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Banken-Vertrauensreport: Finanzportal Sharewise mit neuer Studie zur Finanzmarktkrise

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Banken-Vertrauensreport deckt auf: Welcher Insider der Finanzbranche hat noch Vertrauen in die Führungsstrategie des eigenen Unternehmens? / Unter der Lupe: 181 Insiderhandel in der Finanzbranche

München, 07. Oktober 2008: Das Finanzportal Sharewise (www.sharewise.com) gibt heute den ersten „Banken-Vertrauensreport“ heraus. Die Studie untersucht, welche börsennotierten Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche in Zeiten der aktuellen, weltweiten Finanzmarktkrise noch an die eigene Geschäftsstrategie glauben. Und welche Manager, Aufsichtsräte und andere Unternehmens-Insider durch teils massive Aktien-Verkäufe handfeste Hinweise auf eine negative Einschätzung der Zukunft des eigenen Unternehmens liefern.
Kern der Studie ist eine Betrachtung der 181 im Zeitraum vom 31. März bis zum 26. September 2008 bei der BaFin als Director's Dealings angezeigten Insider-Transaktionen von Insidern aus der Finanzdienstleistungsbranche. Das Besondere hierbei: Der Banken-Vertrauensreport bezieht die spätere Kursentwicklung der Aktien mit in die Betrachtung ein und liefert so Hinweise darauf, welche Vorstände und Aufsichtsräte der von der weltweiten Finanzmarktkrise gebeutelten Finanzunternehmen die Krise kommen sahen, an die eigene Stärke glauben oder den fallenden Preisen zuvorgekommen sind.

Überraschend: Die Mehrzahl der Insider-Handel waren Zukäufe – aber bei wenigen Verkäufen wurde massiv Kapital abgezogen
Auf den ersten Blick scheinen die Insider der Finanzbranche trotz der turbulenten Entwicklungen an den Märkten noch Vertrauen in ihre Unternehmen zu haben: 149 Aktien-Käufe stehen im Untersuchungszeitraum lediglich 32 Aktien-Verkäufe gegenüber. Die Insider investieren nach wie vor Kapital in die von ihnen verantworteten Unternehmen – insgesamt 68.954.182 €.
Auf den zweiten Blick zeigt sich aber: Zwar überwiegt die Summe der Zukäufe, doch wurden bei den insgesamt 32 als Verkäufe gemeldeten Directors’ Dealings deutlich höherer Summen bewegt. Insgesamt wurden Aktien im Wert vom 312.545.276 €1 verkauft.

Hypo Real Estate: Haben die Vorstände den drohenden Konkurs verschlafen?
Verblüffende Ergebnisse fördert der Banken-Vertrauensreport von Sharewise in Zusammenhang mit der stark angeschlagenen Hypo Real Estate (HRE) zu Tage: Die HRE Insider haben im Untersuchungszeitraum keinen einzigen Handel vollzogen, dafür aber in den letzten anderthalb Jahren HRE-Aktien im Wert von über 3,5 Mio. € in ihre privaten Depots gelegt.
„Die Insider der Hypo Real Estate haben wenig Geschäftssinn bewiesen, und beim Kurseinbruch der Aktie von über 60% sehr viel Geld verloren“, bilanziert Nicolas Plögert, Gründer und Geschäftsführer von Sharewise. „Insgesamt 38 Käufe haben die Hypo Real Estate Insider in den letzten zwei Jahren getätigt. Auch diese Zahl belegt, dass der HRE-Vorstand den Ausmaß der Krise des eigenen Unternehmens scheinbar komplett falsch eingeschätzt hat, sonst hätte der ein oder andere sicher noch verkauft.“

Deutsche Bank: Wenig Vertrauen in die eigene Strategie – aber sehr guter Geschäftssinn für die eigene Geldbörse
Mehr Gespür für die Entwicklung des Kurses der eigenen Aktie haben die Vorstände und Aufsichtsräte der Deutschen Bank bewiesen. Insgesamt verkauften die Insider der Deutschen Bank im Untersuchungsraum Aktien im Wert von 9.409.265 €, davon fallen allein im August 2008 Verkäufe im Wert von 8.930.600 € an. Das Pikante hierbei: Kurz darauf brach der Kurs der Aktie um 24 % ein.
„Mit diesen Verkäufen haben die Insider der Deutschen Bank Geschäftssinn für das eigene Konto gezeigt. Sie konnten einen Verlust von über 2,25 Millionen Euro vermeiden“, analysiert Plögert das Ergebnis.

Sie haben Interesse an weiteren spannenden Ergebnissen des sharewise Vertrauensreports? Sie möchten wissen wie die Insider der Commerzbank angesichts des Kurseinbruchs von rund 50% reagiert haben, oder wie der UBS-Vorstandsvorsitzende neues Vertrauen in sein Institut schaffen möchte? Diese und weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie den kompletten Report unter studiedirectordealer@sharewise.com anfordern.



Über Sharewise:
Sharewise (www.sharewise.com) ist die erste Finanz-Community, die Anlegerschutz mit Web 2.0 miteinander verbindet: Sharewise-User teilen auf der im August 2007 gestartete Plattform ihr Börsenwissen, tauschen sich über Marktentwicklungen aus und geben Aktienempfehlungen ab.
Anders als bei herkömmlichen Finanzportalen macht Sharewise jedoch transparent, wie seriös die einzelnen Tippgeber sind. Dazu gleicht Sharewise jeden Tipp automatisch mit der an der Frankfurter Wertpapierbörse realisierten Performance der bewerteten Aktientitel ab, und erstellt daraus ein Ranking der besten Tippgeber. Börseneinsteiger wie Profi-Analysten erhalten so bei Sharewise wertvolle Tipps für das eigene Portfolio, denn schwarze Schafe und schlechte Tippgeber fallen bei Sharewise sofort auf.
Die Mitgliedschaft bei Sharewise ist kostenlos. Geschäftsführer und Gründer von sharewise sind Stefan Nothegger und Nicolas Plögert. An Sharewise beteiligt ist der Münchner Finanzdienstleister FIDOR AG (www.fidor.de), Brains-to-Venture (www.b-to-v.com) und About Change Ventures.

Pressekontakt:
wbpr Public Relations
Jan Manz
Münchner Straße 18
85774 Unterföhring
Tel: 089 - 995906-13
Fax: 089 - 995906-99
Email: jan.manz@wbpr.de
Web: www.wbpr.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nicolas Plögert, verantwortlich.

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