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Der Weltmarkt für Interaktive Multimediakioske

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Interaktive Terminals: Selbstbedienung immer beliebter


Moderne Kommunikationstechnik wie Mobiltelefone und das Internet sind nicht mehr aus unserem täglichen Leben wegzudenken. Im Zuge dieser Entwicklung steigt auch die Akzeptanz von interaktiven Terminals. Diese sind insbesondere an Orten mit viel Publikumsverkehr wie in öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen und Gaststätten aufzufinden. Per Touch-Screen können jederzeit aktuelle Informationen zu Waren und diversen Dienstleistungen abgerufen werden, häufig steht ein Internetzugang gratis zur Verfügung. Neben Reservierungen von Fahrkarten und Konzerttickets bieten die Terminals oft einen schnellen und kostenfreien Überblick über regionale Ereignisse, Veranstaltungen oder Verkehrsverbindungen.

Laut einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan hat der Weltmarkt für interaktive Kiosksysteme aufgrund der Ereignisse vom 11. September 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 41,2 Prozent abgenommen. Dieser enorme Rückgang ist auf die allgemeine ökonomische Entwicklung des letzten Jahres zurückzuführen, spätestens ab Ende 2003 wird aber wieder mit einem positiven Wachstumstrend gerechnet. Frost & Sullivan geht von weltweiten Umsatzsteigerungen von 428 Millionen US-Dollar im Jahr 2002 auf 745,8 Millionen US-Dollar bis zum Jahr 2008 aus, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von acht Prozent entspricht. Hierzu tragen insbesondere die Optimierung des Kundenservices durch Zeit- und Kostenvorteile, ein ausgereiftes und ansprechenderes Design und die kontinuierliche Aktualisierung durch das Internet bei. Auch als Marketinginstrument bieten die interaktiven Kioske neue Kommunikationskanäle und Möglichkeiten am Point-Of-Sale. Mit derzeit 49,3 Prozent des weltweiten Umsatzvolumens liegen die USA deutlich vor dem europäischen Raum (29,9 Prozent) und Asien (16,6 Prozent).

Telefonieren, Internet, Kontoauszüge, Schnäppchen -
die Angebote sind vielfältig

Der Einzelhandel repräsentiert mit einem Anteil von 45,1 Prozent der weltweit aufgestellten interaktiven Terminals das weitaus größte Segment. Die zunehmende Popularität des "Online-Shoppings" bewegt viele Händler dazu, ihre Produkte ohne die Notwendigkeit eines Ladenlokals anzubieten; zudem bevorzugen viele Kunden mittlerweile einen zeitsparenden Einkauf ohne jegliche Beratung von Verkaufspersonal. Weitere 18,3 Prozent des Gesamtmarktes nimmt der Bereich der Telekommunikation ein. Durch die Möglichkeit über das Internet telefonieren und von überall Emails abrufen oder absenden zu können erfahren die Terminals einen hohen Zulauf. Auch Banken bieten ihren Service über interaktive Kioske an. Ähnlich wie bei herkömmlichen Geldautomaten, die in dieser Untersuchung nicht berücksichtigt wurden, können hier per Selbstbedienung Kontoauszüge ausgedruckt oder Online-Transaktionen durchgeführt werden. Im Freizeitbereich werden interaktive Kiosksysteme ebenfalls intensiv eingesetzt: Reiseagenturen preisen hierüber ihre Angebote an, Hotels geben Touristen kulinarische und kulturelle Tipps. An Flughäfen, Bahnhöfen und Bushaltestellen können Tickets häufig zu günstigeren Preisen oder last-minute erworben werden.

Behörden werden kundenfreundlicher

Auch staatliche Behörden machen sich die Vorteile von interaktiven Kiosksystemen zunutze; durch ihren Einsatz senken sie sowohl ihre administrativen Kosten als auch die bekanntlich langen Wartezeiten. So sind beispielsweise in Postämtern Briefmarken "interaktiv" zu erwerben, in lokalen und nationalen Ämtern oder im Militärbereich werden Formulare gebührenpflichtig, jedoch ohne den Einsatz von Personal in kürzester Zeit bearbeitet.

Marktführer Kodak

Mit einem Umsatzanteil von 18,3 Prozent ist Kodak im Bereich interaktiver Terminals weltweiter Marktführer, dicht gefolgt von NCR Corporation mit 14,6 und Neoproducts mit 12,2 Prozent. Durch das hochtechnologische Picture Maker-System wurde Kodak zum absoluten Vorreiter im Einzelhandelssegment, bereits über 1000 deutsche Kodakfilialen sind mit den multifunktionalen Terminals ausgestattet. In der Basisversion besteht der Picture Maker aus einer Workstation, einem hochauflösenden Flachbettscanner und einem feinauflösenden Thermosublimationsdrucker. Eine angeschlossene Digitalkamera ermöglicht Sofortbilder und deren Bearbeitung vor Ort, Vergrößerungen sind ohne Negativ möglich und Aufnahmen werden mithilfe entsprechender Software in das Internet gestellt und sind dort über einen persönlichen Account abrufbar. Die Funktionsvielfalt mit weiteren unzähligen Komponenten fordert auch die Konkurrenz zu innovativen Entwicklungen heraus.


Titel der Analyse:
World Interactive Kiosks Vertical Markets
(Report 7816)

Preis der Analyse: Euro 4.000,--


Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Marketingberatung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtechnologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt sowie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.


Weitere Informationen:

Stefan Gerhardt
Public Relations Manager

Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel. 069-77033-11
Fax 069-234566
stefan.gerhardt@frost.com
http://www.presse.frost.com

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

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