info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
APEX-Brasil |

Brasilianische Rekordbeteiligung auf der Anuga 2007 – Lateinamerikas Agrarsupermacht zeigt Vielfalt und Qualität

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Brasilien auf der Anuga 2007, 13. bis 17. Oktober 2007


São Paulo/Berlin/Köln, 23. August 2007 – mit einer Rekordbeteiligung wird Brasilien bei der diesjährigen Anuga vertreten sein. Das Land zwischen Amazonas und Pampas zeigt einen Teil seiner fast unerschöpflichen Vielfalt an Lebensmitteln und Genussprodukten. So lautet das brasilianische Motto zur weltgrößten Branchenmesse entsprechend „Brasil. One country, many flavours“.

Brasilien wird zunehmend zum größten Hersteller landwirtschaftlicher Produkte der Welt – mit Früchten, Gemüsesorten, Fleisch und Getränken von hoher Qualität. Das Land ist heute weltgrößter Exporteur von Zucker, Kaffee, Orangensaft und Soja sowie Rindfleisch und Geflügel. Mit 300 Millionen Hektar ungenutzten Landreserven für die Landwirtschaft entspricht das brasilianische Expansionspotenzial laut FAO, der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft, praktisch demjenigen Russlands und der USA zusammen.

Rund 100 Aussteller aus Brasilien werden auf insgesamt 1.420 Quadratmetern (verteilt auf mehrere Hallen) vom 13. bis 17. Oktober 2007 in Köln ihre Produkte vorstellen. Mit dabei sind Unternehmen der Sektoren Heißgetränke, Milchprodukte, organische Produkte, Rindfleisch, Geflügel- und Schweinefleisch sowie Getränke, darunter Wein und Cachaça, ebenso wie der Bereiche Früchte, Teigwaren und Süßigkeiten.

„Brasilien nimmt traditionell an der Anuga teil, und dieses Jahr ist es noch stärker vertreten. Die brasilianischen Produkte, die wir zur Messe mitbringen, sind einmalig in Geschmack und Aussehen. Wir können sie als ‚Comfort-Food’ bezeichnen, welches die Menschen sich wohlfühlen lässt und nicht nur Hunger oder Durst stillt. Wir verzeichnen weltweit seit Jahren eine zunehmende Nachfrage nach Lebensmitteln und Genussprodukten aus Brasilien und rechnen damit, dass diese Messe den 150 hier vertretenen brasilianischen Firmen wichtige Geschäftsmöglichkeiten eröffnet“, so Alessandro Teixeira, Präsident der brasilianischen Export- und Investitionsförderungsagentur APEX-Brasil, die dem Ministerium für Entwicklung, Industrie und Handel zugeordnet ist.

Im Folgenden einige Highlights zur Entwicklung wichtiger auf der Anuga vertretenen Produkte bzw. Branchen:

Kaffee: Der Sektor rechnet 2007 mit Exporten von geröstetem und gemahlenem Kaffee in Höhe von 32 Millionen US-$. Besonders in anspruchsvollen Märkten, die hochwertige Ware verlangen, finden brasilianische Kaffees zunehmend Abnehmer. Bis 2015 wird Brasilien 30 Prozent des weltweit exportierten Kaffees liefern; das entspricht 32 Millionen Sack (à 60 Kilo).

Geflügel: Die brasilianischen Exporte machen heute 58,5 Prozent der Weltausfuhren aus; das entspricht 2,7 Millionen Tonnen, Tendenz stark steigend.

Schweinefleisch: Die jetzigen 12,5 Prozent der Weltexporte entsprechen 600.000 Tonnen, bis 2015 wird die Hälfte des weltweit exportierten Schweinefleischs aus Brasilien stammen, voraussichtlich 3 Millionen Tonnen.

Getränke: Der Branchenverband Abrabe nennt 20 verschiedene Hauptkategorien von Getränken, darunter der brasilianische Zuckerrohrschnaps Cachaça. Die seit Jahren weltweit beliebte „Caipirinha“ hat Kultstatus, Deutschland ist weltweit der größte Cachaça-Abnehmer. Auch brasilianische Weine erfreuen sich international zunehmender Beliebtheit – bei steigendem Weinkonsum im Binnenmarkt. Im Rahmen des Förderprogramms „Wines from Brazil“ verkauft Brasilien – international anerkannt – ausgezeichnete Weine in Länder wie Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, die USA und Japan.

Süßigkeiten: Brasilien ist zweitgrößter Hersteller von Süßigkeiten und viertgrößter Schokoladen-Produzent weltweit. Führende Abnehmermärkte sind Nord- und Südamerika sowie Afrika.

Organische Produkte: Experten sind sich einig, dass Brasilien hier langfristig zum weltweiten Branchenführer aufsteigen wird. Die EU und die USA sind aktuell die Hauptabnehmer. Brasilien exportiert derzeit organische Produkte für ca. 200 Millionen US-$.

Kekse, Waffeln etc.: Als zweitgrößter Hersteller weltweit mit über 1,1 Millionen Tonnen weist Brasilien hier ständig steigende Exporte aus, bei einem großen Expansionspotenzial des Binnenmarkts.

Teigwaren: Der drittgrößte Teigwarenproduzent weltweit produziert etwa 1,3 Milliarden Tonnen und wird durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt. 65 Prozent der Produktion stammen von den 17 Prozent Großunternehmen der Branche.

Milchprodukte: Der Sektor setzt etwa 7 Milliarden US-$ um; das entspricht ca. 8 Prozent der Lebensmittelindustrie Brasiliens. Das Land ist der sechstgrößte Käsehersteller der Welt.

Rindfleisch: Als weltgrößter Exporteur wird Brasilien dieses Jahr voraussichtlich 2,3 Millionen Tonnen Rindfleisch ausführen, mehr als 12 Prozent als im Vorjahr, und damit ca. 4,2 Milliarden US-$ umsetzen. Fast alle Länder der Welt kaufen immer mehr brasilianisches Rindfleisch, 2006 waren die Hauptabnehmer Russland (20 Prozent), Ägypten (13 Prozent) und Großbritannien (7 Prozent) sowie die USA und Hongkong, außerdem verschiedene europäische Länder und Staaten des Mittleren Ostens.

Früchte: Brasilien ist der drittgrößte Fruchtproduzent weltweit, mit einer Produktion von über 40 Millionen Tonnen auf 2,2 Millionen. Hektar. Das Land ist Branchenführer in der Produktion von Apfelsinen, Papayas und Orangensaft sowie Branchenzweiter bei Bananen, und auch 2007 steigen die brasilianischen Exporte weiter steil an.

Fruchtsäfte: „Qualitätsfruchtsäfte“ – das ist das Merkmal der köstlichen Fruchtsäfte aus Brasilien. 2006 wurden 130.700 Tonnen Säfte, Fruchtfleisch und weitere Produkte aus brasilianischen Früchten (außer Orangen) im Wert von 360 Millionen US-$ exportiert, 6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Brasilien auf der Anuga 2007: Halle 3.1, Stand C-020/D-029.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Angela Schulze-Scholpp, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 675 Wörter, 5474 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema