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Consumer Relevancy - Bei deutschen Verbrauchern zählt nicht allein der Preis

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Neue Studie zum Kaufverhalten europäischer Konsumenten


Berlin, 15. Mai 2002 - Ein sauberes und gut gepflegtes Geschäft steht bei 64 Prozent der deutschen Konsumenten ganz oben auf der Wunschliste – ebenso wie beim europäischen Durchschnitt. Auf dem zweiten Platz steht mit 61 Prozent die Forderung der deutschen Kunden, die Ware bei Nichtgefallen schnell und einfach umtauschen zu können – im Gegensatz zum fünften Platz in Europa. Überraschenderweise ist der Preis nicht das entscheidende Kriterium für deutsche Abnehmer, denn er hat sich an günstige Preise gewöhnt. Das sehr ausgeprägte und gut organisierte Discountkonzept in Deutschland und die, im Vergleich zum europäischen Ausland, extrem geringen Preisunterschiede haben zu dieser Entwicklung geführt. Um sich vom Wettbewerb zu differenzieren und damit die Loyalität der Kunden zu gewinnen, muss der Handel auf andere Faktoren setzen. Dies ergibt eine aktuelle Studie der Management- und IT-Beratung Cap Gemini Ernst & Young zur Veränderung von Lebensstil und Kaufverhalten von europäischen Verbrauchern, für die 6.000 Konsumenten in neun europäischen Ländern befragt wurden.

„Bei unserer Befragung fordern mehr als die Hälfte der deutschen Verbraucher nach den Grundtugenden von guten Läden nämlich nach einer konstant guten Warenqualität, freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern sowie klaren Preisen“, sagt Dr. Harald Münzberg, Vice President und Leiter des Bereichs Konsumgüter, Handel und Transport bei Cap Gemini Ernst & Young. Doch nicht nur im europäischen Vergleich ergeben sich Unterschiede, sondern auch regional differieren die Antworten. In Thüringen/Sachsen legen beispielsweise 76 Prozent der Befragten Wert auf eine deutliche Preisauszeichnung, während dies in Baden-Württemberg nur 44 Prozent der Kunden tun. Besonders auffallend ist das Desinteresse der Konsumenten, ihre Einkäufe über das Internet abzuwickeln. Sowohl in Deutschland als auch im europäischen Schnitt landet dieser Aspekt auf dem letzten Rang mit acht bzw. sieben Prozent. „Der Konsument möchte nach wie vor ein Einkaufserlebnis haben und die Waren sehen, riechen oder anfassen“, kommentiert Münzberg.

Discounter beherrschen den deutschen Einzelhandel

Die Hälfte der deutschen Konsumenten kauft mindestens einmal pro Woche bei einem Discounter ein. Im europäischen Ausland können dies gerade 28 Prozent von sich behaupten. Dominierend auf dem deutschen Discount-Markt ist Aldi mit einem Marktanteil von beinahe 50 Prozent und mehr als 3.000 Filialen. Ein Drittel der befragten Verbraucher nennt Aldi seinen „Lieblings-Discounter“, weit abgeschlagen auf Platz zwei folgt Lidl mit lediglich neun Prozent der Stimmen. Wie erklärt sich diese „Aldi-Manie“? Der Top-Discounter wird von den Kunden besonders wegen seiner günstigen Preise, der Eigenmarken und der kundenfreundlichen Umtauschregelung geschätzt. Über diese Faktoren hebt er sich deutlich vom Wettbewerb ab. Das Bild bei den Supermärkten, Bekleidungs-/ Schuh- und Accessoir-Geschäften sowie im Bereich Drogerie ist dagegen nur wenig differenziert. Ein klarer Publikumsliebling läßt sich hier nicht ausmachen.

Die Studie wurde im Januar 2002 in neun Ländern durchgeführt: Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Spanien. 6.000 Verbrauchern wurden ein Fragenkatalog zu der Bedeutung verschiedener Bereiche der Einkaufserfahrung vorgelegt. Cap Gemini Ernst & Young hat bereits ähnliche Studien bei 10.000 amerikanischen Verbrauchern durchgeführt, sowie ferner an die 1.000 Verbraucher in Australien und Thailand interviewt.

Die Studie steht Ihnen unter www.de.cgey.com/presse im PDF-Format zum freien Download zur Verfügung.


Mehr Informationen zu Cap Gemini Ernst & Young, den Dienstleistungen und Pressemitteilungen finden Sie unter www.de.cgey.com.

Für Rückfragen:
Cap Gemini Ernst & Young
Pressesprecher: Thomas Becker
Am Limespark 2
65843 Sulzbach
Tel.: 06196/999-1309
thomas.becker@cgey.com

Web: http://www.de.cgey.com/presse


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nicoletta Köhler, verantwortlich.

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