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„Made in Germany“ gilt wieder etwas

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Deutschland sollte sich nicht nur auf Boomregionen wie China und Indien konzentrieren


Bonn/Düsseldorf – „Made in Germany“ ist wieder stark im Kommen. „Deutschland kann sich aus Sicht ausländischer Manager als führender Standort in Europa behaupten“, berichten die VDI-Nachrichten http://www.vdi-nachrichten.de. In einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young http://www.ey.com/global/content.nsf/Germany/Home stellen Top-Manager aus aller Welt Deutschland ein Superzeugnis aus. Als Investitionsstandort ist das Land die Nummer eins in Europa. Und das Image deutscher Produkte im Ausland hat sich weiter verbessert. Die Nachfrage nach deutschen Produkten steigt weltweit an. „Dabei ergeben sich für deutsche Unternehmen nicht nur Chancen in den Boomregionen China oder Indien“, schreibt das Magazin Acquisa http://www.acquisa.de.

Stefan Bergheim, Volkswirt bei Deutsche Bank Research http://www.db-research.de, favorisiert bei den globalen Wachstumszentren eindeutig den asiatischen Raum. Ein ganz heißer Wachstumskandidat sei beispielsweise Vietnam. Die Wirtschaft boomt, das reale Wachstum wird in diesem Jahr vermutlich bei rund acht Prozent liegen. Mit seinen 82 Millionen Einwohnern ist das Land nicht kleiner als die Bundesrepublik. Obwohl das BIP nur 650 Dollar pro Kopf im Jahr betrage, lebten viele Vietnamesen im Ausland und überweise jährlich rund vier Milliarden Dollar in das Land. „Vorteilhaft für deutsche Unternehmen: Das Land hat enge Bindungen an Deutschland. Viele Führungskräfte haben in der ehemaligen DDR studiert, sind mit der deutschen Mentalität und Sprache vertraut“, schreibt Acquisa-Autor Andreas Klähn. Weitere „heiße“ Empfehlungen im asiatischen Raum sind Malaysia und Kroea; wobei das letztgenannte Land schon lange kein Geheimtipp mehr ist, sondern – gemessen am Bruttosozialprodukt – weltweit an 11. Stelle liegt.

„Auch vermeintliche Underdogs aus dem zentralasiatischen Raum darf man nicht außer acht lassen. So ist Kasachstan als ein wichtiger Rohstoff-Lieferant sozusagen die künftige Tankstelle der Europäer“, sagt Tobias Janßen, Vorstandschef der Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Goldfish Holdings Inc. http://www.goldfish-holdings.com in Düsseldorf. „Kasachstan ist eine sehr gute Empfehlung, weil das Land in mehrfacher Hinsicht überzeugt: Die Bevölkerung ist jung, die geographische Lage ist zentral, die Rohstoffvorkommen sind phänomenal. Deutschland ist zurzeit in der Euro-Zone der Hauptabnehmer für kasachische Güte. Deutsche Unternehmen sollten die Gelegenheit beim Schopfe packen und sich in dem Land engagieren. Dass es auf der politischen Ebene noch manchen Grund zur Kritik gibt, darf kein Vorwand sein, um einen Bogen um Kasachstan zu machen. Wirtschaftliche Beziehungen mit anderen Staaten können im Gegenteil dazu beitragen, dass sich der Freiheitsgrad in Kasachstan weiter erhöht.“

Lateinamerika darf ebenfalls nicht auf der Agenda deutscher Firmen fehlen. In den vergangenen Jahren hat Osteuropa Ländern wie Argentinien und Brasilien aus deutscher und europäischer Sicht den Rang abgelaufen. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass beispielsweise Chile eine jahrzehntelange Erfahrung im internationalen Wettbewerb aufzuweisen hat und dass die Mentalität der Lateinamerikaner derjenigen der Europäer näher ist als die der Asiaten. Für wen sich die deutschen Firmen auch letztlich entscheiden: „Made in Germany“ gilt wieder etwas. Und dies erhöht die Chancen hiesiger Firmen auf den globalen Zukunftsmärkten, wo immer sie auch liegen mögen.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Paul Humberg, verantwortlich.

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