info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Medienbüro Sohn |

Deutscher Mittelstand in Sachen Private-Equity noch ein Entwicklungsland

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Engagement der Finanzinvestoren verringert Abhängigkeit von Krediten der Hausbank


Bonn/Berlin – Private Finanzinvestoren sind mittlerweile auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Doch der Mittelstand ist in Sachen Private-Equity bisher noch ein Entwicklungsland. „Unverändert dominiert bei der Finanzierung der Klein- und Mittelbetriebe der klassische Bankkredit“, sagte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de. Ohoven zeigte sich jedoch überzeugt, dass die Finanzierung durch Private-Equity-Gesellschaften zunehmend an Bedeutung gewinnen werde, gerade auch im Mittelstand.

2006 haben Private-Equity-Unternehmen rund 3,6 Milliarden Euro in mittelständische Firmen investiert. Das waren 20 Prozent mehr als 2005. Der Löwenanteil von über 50 Prozent ging nach Bayern. In der Öffentlichkeit steht das Engagement dieser Privatinvestoren häufig in der Kritik. Dennoch hat eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte http://www.deloitte.com ergeben, dass 63 Prozent der befragten Manager von dem Einstieg eines Private-Equity-Gesellschaften in ihr Unternehmen eine Steigerung der Produktivität erwarten. „Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass private Investorengruppen häufig den Anstoß dazu geben und hilfreich dabei sein können, die eingefahrene Firmenstrategie zu überdenken und erfolgreich neue und bislang ungewohnte Wege zu gehen“, sagte der Mittelstandspräsident.

KMU seien „solide und verlässliche Geschäftspartner“ und brächten „Klasse und Masse“ mit sich. Daher seien die mittelständischen Unternehmen so attraktiv für Investoren. Aber auch für den Mittelstand sei das Engagement der Finanzinvestoren von Vorteil, da die Abhängigkeit vom Kredit der Hausbank verringert würde. Meistens helfe das vergleichsweise günstige Beteiligungskapital darüber hinaus noch bei einer Anschub- oder Wachstumsfinanzierung. Trotzdem stehen nach einer aktuellen Umfrage noch immer drei Viertel der kleinen und mittleren Unternehmen einer Beteiligung privater Kapitalgeber eher skeptisch gegenüber. „Das hat auch mit der im Mittelstand weit verbreiteten ‚Herr-im-Haus-Mentalität’ zu tun. Insofern dauert es sicher einige Jahre, bis bei der Unternehmensnachfolge ein Bewusstseinswandel eintritt“, stellte der BVMW-Präsident fest. Auf lange Sicht sei ein größeres Engagement dieser Investoren jedoch unvermeidlich. Der Mittelstand, so Ohoven, sollte sich gegen diese Entwicklung nicht sperren.




Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 301 Wörter, 2426 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Medienbüro Sohn lesen:

Medienbüro Sohn | 25.02.2008

Novelle der Verpackungsverordnung

Berlin - Der Deutsche Bundestag hat den Weg für die fünfte Novelle der Verpackungsverordnung freigemacht. Allerdings sieht die Firma BellandVision keinen Grund, die im Markt dominierenden dualen Systeme vor dem Wettbewerb mit Selbstentsorgern zu sc...
Medienbüro Sohn | 15.01.2008

Mobilfunk meets Modemarkt: New Yorker startet Handyangebot

Düsseldorf/Braunschweig - Fragt man den Mobilfunktrends 2008, dann kommen ganz unterschiedliche Ansichten. Sprachsteuerung und das mobile Internet werden eine gewaltige Rolle spielen, meinen die einen. Andere erwarten zur Fußball-Europameisterschaf...
Medienbüro Sohn | 14.01.2008

Die Stimme erobert den PC

Las Vegas/Berlin - Bill Gates hat auf der Elektronikmesse Consumer Electronics Show (CES) http://www.cesweb.org in Las Vegas ein neues digitales Jahrzehnt beschworen. Damit bringt er seine Zuversicht auf den Punkt, dass die Digitalisierung des Alltag...