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Zahlungsmittel: Mobiltelefon löst Bargeld ab - Kreditkarte hat schlechte Chancen

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Bonn/Bad Homburg, www.ne-na.de - In 15 Jahren könnte nach Einschätzung von Branchenexperten die Ära des Bargeldes zu Ende sein. „Das Mobiltelefon wird dann das Portmonee ersetzt haben. Szenario: Um etwa eine Zeitung am Kiosk oder einen Kaffee zu kaufen, zieht der Käufer sein Handy über ein Lesegerät an der Kasse – und der Betrag wird automatisch per Telefonrechnung abgebucht. Bei größeren Beträgen muss zusätzlich eine Geheimnummer eingegeben werden. Auch Zahlungen zwischen Privatpersonen laufen über das Handy ab“, prognostiziert Axel Gloger, Chefredakteur des Fachdienstes „Trendletter“ http://www.trendletter.de.

Bereits im nächsten Jahr werden weltweit Transaktionen im Wert von 37 Milliarden Dollar über Mobiltelefone abgewickelt, schätzt die Unternehmensberatung Arthur D. Little. Heute sind es nur halb so viele. Versuche, drahtloses Bezahlen über eine aufgerüstete Kreditkarte abzuwickeln, scheitern bislang. Grund: Konsumenten zwischen 18 und 34 Jahren haben mit einer viermal so hohen Wahrscheinlichkeit unterwegs eher ein Handy dabei als eine Geldbörse.

„In Japan ist diese Vision bereits Wirklichkeit. Millionen Menschen nutzen hier ihr Handy bereits als Geldbörse. Technik: In den Telefonen sind kleine Funkchips eingebaut. Sobald sie in die Nähe des Kassensenders kommen, wird der gewünschte Betrag per Funksignal abgebucht. Es gibt auch Prepaid-Karten mit festen Beträgen zu kaufen. Da das Guthaben im Telefon selbst gespeichert ist, funktioniert das Bezahlen auch, wenn das Handy keinen Empfang hat“, weiß Gloger.

Damit bekommt nach Meinung von Jens Klemann, Geschäftsführer der Bad Homburger Unternehmensberatung Strateco http://www.strateco.de und Mitherausgeber des Informationsportals Voice Community http://www.voice-community.de auch das Thema Sicherheit eine neue Bedeutung: „Wenn das Handy mehr und mehr zum zentralen Identitätsgegenstand wird, ist es umso wichtiger, es sinnvoll gegen Missbrauch zu schützen. Hier sind biometrische Mechanismen prädestiniert wie der Fingerabdruck oder die Sprache. Gerade mit Spracherkennung lassen sich alle Arten von mobilen Geräten sinnvoll schützen“, so Klemann.

Im öffentlichen Personen-Nahverkehr gebe es schon vielversprechende Pilotprojekte in Deutschland, die den Fahrscheinautomaten bald überflüssig werden lassen. „Hier wird unter anderem auch mit Barcode-ähnlichen Bildern gearbeitet, die an den Haltestellen einfach per Kamera im Handy erfasst werden und zur Abrechnung dienen. Aber auch an Parkscheinautomaten wird so die lästige Suche nach passendem Kleingeld hoffentlich bald Geschichte sein“, hofft Klemann. Wie immer bei neuen Technikstandards gibt es Gewinner und Verlierer: „Wenn der Konsument im Monat 60 Transaktionen über sein Mobiltelefon, das heißt: seine Telefonrechnung, begleicht, kann die Bank nur einmal Geld verdienen – bei der Abbuchung der Telefonrechnung. Mobiles Bezahlen könnte die Branche in eine Krise stürzen“, glaubt Gloger.




Web: http://www.ne-na.de


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