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Process Square-Studie: Prozesscontrolling in Unternehmen mangelhaft

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(München, 30.10.2007) Obwohl die Qualitätsansprüche an Geschäftsprozesse in den letzten drei Jahren deutlich zugenommen haben, kümmern sich die Unternehmen erst wenig um eine systematische Leistungskontrolle der Abläufe. Hauptgründe für die Defizite im Prozesscontrolling sind nach einer Erhebung der Process Square GmbH unter mehr als 300 Firmen vor allem die komplexen Geschäftsprozess-Strukturen und unzureichende Methoden zur Qualitätsbewertung.
44 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass die Leistungserwartungen an die Geschäftsprozesse in letzter Zeit deutlich gestiegen sind. Weitere 29 Prozent der Firmen verzeichneten in dieser Hinsicht eine moderate Entwicklung. In allen anderen Fällen blieben die Qualitätsansprüche zuletzt entweder unverändert (19 Prozent) oder sind in einer geringen Anzahl der Firmen sogar gesunken (8 Prozent).

Doch der mehrheitlich deutliche Zuwachs an die Performance-Anforderungen der Prozesse schlägt sich erst bei wenigen Unternehmen in einer durchgängigen Leistungssteuerung und -kontrolle nieder. So haben lediglich 19 Prozent der Firmen unternehmensweit Methoden zum Prozesscontrolling etabliert. In etwas mehr als jedem dritten Unternehmen bestehen sie wenigstens für einige betriebliche Abläufe. Fast die Hälfte der Befragten in der Process Square-Studie gesteht dagegen ein, sich bisher nur in einem geringfügigen Umfang oder noch gar nicht mit dem Thema Prozesscontrolling beschäftigt zu haben.

Als Gründe für die bisherige Zurückhaltung nennen 62 Prozent der Unternehmen vor allem das Problem, dass sie sich zu komplexen Business Process-Verhältnissen gegenüber sehen und sich differenzierte Leistungsbewertungen deshalb schwierig gestalten. Aber auch der Mangel an geeigneten Methoden für das Controlling gehört für 57 Prozent zu den Gründen. Zudem führt mehr als die Hälfte der Befragten an, dass unternehmensintern keine klaren Zuständigkeiten für ein Prozesscontrolling bestehen. Außerdem ist es in jedem zweiten Fall in den Prioritäten der Organisation nicht ausreichend positioniert.

„Nicht nur durch den permanent wachsenden Wettbewerbsdruck, sondern auch beispielsweise aufgrund der zuletzt deutlich gestiegenen Compliance-Anforderungen und die zunehmenden Ansprüche an das Risk-Management wird die Leistungssteuerung der Geschäftsprozesse immer wichtiger“, urteilt Process Square-Geschäftsführer Dr. Karsten Königstein. Die Unternehmen müssten deshalb das Thema Prozesscontrolling verstärkt auf ihre Agenda setzen und vor allem auch hinterfragen, ob ihre bisherigen Vorgehensweisen diesen Erfordernissen ausreichend gerecht werden können. „Komplexe Prozessstrukturen bergen das Problem umfangreicher Steuerungsbedingungen in sich, die ein effizientes Controlling deutlich erschweren“, verweist er auf die Ergebnisse der Erhebung. „Vorteilhafter ist der Einsatz von Prozesslösungen auf der Fachbereichsebene, die mit Hilfe entsprechender Tools eine detaillierte Dokumentation und hohe Messbarkeit der Abläufe bieten“, ergänzt Dr. Königstein.

Die Grafiken der Erhebung können unter folgender Adresse angefordert werden:
duehr.denkfabrik@meetbiz.de

Wie haben sich in den letzten drei Jahren Ihre Qualitätsansprüche
an die Geschäftsprozesse entwickelt?
- sind deutlich gestiegen: 44%
- sind moderat gestiegen: 29%
- etwa gleich geblieben: 19%
- haben sich verringert: 8%
(336 Unternehmen über 50 Mio. Euro; Quelle:Process Square GmbH; 2007)

Bestehen in Ihrem Unternehmen etablierte Methoden für das
Controlling von Geschäftsprozessen?
- ja, umfassend: 19%
- nur für einige Prozesse: 34%
- nur geringfügig oder nein: 47%


Sofern nicht umfassend: Was sind die Gründe?
- noch zu wenig priorisiert: 51%
- zu komplexe Business Process-Verhältnisse: 62%
- unzureichende Methoden: 57%
- unklare Zuständigkeiten: 54%
- andere Gründe: 28%


Über Process Square GmbH:
Process Square bietet mit ihrer Lösung „Process Enterprise“ ein ausgereiftes Konzept zur Operationalisierung komplexer Prozesse. Firmen-, programm- und organisations-übergreifende Geschäftsvorfälle werden erstmals in einen Gesamtzusammenhang gestellt und über eine zentrale Plattform steuer- und messbar. Die Implementierung erfolgt ohne aufwändige Projektarbeit über die Fachabteilung. „Process Enterprise“ zeichnet sich aus durch eine nur minimale Schulung, einfache Nutzung, spürbare Effizienzsteigerung in den Prozessen und schnellem Return on Investment (ROI). Die AJAX-basierte Technologie gewährleistet zudem eine hohe Zukunftssicherheit. Zusammen mit ihren Partnern ist es der Process Square möglich, weltweit Prozesse zu implementieren und diese auf der Basis eines Software as a Service (SaaS) Modells anzubieten.


Process Square Softwarevertriebs-GmbH
Dr. Karsten Königstein
Paul-Heyse-Straße 29, D-80336 München
Tel.: +49 700 - 776 237 72
E-Mail: Karsten.Koenigstein@process-square.com
Internet: www.process-square.com

Web: http://www.process-square.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Bernhard Dühr, verantwortlich.

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