42094-0
Fax +49-89-42094-444
Heike.Braches@microfocus.com


Web: http://www.microfocus.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrich Schopf, verantwortlich.

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