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CAS AG als Partner bei der Bankenintegration

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LB Kiel setzt auf EAI-Infrastruktur für die Gesamtbanksteuerung


Hamburg, 19. März 2002. Im Rahmen ihrer DV-Neustrukturierung hat jetzt die Landesbank Kiel mit Unterstützung der CAS Concepts and Solutions AG, Hamburg, einen zentralen Integrationsbroker als Basis einer EAI-Infrastruktur (Enterprise Application Integration) installiert. Das neue System besteht aus drei Subsystemen: Dem Mercator von Mercator Software Inc. als zentraler Konvertierungs- und Verteilungs-Engine, MQSeries von IBM als universellem Carrier sowie einer Staging Area auf Basis einer Oracle-Datenbank als zentralem Speicher für Stamm-, Bewegungs- sowie Steuerdaten. Mit dem EAI-Ansatz strebt die LB Kiel den effizienten Aufbau einer Gesamtbanksteuerung auf Basis von SAP SEM (Strategy and Enterprise Management) an. Nach und nach soll der Integrationsbroker das Zentrum der bankweiten Vernetzung aller Daten und Anwendungen bilden. Das erste mit der neuen Infrastruktur durchgeführte Teilprojekt wurde im Herbst letzten Jahres erfolgreich abgeschlossen. Handelsgeschäfte, sogenannte Tickets, laufen jetzt aus dem Kondor+ System von Reuters innerhalb weniger Sekunden über den Broker ins SAP SEM. Dort dienen die Daten der Auslands- und Marktpreis-Risikoermittlung. Die im Projekt unter Beteiligung der CAS AG entwickelte Import-Schnittstelle wurde mittlerweile von der SAP AG im Rahmen eines Entwicklungsantrages in den Standard von SAP SEM übernommen.

„Ohne den zentralen EAI-Ansatz hätten wir deutlich höhere Aufwände, die angestrebte System-Integration durchzuführen und später produktiv zu betreiben“, begründet Herr Dirk Scholz, Leiter des Teilprojekts „Infrastruktur Datenanlieferung“ bei der LB Kiel, die Architekturentscheidung. Derzeit wird die Anbindung von SAP CML (Core Banking Mortgage Loans) realisiert, um Darlehensdaten an SAP SEM und andere Systeme weiter zu geben. In einem gemeinsamen Projekt der Partner LB Kiel, SAP AG und CAS AG werden hierfür Export-Standardschnittstellen für SAP CML und SAP SEM entwickelt. Im Endausbau bildet der Broker das DV-technische Zentrum zur Integration des Kreditgeschäfts, der Auswertungs- und Risiko-Messsysteme sowie der Liefer- und Handelssysteme. Er verbindet heterogene Systemlandschaften, ersetzt teils aufwändig programmierte Schnittstellen und ermöglicht damit eine weit effizientere Umsetzung neuer Prozesse wie sie etwa die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung erfordern. Im Ergebnis sollen die Gesamtbanksteuerung, die Darlehensverfahren, das zentrale Kundensystem, die Ergebnisrechnung sowie der Transport dynamischer Inhalte und der direkte Datenaustausch mit dem Internet effizienter unterstützt werden.

Die Vorteile des Integrationsbrokers sind vielfältig. Er impliziert ein zentrales Vorgehensmodell für die Konzeption und Implementierung von Schnittstellen. Darüber hinaus erlaubt er durch Umkonfiguration die Darstellung verschiedener Migrations- und Integrationsszenarien auf dem Weg zum SAP-Banking. Der Integrationsbroker minimiert den Aufwand auf der technischen Ebene durch eine einmalige Implementierung und schafft ein zentrales Repository von Geschäftsprozess-Verbindungen auf verschiedenen Systemen. Schließlich erhält er die Flexibilität der IT-Landschaft bei Umstrukturierung der Bank und Veränderung der Abläufe.

Die drei den Informationsbroker bildenden Subsysteme haben jeweils spezifische Aufgaben:

Der Mercator übernimmt die zentrale Verteilung der Daten und ist für die korrekte syntaktische und semantische Übersetzung der Informationen zuständig. Als einziges Werkzeug zur Datenversorgung sichert er eine einheitliche Vorgehensweise. Adapter für verschiedenste Systeme (RDMBS, MQSeries, SAP... ) ermöglichen die Verbindung unterschiedlicher und inhomogener Technologien. Die Datensteuerung erfolgt mit einem System Editor.

MQSeries sorgt für den physischen Transport der Daten zwischen den Applikationen und Systemen unter der Prämisse ‘guaranteed delivery’. Die Software sammelt und verteilt Datenpakete, ordnet sie zu und bestätigt deren Übermittlung. Sie arbeitet als asynchrone Nachrichtenverteilung, berücksichtigt Prioritäten und Reihenfolgen und ermöglicht damit die Kommunikation zwischen Systemen unterschiedlicher Verfügbarkeit.

Das Subsystem Staging Area auf Basis einer Oracle-Datenbank puffert unbearbeitete Daten, enthält große Teile der Protokollierung und fungiert schließlich als zentrale Stammdatenhaltung für Aufgaben wie Umschlüsselung oder Datenanreicherung.

Die CAS AG ist ein Dienstleistungsunternehmen der IT-Branche mit über 130 Mitarbeitern. Ihr Ziel ist die Integration von Geschäftsprozessen, damit ihre Kunden im Wettbewerb differenzierter entscheiden und agieren können. Die CAS AG sieht sich als profilierter eBusiness-enabler, der „alte“ und „neue“ Welten nahtlos zu „collaborativen“ Lösungen verbindet.
Das Dienstleistungs-Portfolio reicht von der Beratung über die Konzeption bis hin zur Realisierung von Lösungen für Prozesse sowohl innerhalb von Unternehmen als auch zwischen Unternehmen. Die CAS AG ist für ihre Kunden darüber hinaus Ratgeber bei der Auswahl der erforderlichen Produkte.

Das Unternehmen bietet sein umfangreiches Know How in Projekten und zur Beratung in folgenden Bereichen an: Integration, Migration, Archivierung, sowie mySAP.com Anwendungskomponenten und Technology. Darüber hinaus ist die CAS AG seit 1991 kontinuierlicher Entwicklungspartner der SAP AG und seit Mai 2001 mySAP.com Partner Service. Die Kernkompetenzen rund um SAP werden durch ein breitgefächertes Portfolio von Dienstleistungen und Produkten zur ganzheitlichen Gestaltung von optimierten Prozessen ergänzt.


Web: http://www.presselounge.de


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