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Deutsche Werbewissenschaftliche Gesellschaft e. V. |

Compliance-Workshop der DWG übertrifft alle Erwartungen

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Compliance ist ein wichtiger Trend – kein Modethema


Köln, 28. November 2008 – Der Workshop der Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft (DWG) zum aktuellen Thema „Compliance“ war ein voller Erfolg. Die große Anzahl an Teilnehmern, die am 13. November nach Berlin kam, bestätigt die Relevanz des Themas.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Rumler, Lehrstuhl für BWL und Marketing an der FHTW Berlin, erarbeiteten die Teilnehmer:

• Welche Konsequenzen die wachsende Bedeutung von Compliance für die Unternehmenskommunikation hat
• Welche Auswirkungen Complianceverletzungen auf den Markenwert und das Unternehmensimage haben
• Und wie die Korruptionsbekämpfung professionell kommunikativ unterstützt werden kann

Zu den Referenten gehörten Otto Geiß, Leiter Revision Fraport AG, Steffen Salvenmoser, Partner Forensic Services PWC Frankfurt, Sylvia Schenk, Vorsitzende Transparency International Deutschland, Kenan Tur, Vorstand Business Keeper AG und Prof. Dr. Wilfried Leven, der Präsident der DWG und Geschäftsführer der Agentur+Leven+Hermann.

Einzelmaßnahmen allein reichen nicht aus
Jedes Unternehmen müsse in einer grundlegenden Ausrichtung unternehmensethische Grundlagen und Werte festlegen, so fasst Sylvia Schenk Vorsitzende von der Organisation Transparency International Deutschland die Kernthese des eintägigen Workshops der DWG zusammen.
Korruption und andere wirtschaftskriminelle Handlungen schaden massiv dem Image eines Unternehmens. Sinkende Arbeitsmoral, geringere Attraktivität als Arbeitsgeber, ein signifikanter Einbruch der Aktienkurse eines Unternehmens oder aber die Unternehmenspleite sind Konsequenzen von wirtschaftsschädigendem Verhalten. Dennoch steckt die Entwicklung von Compliance-Regeln in Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen zum Beispiel in der Scheu vor Kosten, einem mangelnden Werte- und Unrechtsbewusstsein oder häufig werde das Risiko unterschätzt, so die Erfahrungen der Workshopteilnehmer.

Mehr Managerverantwortung für Compliance-Regeln gefordert
Dabei „lohnt“ sich Compliance: Ein funktionierendes Wertemanagement erhöht die Erfolgsaussichten eines Unternehmens, sichert Wettbewerbsvorteile, fördert die Unternehmenskultur und beeinflusst positiv die Außenwirkung bei Mitarbeitern, Lieferanten, Partnern und Öffentlichkeit sowie bei den Finanzmärkten. Eine entscheidende Voraussetzung ist jedoch die Vorbildrolle des Vorstands und des Managements. Nur wenn ein sogenannter Top Down Ansatz gelingt und das Regelwerk vom Management vorgelebt und von allen Mitarbeitern eines Unternehmens akzeptiert wird, führen die Maßnahmen zu dem gewünschten Erfolg.

Intensive Kommunikation des Themas notwendig
Deshalb muss das gewollte Verhalten in einem Unternehmen, ist es einmal in einem klaren Wertekodex festgelegt, nach Innen wie nach Außen kommuniziert werden. Die Unternehmenskommunikation ist hier gefragt, die Einführung und Implementierung des Regelwerks mit Maßnahmen wie Compliance-Schulungen, institutionalisierten Hinweissystemen und Informationsveranstaltungen zu begleiten. Eine intensive Kommunikation des Themas ist notwendig. Bislang gebe es noch keine Ansätze, so Rumler, positive Imagewirkung aus einer funktionierenden Compliance zu generieren. Darin liegt die Herausforderung und die Chance für die Unternehmenskommunikation.

Austausch zwischen Theorie und Praxis
„Wir wollten mit der Veranstaltung einen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und den Zugriff auf Erkenntnisse, Erfahrungen und Ressourcen bieten. Und ich denke, das ist uns gut gelungen“, äußert sich Wilfried Leven zufrieden. Und er verspricht: „Wir werden die Workshopreihe auch im kommenden Jahr fortsetzen.“

Weitere Informationen unter www.dwg-online.net

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Presse-Kontakt:
Ursula v. Velsen
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Das Programm
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Praktikern auf dem Gesamtgebiet der Kommunikation und der Kommunikationsforschung. Unterstützung eines umfassenden und lebhaften Erkenntnis- und Problemtransfers durch
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- Kritische Begleitung fachpolitischer Entwicklungen,
- Bereitstellung von Lösungsansätzen für die Überwindung von Know-how-Defiziten und Informationslücken,
- Etablierung eines Netzwerkes für alle, die beruflich und in der Wissenschaft mit Kommunikation zu tun haben und
- Herausgabe der Quartalszeitschrift transfer/Werbeforschung & Praxis (zusammen mit der Österreichischen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft)


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