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Wind River GmbH |

Europäische Raumfahrtagentur macht PROBA Satellit mit Wind River Technologie startklar

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Das PROBA Mikro-Satellitensystem (Project for On-Board Autonomy) der ESA (European Space Agency) ist das erste ESA Raumschiff mit völlig autonomen Fähigkeiten. Es funktioniert praktisch ohne Hilfe des ESA Bodenteams, dank des integrierten Echtzeit-Betriebssystems VxWorks, auf dem es basiert. Derzeit umkreist PROBA die Erdoberfläche in einer Höhe von 600 km. Dabei testet es die Funktionsfähigkeit von selbständig arbeitenden Weltraumtechnologien und führt verschiedene wissenschaftliche Aktivitäten durch, um den Gesundheitszustand unseres Planeten zu überwachen. Für den Einsatz seines Betriebssystems zeichnete Wind River die ESA mit dem „Cool Customer Design“ Preis aus.

„Ausschlaggebend für unsere Entscheidung für VxWorks war die Robustheit und bewährte Verlässlichkeit auf anderen Raumfahrtsmissionen“, erklärt Dominique Baudoux, Space Business Unit Program Manager für Spacebel – der für die Flugsoftware von PROBA verantwortliche Subunternehmer. „Weil PROBA praktisch selbständig funktioniert, brauchten wir ein Betriebssystem, das die Aufgaben im All verlässlich ausführt. Soweit ist PROBA ein Riesenerfolg, und wir sind mit der Software sehr zufrieden.“

PROBA wurde am 22. Oktober 2001 von der Indischen Space Research Organization per Rakete in den All geschickt. Obwohl er so klein und leicht ist, enthält der Satellit umfangreiche Instrumentation und führt fortschrittlichste Aktionen aus. Beispielsweise ist er fähig, ein und denselben Punkt der Erde aus verschiedenen Winkeln zu betrachten. Schon jetzt lieferte er den Wissenschaftlern über das hochauflösende Spektrometer (CHRIS – Compact High Resolution Imaging Spectrometer) detaillierte Umwelt-Aufnahmen. Es ist die wichtigste Nutzlast an Board. Die Daten aus dem leichtgewichtigen CHRIS werden automatisch an die ESA Bodenstation in Redu, Belgien, geschickt. Mit ihnen können Wissenschaftler Werkzeuge zur Umweltbeobachtung, Waldkatalogisierung, für Erntevoraussagen und für die Meereswissenschaft entwickeln.

Das Echtzeit-Betriebssystem VxWorks kontrolliert alle Funktionen an Bord von PROBA. Dank seiner Fähigkeiten unterstützt VxWorks den Satelliten auch dabei, neue Versionen der Software beim Umkreisen der Erde zu laden. Dabei erwies sich die Skalierbarkeit von VxWorks als extrem wichtig, da der Speicherplatz für den Systemspeicher auf ein Minimum beschränkt wurde, obwohl es alle an Bord befindlichen Instrumente, Tests und die Kommunikation überwacht. Der Kernel von VxWorks beträgt weniger als 10 Prozent als alle an Bord von PROBA laufenden Code-Zeilen.

„Wir sind schon lange im Bereich Weltraumentdeckung tätig, beispielsweise gibt es Projekte mit der NASA und anderen Unternehmen wie der ESA. Das steht für die bewährte Verlässlichkeit unserer Technologie“, betont Steve Blackman, Director Marketing in der Wind River Geschäftseinheit Aerospace/Defense. „Die Entwickler von Raumfahrzeugen haben sich durch unsere betriebsfertige Software und Entwicklungstools enorm viel Zeit eingespart. Verglichen mit Eigenentwicklungen oder mit dem Einsatz von Lösungen anderer Anbieter konnten sie ihre Lösungen so deutlich schneller auf den Markt bringen.“

Während der geplanten Laufzeit von zwei Jahren wird PROBA eine Reihe von wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten ausführen. Sie können alle sowohl vom Bodenteam als auch vom an Bord installierten Computer geplant, gesteuert und überwacht werden. Zu den Funktionen, die auf Autonomiefähigkeit überprüft werden sollen, zählen Planung von wissenschaftlichen Experimenten, Datensammlung, Kommunikation zwischen PROBA, wissenschaftlichen Nutzern und dem Bodenteam, Verwaltung von routinemäßigen Satelliten-Aufgaben und Fehlererkennung. Zur Zeit benötigen die meisten Satelliten noch den Dialogeingriff zwischen dem Bodenpersonal und dem Raumkörper, um ähnliche Aktivitäten auszuführen.

Weitere Information über PROBA steht unter http://www.esrin.esa.it/export/esaCP/index.html zum Nachlesen bereit. Von PROBA geschossenes Fotomaterial der Erde findet sich unter http://www.esa.int/export/esaCP/ESAAGZJE43D_Benefits_0.html.

Über ESA und PROBA
ESA (die Europäische Space Agency) vermittelt eine Vision von Europas Zukunft im All und von den Vorteilen, die Satelliten den Menschen auf der Erde bieten können. Sie entwickelt auch die dazu notwendigen Strategien, um diese Vision zu erfüllen, beispielsweise das gemeinsame Wissenschafts- und Technik-Projekt PROBA. Es ist das Ergebnis der Kooperation mit Hauptauftragsnehmer Verhaert Design and Development, Belgien, sowie anderen Europäischen Ländern und Universitäten.

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Wind River ist ein weltweit führender Anbieter von integrierten Softwarelösungen und Services zur Entwicklung von verlässlichen und innovativen vernetzten Geräten. Das Angebot umfasst Entwicklungsumgebungen, Echtzeitbetriebssysteme und fortschrittliche Netzwerktechnologie sowie Implementierungs-Fachwissen. Die Lösungen werden in Produkten in den Bereichen Netzwerk-Infrastruktur, Digitale Konsum-Elektronik, Automotive, Industrie Automatisierung und Luftfahrt/ Verteidigung eingesetzt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Alameda wurde 1981 gegründet und unterhält Niederlassungen auf der ganzen Welt.

Die deutsche Wind River GmbH wurde 1991 eingerichtet. Von Ismaning/ München aus bedient Wind River die Märkte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa und bietet darüber hinaus lokalen Support, Training und Consulting an. Weitere Information steht unter www.windriver.de bereit.

Pressekontakte:
Wind River GmbH, Evelyn Hochholzer; Tel.: 089 / 962 445 – 120;
E-Mail: evi.hochholzer@windriver.com
Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations, Beate Lorenzoni;
Tel.: 089 / 386659 – 0, E-Mail: Beate@lbpr.de; www.lbpr.de


Web: http://www.windriver.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, beate lorenzoni, verantwortlich.

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