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Matterhorn Gotthard Bahn überwacht Schienennetz mit KEYMILE-Technologie

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Hannover, 23. April 2009 - Mit einer Lösung von KEYMILE steuert und überwacht die Matterhorn Gotthard Bahn die Funk- und Datenverbindungen zwischen den Stellwerken ihres Schienennetzes. Eine zentrale Rahmenbedingung: Die dazu eingesetzten Produkte müssen alle Vorgaben der anspruchsvollen Sicherheitsanforderungen des Schweizer Bundesamtes für Verkehr erfüllen.

Durch eine ständige betriebswirtschaftliche Optimierung ist bei der Matterhorn Gotthard Bahn in den letzten Jahren der Bedarf nach Automatisierung und damit der Fernsteuerung von Stellwerken kontinuierlich gestiegen. Dafür werden Produkte benötigt, die alle Vorgaben der Regulierungsbehörde - in der Schweiz: Bundesamt für Verkehr (BAV) - erfüllen müssen. Für ihre komplexen Telefonie-, Funk- und Datenverbindungen nutzt die Matterhorn Gotthard Bahn daher die UMUX-Plattform von KEYMILE, einem der führenden Hersteller von Next-Generation-Datenübertragungssystemen. UMUX ist ein Multi-Service-Zugangssystem, das umfangreiche Datendienste zur Verfügung stellt. Ein zentrales Netzmanagementsystem überwacht aktiv alle eingesetzten UMUX-Systeme: jede Störung kann somit rasch lokalisiert werden. Wird eine zusätzliche Unterstützung benötigt, kann der KEYMILE-Support über einen Remote-Support-Zugang direkt auf das Netzmanagementsystem vor Ort zugreifen.

Die Planung für die Glasfaservernetzung der Stellwerke und das dazu passende Integrierte Leit- und Informations-System (ILTIS), das mit UMUX gemanagt wird, wurde Ende 2007 aufgenommen. Das aktuelle Release ILTIS R40 setzt auf reinen IP-Verbindungen auf: Jedes Stellwerk ist mit zwei 4-Mbit/s-Ethernet-Leitungen im Punkt-zu-Punkt-Betrieb verbunden und die Wege sind durch einen redundanten Pfad geschützt. Im Fehlerfall, zum Beispiel bei Glasfaserbruch, wird innerhalb von Millisekunden auf den zweiten Pfad umgeschaltet. Für diese Art von Verbindungen sind die Richtlinien des „geschlossenen Datenübertragungsnetzes" gemäß der europäischen Norm EN 50159-1 einzuhalten. Zentraler Punkt dabei ist die Rückwirkungsfreiheit: Es muss nachgewiesen werden, dass benachbarte Datenleitungen keinen Einfluss auf die ILTIS-Verbindungen nehmen können.

KEYMILE implementierte diese Anwendung mit der bewährten und robusten SDH-Technologie (Synchronous Digital Hierarchy). Über eine leitungsvermittelte Festverbindung werden die Pfade mit 2 x 2 Mbit/s (2 x VC-12 pro Verbindung) realisiert. Die eingesetzte Baugruppe bietet neben den SDH-Schnittstellen auch gleich vier Ethernet-Ports (10/100/1000BaseT), die mit Ethernet-over-SDH-Technik auf SDH geschaltet werden. Dadurch sind weder Router noch Switche auf den teilweise über 100 km langen Verbindungen vorhanden und die Anforderungen der Nichtbeeinflussung sind vollständig umgesetzt.

Eine zusätzliche Herausforderung für dieses Netzwerk war der Glasfaser-Engpass im Furkatunnel. Für den Hauptpfad und den zweiten Pfad konnte nur je eine Glasfaser zur Verfügung gestellt werden. Erschwerend kam hinzu, dass ein einzelner Streckenabschnitt über 40 km lang ist. Um diese Strecke zu überbrücken, wurde eine STM-4-Datenübertragung mit leistungsfähigen Small-Factor-Pluggable (SFP)-Modulen realisiert, die Senden und Empfangen über eine einzige Glasfaser ermöglichen.

Ende letzten Jahres wurde die neue Lösung zur Steuerung der Funk- und Datenverbindungen zwischen den Stellwerken in Betrieb genommen und funktioniert seitdem einwandfrei. Die Matterhorn Gotthard Bahn ist überzeugt, langfristig richtig investiert zu haben: In den nächsten Jahren wird das Bahnunternehmen kontinuierlich weitere Stellwerke auf Fernsteuerung umstellen. Zusätzliche Stationen können so mit wenig Aufwand integriert werden.


Diese Presseinformation kann unter www.pr-com.de abgerufen werden.

Über die Matterhorn Gotthard Bahn

Die Matterhorn Gotthard Bahn umfasst drei Gesellschaften: Die Matterhorn Gotthard Verkehrs AG (zuständig für den gesamten Bahnbetrieb), die Matterhorn Gotthard Infrastruktur AG (Fahrbahn und Fahrleitungen, Betriebsleitstellen, Bahnhofanlagen und die Werkstätten für technische Dienste) sowie die Matterhorn Gotthard Managementgesellschaft, bei der sämtliches Personal angestellt ist. Das Bahnunternehmen verkehrt heute zwischen Zermatt-Brig-Disentis und Andermatt-Göschenen. Die Züge legen eine Strecke von rund 144 Kilometern zurück, führen durch 29 Tunnel und 20 Galerien und überqueren 60 Brücken. Die Matterhorn Gotthard Bahn beschäftigt rund 530 Mitarbeitende. Sie befördert pro Jahr rund 6,5 Millionen Fahrgäste und 100.000 Tonnen Güter in 462 Schienenfahrzeugen durch 47 Bahnhöfe und Haltestellen.

Über KEYMILE

KEYMILE ist einer der führenden Hersteller von Next-Generation-Datenübertragungssystemen. Das Produktportfolio umfasst flexible und robuste Multi-Service-Zugangsplattformen, die Ethernet/IP-, TDM-, SDH/PDH- und ATM-Technik vereinen, sowie Stand-alone-Übertragungslösungen. Die Next-Generation-Zugangsplattformen ermöglichen Telekommunikationsanbietern die Bereitstellung vielfältiger Sprach- und Datendienste (zum Beispiel Triple Play) über Kupfer- und Glasfaserkabel und sie gewährleisten die Migration zum Next-Generation-Network. In Telekommunikationsnetzen von Bahnen und Energieversorgern sowie bei der Datenübertragung in Mobil- und Betriebsfunknetzen realisieren KEYMILE-Systeme unter anderem Daten- und Ethernet-Dienste, traditionelle und IP-basierte Sprachdienste, Ethernet-über-SDH-Übertragung und Add/Drop-Multiplexing. Die Datenübertragungssysteme von KEYMILE liefern Carrier-Grade-Qualität und sind speziell für den Außeneinsatz ausgelegt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Österreich ist weltweit mit Tochterfirmen und Partnern vertreten und kann auf Systeminstallationen in mehr als 100 Ländern verweisen. Weitere Informationen unter http://www.keymile.com.

Pressekontakte:

KEYMILE GmbH
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Wohlenbergstraße 3
D-30179 Hannover
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Fax: +49-511-6747-262
marion.baumann@keymile.com

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Susanna Tatár
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Nußbaumstraße 12
D-80336 München
Tel. +49-89-59997-814
Fax: +49-89-59997-999
susanna.tatar@pr-com.de

Web: http://www.keymile.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrich Schopf, verantwortlich.

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