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Markenerlebnisse über sprechende Plakate

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Unternehmen entwickeln neue Audiowelten für die Werbung


Bonn/Bad Homburg, www.ne-na.de - Eine Szene im Steven Spielberg-Film Minority Report hat die Werbebranche nachhaltig beeinflusst: Sprechende Plakate umgarnen den Hauptdarsteller, sprechen ihn mit seinem Namen an und verweisen ihn auf persönliche Werbeangebote. Die „Plakate“ sind in Wahrheit Bildschirme neuester Technologie, die noch ein paar Jahre auf sich warten lassen. Aber die Technik, den Passanten persönlich anzusprechen, die gibt es bereits. So hat Ströer Außenwerbung http://www.stroeer.de an Bahnhöfen, S-Bahn- und U-Bahnstationen bereits mehr als 3.500 City-Light-Poster als so genannte Mobilepoints mit Infrarot-Schnittstellen ausgestattet. Richtet man sein Handy auf den leuchtenden Mobilepoint, erhält man eine SMS zugeschickt, die Werbebotschaften enthält, wie Einkaufsgutscheine, elektronische Flyer oder Gratis-Klingeltöne. Bereits im Mai vergangenen Jahres wurde so für den Kinostreifen Mission Impossible 3 geworben – die Nutzer konnten Klingeltöne mit Filmmusik gratis herunterladen.

Inzwischen sind viele der Mobilepoints mit Bluetooth ausgerüstet und schaffen eine Sendeentfernung von 15 bis 30 Meter. „Infrarotschnittstellen waren nur zur Übertragung geeignet, wenn man das Handy direkt an dieses Plakat hielt. Und mit Bluetooth lassen sich auch größere Datenmengen übertragen – etwa Filmtrailer oder Musikdateien“, erklärt Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur des Bonner Informationsdienstes Werbepraxis aktuell http://www.werbepraxis-aktuell.de. Zwar seien die großen Marken Vorreiter bei der neuen Technologie – aber auch für den lokal tätigen Einzelhandel oder Dienstleister biete sie riesige Chancen.

„Denn besser, als Werbesprüche aufs Handy zu versenden, ist es, topaktuelle Angebote zu übermitteln, die im Umfeld des Plakats sofort genutzt werden können. So könnte beispielsweise ein Modefachgeschäft Plakate in der näheren Umgebung dazu nutzen, um die tagesaktuellen Sonderangebote mit einem persönlichen Gutscheincode aufs Handy der Passanten zu übermitteln. Im Geschäft wird der persönliche Gutschein dann vorgezeigt. Restaurants in Bahnhofsnähe könnten mit Plakaten Reisende auf ihre Tagesmenüs aufmerksam machen. Auch hier hilft ein Gutscheincode, den Appetit anzuregen. Selbst ein Mini-Stadtplan könnte übermittelt werden und den Passanten so den Weg ins Geschäft erleichtern – gut geeignet für Souvenirshops und Geschenkartikelanbieter“, so Röthlingshöfer.

Bei einer Kampagne für einen Online-Musikshop in verschiedenen Großstädten wie in Köln wurde die Akzeptanz der interaktiven Plakate erstmals getestet. Angeboten wurde der Song eines neuen Albums von Pop-Sängerin Nelly Furtado. Über 4.000 Kölner haben während des sieben Tage dauernden Werbezeitraums von dem Angebot Gebrauch gemacht, den Song auf das Handy herunterzuladen. Immerhin sind das 28 Prozent der Nutzer, die von der Bluetooth-Schnittstelle der Plakate registriert wurden.

In der Allianz-Arena bekommen Besucher Werbung und ergänzende Informationen zu den dort stattfindenden Veranstaltungen überspielt. Initiator der Bluetooth-Werbung ist die Allianz-Versicherung. „Vor allem innerhalb geschlossener Veranstaltungen können die Bluetooth-Informationen für die Empfänger sehr sinnvoll sein“, betont Röthlingshöfer.

„Denkt man das Thema konsequent weiter, so liegt es doch nahe, mittels Sprachtechnologie wirklich ‚sprechende Plakate’ im Sinne einer ‚natürlichsprachlichen Interaktion’ anzubieten. Statt SMS lässt sich hier ein Anruf aufbauen, der spezifische Angebote offeriert und zu einer direkten Interaktion über Sprache einlädt. So kann man das ‚Marken-Erlebnis’ um ein Vielfaches verstärken, wenn die Anzeige in Kombination mit der zugehörigen ‚Audio-Welt’ angeboten wird“, sagt Jens Klemann, Geschäftsführer des Bad Homburger Beratungshauses Strateco http://www.strateco.de und Mitinitiator der Voice Days http://www.voicedays.de in Bonn. Zur Zeit beschäftigen sich nach seiner Analyse viele Firmen mit dem Aufbau einer entsprechenden Audio-Präsenz, da die Einprägsamkeit und der Wiedererkennungseffekt beim Konsumenten über diesen Kanal wesentlich höher liege und sehr nachhaltig sei. „Außerdem lässt sich mittels Sprache eine Werbebotschaft wesentlich emotionaler übermitteln. Ziel ist es dabei auch, eine Wiedererkennung über alle Kontaktkanäle zu erreichen - von der Telefon-Warteschleife über die Mailbox der Mitarbeiter bis hin zum Fernseh-Werbespot“, führt Klemann aus.





Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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