info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Medienbüro Sohn |

Bürokratie als Bremsklotz und Bürde

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


BDS-Studie: Mittelständler machen Politik für ihre Probleme verantwortlich


Bonn/Berlin – Der Bundesverband der Selbständigen (BDS) http://www.bds-dgv.de macht die Politik für die Probleme des Mittelstandes verantwortlich. Laut einer aktuellen Studie des BDS sehen Deutschlands Unternehmer in der Bürokratie, der Planungsunsicherheit bei Steuern und Gesetzen, den Lohnzusatzkosten und den Steuern die größten Bremsklötze für ihre Arbeit. „Vergleichsweise geringere Probleme haben die Mittelständler mit der Qualität ihrer Mitarbeiter und deren Arbeitszeiten. Entgegen unseren Erwartungen beurteilen die Mittelständler auch die Finanzierung und die Eigenkapitalausstattung als eher kleine Erschwernisse“, sagt BDS-Präsidentin Dorothea Störr-Ritter.

Die Auftragslage ist momentan kein großes Problem für die kleinen und mittleren Unternehmen. „Gute Konjunkturaussichten und volle Auftragsbücher lassen diese Klagen zurückgehen“, so die Studie. Allerdings gibt es hier erhebliche Unterschiede bei der Größe: Bei Einzelunternehmen ist die Auftragslage noch das viertwichtigste Problem, bei den größeren Unternehmen über 50 Mitarbeiter liegt sie an 13. Stelle. Auch die Punkte Zahlungsmoral, Löhne und Tarifrecht sind für den Mittelstand anscheinend nicht so problematisch wie die politischen Vorgaben.

Die Bürokratie-Schwemme kommt nicht von ungefähr. Staatsdiener dürften aus Eigeninteresse wenig Neigung verspüren, die Daumenschrauben etwas lockerer zu machen. Um die eigene Position zu rechtfertigen, produzieren Parlamente, Regierungen und Behörden immer mehr Gesetze, Verordnungen und Ausführungsbestimmungen. Und dies geschieht zum Schaden der Wert schöpfenden Klasse. „Fast alle Experten sind sich einig, dass unser Land mehr Unternehmer braucht. Doch gerade die Unternehmensgründung wird hier zu Lande erschwert. Ein Gründer in Deutschland muss sich mit zu vielen verschiedenen Behörden herumschlagen. In Finnland, Irland oder den Vereinigten Staaten wird das besser gelöst. Es liegt auf der Hand, dass insbesondere sehr kleine Betriebe in Verzweiflung geraten. Denn eigentlich sollten sie ja die ganze Konzentration auf eine gute Geschäftsidee und die Kundenakquise lenken und keine Papierberge wälzen“, sagt Michael Müller, Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de und Geschäftsführer der a&o-Gruppe http://www.ao-services.de.





Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Alexander Wenger, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 293 Wörter, 2376 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Medienbüro Sohn lesen:

Medienbüro Sohn | 25.02.2008

Novelle der Verpackungsverordnung

Berlin - Der Deutsche Bundestag hat den Weg für die fünfte Novelle der Verpackungsverordnung freigemacht. Allerdings sieht die Firma BellandVision keinen Grund, die im Markt dominierenden dualen Systeme vor dem Wettbewerb mit Selbstentsorgern zu sc...
Medienbüro Sohn | 15.01.2008

Mobilfunk meets Modemarkt: New Yorker startet Handyangebot

Düsseldorf/Braunschweig - Fragt man den Mobilfunktrends 2008, dann kommen ganz unterschiedliche Ansichten. Sprachsteuerung und das mobile Internet werden eine gewaltige Rolle spielen, meinen die einen. Andere erwarten zur Fußball-Europameisterschaf...
Medienbüro Sohn | 14.01.2008

Die Stimme erobert den PC

Las Vegas/Berlin - Bill Gates hat auf der Elektronikmesse Consumer Electronics Show (CES) http://www.cesweb.org in Las Vegas ein neues digitales Jahrzehnt beschworen. Damit bringt er seine Zuversicht auf den Punkt, dass die Digitalisierung des Alltag...