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Endstation Vorrunde: Deutsche Fußball-Roboter enttäuschten bei der Euroby 2008

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Künstliche Intelligenz kommt dem Menschen immer näher


Linz/Zürich/Berlin - Slowenien und die Slowakei sind Europameister. Zumindest bei den Titelkämpfen der Fußball-Roboter, der Euroby 2008 http://www.euroby2008.at in Österreich und der Schweiz, setzen sich die osteuropäischen Teams in jeweils zwei Wertungsklassen gegen die starke Konkurrenz von insgesamt 15 Teams durch. Beim Turnier der FIRA http://www.fira.net (Federation of International Robot-Soccer Association) traten auf deutscher Seite die Droids der Technischen Universität Dortmund http://www.uni-dortmund.de an, allerdings musste das Team seine Titelambitionen im Gegensatz zu Ballack, Podolski und Co. schon früh begraben. „Aufgrund technischer Probleme schied das Team in drei Klassen bereits in der Vorrunde aus. Nur in der mittleren MiroSot-League erreichten die deutschen Roboter einen vierten Platz“, berichtete Focus Online http://www.focus.de. „Anders als bei den menschlichen Vorbildern gab es bei der Europameisterschaft im Robosoccer keine Stars unter den Maschinen. Die Kicker mit bis zu 7,5 Zentimeter Kantenlänge bespielen alle baugleich die 2,80 Meter breiten und vier Meter langen Spielfelder. Vielmehr kommt es auf eine erfolgreiche Programmierung der Roboter und des Teamrechners an“, so das Magazin. „120-mal pro Sekunde fängt eine Kamera die Positionen der Spieler ein und übermittelt sie dem Rechner. Der entscheidet blitzartig über den nächsten Spielzug und funkt ihn an seine Kicker zurück. Ziel ist es, den orangefarbenen Ball während der 15-minütigen Spielzeit möglichst oft im gegnerischen Tor zu versenken.“

Roboterfußball ist eine noch junge neue Disziplin. Sie vereint Mechatronik, Robotik, Softwaretechnologie und künstliche Intelligenz (KI) und bildet eine Basis für zukünftige Robotikanwendungen in Alltag und Industrie. „Technologien, die sich im Versuchsfeld Fußball bewähren, haben gute Aussichten, auch in anderen Einsatzfeldern wie Haushalt, Büro, Fabrik oder auf anderen Planeten eine gute Figur zu machen", sagte Ubbo Visser, Chef des Organisationskomitees der Robo-Cup-WM 2006 am Informatik-Zentrum Bremen, der Welt am Sonntag http://www.welt.de.

Und die Künstliche Intelligenz kommt dem Menschen immer näher. Auch die Entwicklung der Sprachtechnik beweist diese Entwicklung. Das Berliner Unternehmen SemanticEdge sieht einen klaren Zusammenhang zwischen so genannten Human-Touch-Dialogen mit menschlichen Zügen, die dem menschlichen Sprechen sehr nahe kommen, und der Akzeptanz eines Sprachdialogsystems. „Wir wollen keine starren Dialoge steuern, bei denen man nur bestimmte Begriffe verwenden kann, sondern freies Sprechen ermöglichen", sagt Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge. Bei einem Dialog mit menschlichen Zügen werde sich der Anrufer eher angenommen fühlen als bei einem mit starrer Menüführung und Abfrage von bestimmten Antworten, so Pape. Das Ziel der Sprachdialoge sei es, den Erwartungen des Menschen so nahe wie möglich zu kommen. „Softwaresysteme müssen intelligenter werden, damit sie besser verstehen, was der Mensch von ihnen will und sie sich umgekehrt dem Menschen einfacher verständlich machen", fordert Pape.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andreas Schultheis, verantwortlich.

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