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Triple Play weiter in der Warteschleife

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Bitkom erwartet 2,5 Millionen Nutzer in fünf Jahren


Von Andreas Schultheis/Gunnar Sohn.

Berlin/Hamburg - Der bisherige Online-Sport-Sender sportdigital.tv http://www.sportdigital.tv ist jetzt auch über Satellit empfangbar. Der Sportrechtevermarkter Sportfive http://www.sportfive.com wird seinen hauseigenen Sender ab sofort über die Satellitenplattform entavio http://www.entavio.de ausstrahlen. Das berichtet das Branchenmagazin Sponsors http://www.sponsors.de in seiner Oktoberausgabe. sportdigital.tv zeigte bisher unter anderem die Deutsche Handball-Liga, die Deutsche Volleyball-Liga und die Deutsche Basketball-Liga über Internet - zur Freude der im Schatten von König Fußball stehenden Sportarten und ihrer Fans. Für die beginnende Basketball-Saison haben sich allerdings laut Medienberichten nur 850 Abonnenten registriert: „Den Fernsehmarkt werden die Macher allerdings kaum aufmischen. Denn derzeit beziehen noch 56 Prozent der deutschen TV-Haushalte ihr Signal über das analoge Kabel“, prognostiziert Medienmanager Thomas Deissenberger im Sponsors-Kommentar. „Derartige Pay-Angebote werden sich also nicht kurzfristig auf dem Markt durchsetzen, sondern erst dann, wenn sich die Digitalisierung der Verbreitungswege weitestgehend etabliert hat.“

IPTV, Fernsehen über das Internet Protokoll, wird immer wieder als Fernsehen der Zukunft beschworen. Der Durchbruch lässt nach wie vor auf sich warten. Im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau http://www.fr-online.de räumte Telekom-Festnetzchef Timotheus Höttges ein, dass sein Unternehmen das Produkt schlichtweg zu früh eingeführt habe. „Es hakte an vielen Stellen. Inzwischen wird es sehr erfreulich angenommen. Wir wollen 100.000 bis 200.000 Kunden in diesem Jahr bekommen, und wir sind überzeugt, dass wir das schaffen“, so Höttges gegenüber der Zeitung. „Ich sehe im Markt für IPTV, Telefonie und Internet weitere Preissenkungen und eine Marktkonsolidierung. Das bedeutet auch, dass Kunden heute nicht mehr wissen, ob ihr Anbieter morgen noch da ist. Davon profitiert die Telekom.“ Bis 2012, so schätzt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien http://www.bitkom.de, könnten rund 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland IPTV nutzen. Damit etabliert sich ein weiterer TV-Übertragungsweg neben Kabel, Satellit und Antenne. Eine von Goldmedia http://www.goldmedia.de erstellte Studie mit dem Titel „IPTV 2012“ gibt der Einschätzung von Höttges Recht und prognostiziert, dass bis zum Jahresende 100.000 Haushalte deutschlandweit IPTV nutzen werden.

Im Vergleich zu anderen EU-Ländern liegt Deutschland beim Fernsehen per Internetprotokoll derzeit zurück. So gibt es etwa in Frankreich schon jetzt rund zwei Millionen IPTV-Kunden. Auch Italien und Spanien sind deutlich weiter. Die Einführung von IPTV verläuft in Deutschland auch deshalb langsamer, weil sich die Angebote bisher vor allem auf Ballungsräume beschränken. „Entscheidend für die Penetration von IPTV sind neben einer breiteren Verfügbarkeit der Dienste vor allem die Steigerung der Bekanntheit sowie ein attraktiver Preis“, so Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer. Angeboten wird IPTV fast immer als Triple-Play, also zusammen mit Telefon- und Internetanschluss. Im Basispaket sind die gängigen Free-TV-Programme wie ARD, RTL und Sat1 enthalten. Für einen Aufpreis lassen sich Premium-Sender wie etwa Premiere hinzubuchen. Zum Empfang wird in der Regel eine Set-Top-Box benötigt. Sie bringt das Signal auf den Fernseher. Im Unterschied zum traditionellen TV-Empfang gibt es beim Fernsehen über das Internetprotokoll nahezu keine Kapazitätsengpässe. Theoretisch lässt sich eine unbegrenzte Anzahl von Programmen übertragen. Kunden können zudem interaktive Zusatzdienste nutzen. Dazu gehören beispielsweise Einzelabrufe von Film- und Fernsehsendungen, Abstimmungen oder Chats. Auch interaktive Werbeformen werden möglich.

Axel Schnell, Chief Operating Officer des Stuttgarter ITK-Systemintegrators Nextiraone http://www.nextiraone.de, sieht im Einsatz von IPTV weitere Möglichkeiten, vor allem für Unternehmen. Video Conferencing etwa habe eine neue Dimension bekommen. „Bis hin zum Stirnrunzeln und dem Zucken der Augenbrauen des Gegenübers ist alles erkennbar. Video over IP schafft mittlerweile tatsächlich Mehrwert“, so Schnell. Durch die qualitative Verbesserung der Bilder ersetzten Video-Konferenzen immer öfter Geschäftstermine mit zeit- und kostenaufwendigen Anreisen. Dagegen seien frühere Erfahrungen mit Videokonferenzen auf analoger Basis mit verschwommenen Bildern kaum der Rede wert. „Ursprüngliche Ziele, Reisekosten und Zeit zu sparen, Mehrwert zu erzielen durch komfortable Lösungen, wird jetzt Realität. Damit wird Fernsehen als Mittel der Unternehmenskommunikation bezahlbar“, resümiert Schnell.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andreas Schultheis, verantwortlich.

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