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Auf den Spuren von Dudu und Kitt - Sprachsteuerung im Auto steht noch am Anfang

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Bonn/Berlin, www.ne-na.de - Der Handel mit Navigationssystemen floriert wie nie zuvor. Laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) http://www.gfk.de wurden im Jahr 2006 rund zwei Millionen Geräte verkauft. Das entspricht einem Umsatzzuwachs von etwa 300 Prozent. „Auch im ersten Quartal dieses Jahres setzte die Branche bereits rund 644.000 Navigationssysteme ab. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) prognostiziert für 2007 einen neuen Rekordumsatz von 3,2 Millionen Geräten“, berichtet die Financial Times Deutschland http://www.ftd.de. „Grund für den mittlerweile seit drei Jahren anhaltenden Boom sind der Preisverfall und die im selben Maße ansteigende Qualität der Navigationslösungen.“ Die Kölnische Rundschau http://www.rundschau-online.de spricht bereits von einem „Goldrausch“.

Auch auf der Internationalen Funkausstellung IFA http://www.ifa-berlin.de werde sich dieser Trend niederschlagen, prognostizieren die Medien. Ein zentrales Thema dabei wird laut FTD „die verbesserte Spracheingabe und die Sprachsteuerung sein.“ Nach dem Handy lassen sich dann auch Navigationsgeräte, aber auch das Autoradio im Jahr seines 75. Geburtstages per Spracheingabe steuern. Wie geht es weiter in der Welt der Spracherkennung? „Warum dann nicht auch die Fensterheber oder die Klimaanlage? Logisch wäre eine solche Entwicklung“, spekuliert das Magazin Auto News http://www.auto-news.de. Erinnerungen an Dudu, den gelben Wunderkäfer aus den Kinofilmen der siebziger Jahre oder an David Hasselhoffs Kitt aus der Erfolgsserie Knight Rider aus den späten Achtzigern werden wach, wenn man überlegt, welche Befehle man dem fahrbaren Untersatz noch geben könnte. Die Future-Cars waren Computerzentrale, Chemielabor, Löschfahrzeug, Hubschrauber und schlagkräftiger Leibwächter gleichzeitig und konnten obendrein sprechen. Kitt war sogar im Stande, Personen anhand Ihrer Stimme zu identifizieren. Die Filmwirtschaft war der Realität wieder einmal voraus. Seit die letzte Klappe fiel, sind zwei Jahrzehnte ins Land gegangen. Und der Mensch-Maschine-Dialog hat auch außerhalb der TV-Fiction Formen angenommen.

Zwar wird sich nicht jeder Autofahrer so schnell vom Radio-Drehknopf verabschieden, doch die Entwicklung scheint nicht aufzuhalten. Experten sehen noch eine Vielzahl von Möglichkeiten für den Einsatz von Sprachtechnik im Auto. „Hier steht die Spracherkennung noch ganz am Anfang. Hauptprobleme waren bisher immer die Rahmenbedingungen. Insbesondere die verfügbare Hardware war nicht ausreichend, um eine leistungsfähige Spracherkennung, eine sehr natürliche Sprachsynthesestimme und eine intelligente Dialogmanagementkomponente für die flexible Steuerung der Dialoge unterzubringen, die heute beispielsweise schon in den serverbasierten Anwendungen der neuesten Call Center zur Verfügung steht“, sagt Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge http://www.semanticedge.de im Gespräch mit dem Magazin NeuenNachricht http://www.ne-na.de.

Bei Hard- und Software habe sich in den vergangenen zwei Jahren viel getan. „Die Sprachsteuerung oder die nächste Stufe, multimodale Anwendungen, wo es neben dem Sprachinterface auch noch einen graphischen Touchscreen gibt, werden immer mehr im Auto eingesetzt, sei es auf PDAs, portablen Navigationssystemen, die zum ständigen Begleiter auch außerhalb des Autos werden oder bei der nächsten Generation der On-Board-Systeme.“ Sein Unternehmen mit Sitz in Berlin hat für DaimlerChrysler einen Personal Assistant entwickelt, „einen ständigen virtuellen Begleiter“, so Pape. Der kennt das persönliche Adressbuch seines Nutzers und baut nach einer Spracheingabe wie etwa „Martin Meyer Handy“ sofort die entsprechende Telefon-Verbindung auf. Er versendet SMS, wenn ein Anruf nicht zustande kommt, liest E-Mails während der Fahrt vor und sucht den nächsten Zug für die Weiterfahrt mit der Bahn. „Per Spracheingabe können die Mitarbeiter auch eine Routing-Funktion nutzen, alle Anrufe umleiten, so dass sie auf einer bestimmten Nummer zu erreichen sind.“ Obendrein verfügt der Personal Assistant über eine Routing-Tabelle, in der die günstigsten Tarife insbesondere für Auslandstelefonate hinterlegt werden. „Durch den Personal Assistant wird die Spracherkennung ständig präsent und auch im Auto unerlässlich“, sagt Pape.

Der Vorteil der Sprache: Sie „ist das natürlichste menschliche Medium und lenkt den Fahrer kaum ab“, begründet die Zeitschrift Automobil Produktion http://www.automobil-produktion.de den Erfolg der Sprachtechnik in einem Sonderheft über Peiker acustic http://www.peiker.de. Die neuesten Trends der automatischen Sprachsteuerung werden auf dem Fachkongress Voice Days http://www.voicedays.de im Alten Bundestag in Bonn vom 17. bis 18. Oktober 2007 vorgestellt.




Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andreas Schultheis/Gunnar Sohn, verantwortlich.

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