info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Utimaco |

Utimaco: Auch der Bundesrat geht den falschen Weg beim Datenschutz

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


Die im neuen Bundesdatenschutzgesetz geplante Einwilligung der Verbraucher zur Datenweitergabe reicht nicht aus. Bei Missbrauch von Kundendaten müssen Unternehmen haften


Oberursel, 22. September 2008 - Schon der Datengipfel der Bundesregierung Anfang September hat die Weichen falsch gestellt. In seiner Sitzung am vergangenen Freitag befasste sich der Bundesrat mit Detailfragen, die an der grundsätzlich verkehrten Richtung jedoch nichts ändern. Die dabei vorgetragenen Vorschläge verfehlen das Ziel, den Missbrauch von Kundendaten zu unterbinden, denn die ausdrückliche Einwilligung der Kunden zur Weitergabe ihrer persönlichen Daten reicht nicht aus. Auch dann besteht die Gefahr, dass Daten missbraucht werden. Die Konsequenz kann daher nur lauten: Unternehmen müssen für Datenverluste haften.

Die geplante Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes geht nicht weit genug: Sowohl beim Datengipfel Anfang September, den Bundesinnenminister Schäuble initiiert hatte, als auch bei der Sitzung des Bundesrats vom vergangenen Freitag zu diesem Thema standen die Verbraucher im Vordergrund. Statt die Unternehmen in die Verantwortung zu nehmen, sollen die Verbraucher einer Nutzung und Weitergabe ihrer Daten zustimmen. Notwendig sind jedoch Gesetze, die den sachgemäßen Umgang mit sensiblen Daten eindeutiger festlegen und die Haftung bei Missbrauch verschärfen. Daher fordert Utimaco, statt der zu kurz gegriffenen Vorschläge von Bundesregierung und Bundesrat, eine Lösung nach kalifornischem Vorbild:

1. Unternehmen und Organisationen müssen verpflichtet werden, Datenverluste den Betroffenen und der Öffentlichkeit sofort mitzuteilen

2. Betroffene sollen leichter die Möglichkeit haben, den erlittenen Schaden in Regress zu stellen

3. Die Beweislast wird umgekehrt. Unternehmen müssen bei Datenverlusten aller Art den Nachweis erbringen, dass sie mit Kundendaten sorgsam umgehen

4. Unternehmen müssen protokollieren, welcher Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt auf Kundendaten zugreift. Damit lässt sich sehr wirksam die berechtigte Nutzung der Kundeninformationen vom absichtlichen Missbrauch trennen.

Die technischen Möglichkeiten zu diesen Forderungen sind längst vorhanden. „Wird die Haftung bei Datenverlusten eingeführt, ändert sich die Lage sehr schnell", erklärt Markus Bernhammer, Executive Vice President Central and Eastern Europe der Utimaco Software AG in Oberursel. „Firmen, die keine wirksamen Maßnahmen ergreifen, müssen als Folge von Datenmissbrauch nicht nur mit hohen Strafen, sondern auch mit Imageverlust und einer Abwanderung von Kunden rechnen. Datensicherheit wird dann zu einem direkten Wettbewerbsvorteil."


Diese Presseinformation ist unter www.pr-com.de abrufbar.

Utimaco Safeware AG - The Data Security Company.

Mit seiner 25-jährigen Firmengeschichte gehört Utimaco zu den führenden globalen Herstellern von Datensicherheitslösungen. Die Data Security Company ermöglicht mittelständischen und großen Organisationen, ihre elektronischen Werte vor beabsichtigten oder unbeabsichtigten Datenverlusten zu schützen und geltenden Datenschutzbestimmungen zu genügen. Utimacos komplette Lösungspalette bietet einen umfassenden 360-Grad-Schutz an. SafeGuard-Lösungen schützen und verwalten Daten beim Speichern (data at rest), beim Übertragen (data in motion) und beim Bearbeiten (data in use). Mit einem weltweiten zertifizierten Partnernetz und Niederlassungen unterstützt Utimaco ihre Kunden direkt vor Ort. Die Utimaco Safeware AG mit Hauptsitz in Oberursel bei Frankfurt ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (ISIN DE0007572406).

Weitere Informationen über Utimaco sowie passendes Bildmaterial stehen bereit unter: www.utimaco.de und www.utimaco.de/picture-pool.

Utimaco Safeware AG
Britta Kahl
Marketing Specialist DACH
Tel. +49-6171-88-1430
britta.kahl@utimaco.de

PR-COM GmbH
Heike Schubert
Account Manager
Tel. +49-89-59997-801
heike.schubert@pr-com.de

Web: http://www.utimaco.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrich Schopf, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 376 Wörter, 3185 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Utimaco lesen:

Utimaco | 28.04.2016

Deutschlands Chance auf einen Spitzenplatz: Standards in IT-Sicherheit setzen

Statement von: Malte Pollmann, CEO von Utimaco "Die Hannover Messe zeigt: Digitalisierung ist angekommen. Nun steht die digitale Wirtschaft am Scheideweg. Wie Kanzlerin Merkel in der Eröffnungsrede zur Hannover Messe betont, sind jetzt weltweite Sta...
Utimaco | 19.02.2016

Begutachtung gemäß BSI TR-03109 in Kürze abgeschlossen

Die Technische Richtlinie 03109 beschreibt, welche Anforderungen die IT-Komponenten im Smart-Metering-Umfeld im Hinblick auf Funktionalität, Interoperabilität und Sicherheit erfüllen müssen. Die Teile drei und vier der Richtlinie definieren „kr...
Utimaco | 22.09.2015

Bereit für die Cloud: Der Utimaco Security Server 3.30

Mit dem nach FIPS 140-2 zertifizierten Utimaco Security Server 3.30 können Dienstleister nun HSM-Services aus der Cloud anbieten, ohne dass eine zusätzliche Load-Balancing-Lösung erforderlich ist. Dieter Bong, Produktmanager CryptoServer bei Utima...