info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Medienbüro Sohn |

Unternehmen werfen Wissen pensionierter Manager weg

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


Dabei könnten sie auch als Interim Manager noch einmal Verantwortung tragen


Bonn/Düsseldorf – Das Know-how pensionierter Manager ist den deutschen Unternehmen nichts wert. Nach einer aktuellen internationalen Umfrage der Online-Jobbörse Stepstone http://www.stepstone.de, an der sich in Deutschland 5.472 Personen beteiligten, gaben 70 Prozent der Befragten an, dass ältere Mitarbeiter nach dem Ausscheiden aus ihrem Unternehmen dort keine Rolle mehr spielen. Lediglich 22 Prozent der Unternehmen binden pensionierte, ehemalige Mitarbeiter in aktuelle Unternehmensentscheidungen ein. Weitere acht Prozent denken zurzeit darüber nach.

Europäische Unternehmen stehen zukünftige vor der zentralen Herausforderung, den qualifizierten Erfahrungsschatz bewährter Senioren effektiver zu nutzen, betonte Stepstone-Deutschland-Vorstand Frank Hensgens. „Zeiten des globalen Wettbewerbs können wir es uns nicht erlauben, qualifiziertes Wissenspotenzial im Ruhestand brach liegen zu lassen. Die besten Köpfe müssen unabhängig von ihrem Alter Zugang zur Wirtschaft haben. Das ist kein gesellschaftliches Engagement, sondern ökonomische Notwendigkeit“, sagte auch Steffen Haas, Geschäftsführer der Initiative Erfahrung Deutschland http://www2.erfahrung-deutschland.de.

Doch nicht nur diejenigen Unternehmen könnten von dem Einsatz einer pensionierten Führungskraft profitieren, die sie selbst einmal beschäftigt haben. Auch andere Firmen könnten von dem Wissen der Profis mit den Silberschläfen profitieren, erklärt Personalexperte Marc Emde von der Kirch Personalberatung http://www.kirchconsult.de in Köln. „Auch im momentan deutlich an Fahrt zulegenden Markt für Interim Manager sehe ich gute Chancen für pensionierte Manager. Sie wollen keine Karriere mehr machen und sich nicht mehr auf lange Zeit an einen Konzern binden. Als kurzfristiger Feuerlöscher in der Führungsetage können sie ein Unternehmen aber durchaus noch voranbringen, denn sie haben meist mehr Erfahrungswissen, Routine und die größere soziale Kompetenz.“

Für eine zeitlich befristete Übergangszeit könne ein älterer Interim Manager in verschiedenen Funktionen tätig sein; als Spezialist, als Geschäftsführer, als Krisenmanager oder als Projektleiter. „Letztlich geht es bei dieser Frage nicht um die genaue Aufgabenbeschreibung, sondern ein neues gesellschaftliches Denken. Es ist eine riesige Ressourcenverschwendung, wenn wir das Wissen der Älteren brach liegen lassen. Wir müssen in Zukunft nicht nur bis 70 wegen der Rente arbeiten, sondern weil sonst ein großer Schatz an Erfahrungen und Kenntnissen einfach flöten geht“, so Emde.




Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 326 Wörter, 2586 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Medienbüro Sohn lesen:

Medienbüro Sohn | 25.02.2008

Novelle der Verpackungsverordnung

Berlin - Der Deutsche Bundestag hat den Weg für die fünfte Novelle der Verpackungsverordnung freigemacht. Allerdings sieht die Firma BellandVision keinen Grund, die im Markt dominierenden dualen Systeme vor dem Wettbewerb mit Selbstentsorgern zu sc...
Medienbüro Sohn | 15.01.2008

Mobilfunk meets Modemarkt: New Yorker startet Handyangebot

Düsseldorf/Braunschweig - Fragt man den Mobilfunktrends 2008, dann kommen ganz unterschiedliche Ansichten. Sprachsteuerung und das mobile Internet werden eine gewaltige Rolle spielen, meinen die einen. Andere erwarten zur Fußball-Europameisterschaf...
Medienbüro Sohn | 14.01.2008

Die Stimme erobert den PC

Las Vegas/Berlin - Bill Gates hat auf der Elektronikmesse Consumer Electronics Show (CES) http://www.cesweb.org in Las Vegas ein neues digitales Jahrzehnt beschworen. Damit bringt er seine Zuversicht auf den Punkt, dass die Digitalisierung des Alltag...