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Weltmarkt für Wireless Wide Area Networks (W-WAN)

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Marktwachstum bei Wireless Wide Area Networks erst wieder ab 2004


Das Interesse an drahtlosen Netzwerk- und Internetzugängen mittels Wi-reless Wide Area Networks (W-WAN) ist groß, aber die Anbieter leiden un-ter der derzeitigen wirtschaftlichen Krisensituation. Im letzten Jahr musste die Branche einen Umsatzrückgang von 28 Prozent verkraften und das weltweite Marktvolumen reduzierte sich von 4,59 Milliarden US-Dollar (2000) auf 3,31 Milliarden. Laut einer aktuellen Analyse der Unternehmens-beratung Frost & Sullivan (www.wireless.frost.com) sollen die Einnahmen ab 2004 wieder langsam steigen auf knapp vier Milliarden US-Dollar im Jahr 2008.

„Die derzeitige ökonomische Situation hat zweifelsohne große Auswirkun-gen auf alle Anbieter von W-WAN Produkten. Wegen der Skepsis im Fi-nanzmarkt wird kein zusätzliches Kapital bereitgestellt und die W-WAN Kunden kürzen ihre Netzwerkinvestitionen,“ kommentiert Frost & Sullivans Industry Analyst Wai Sing Lee.

Kabellose Netzwerke bieten Einsparpotenzial

Trotz der derzeitigen Marktlage und den Absatzproblemen der Hersteller hat sich der kabellose Breitbandanschluss mittels W-WAN als echte Alternative bei Netzwerkanbindungen für Daten, Internet, Sprache und Multimediaap-plikationen etabliert. Die einfache und schnelle Installation, minimale Be-einträchtigung der Umwelt und Anwohner und die relativ geringen Kosten tragen zur steigenden Beliebtheit bei. „Drahtlose Anbindungen sind erheb-lich ökonomischer als gemietete Leitungen. Erstens müssen keine Kabel verlegt werden, zweitens ist es nicht notwendig, entsprechende Wegerechte für die Kabel zu beantragen und zu zahlen, und auch der normale Ge-schäftsbetrieb wird bei der Installation nicht gestört. Drittens fallen keine monatlichen Gebühren für die Netze und den Breitbandanschluss an. Zu-dem ist die Investition nicht verloren, wenn ein Unternehmen sich entschei-det, seinen Standort zu verlegen,“ bemerkt Lee. Gerade diese Einsparpo-tenziale auf der Anwenderseite werden den Markt ab 2004 wieder wachsen lassen. Steigende Nachfrage kommt speziell in den USA auch von Internet Service Providern, die in ländlichen Regionen drahtlose High-Speed-Zugänge offerieren.

Lizenzierte WANs sind umsatzstärkstes Segment

Frost & Sullivan unterscheidet drei Produktsegmente: unlizenzierte WANs, lizenzierte WANs und optischer Richtfunk (‚Freespace Optics‘). Mit 90,7 Pro-zent der Gesamtumsätze (2001) ist der lizenzierte WAN Sektor eindeutig der wichtigste Teilmarkt. Klarer Marktführer ist hier Alcatel vor Ericsson Microwave Systems und der Harris Corporation. Um lizenzierte WANs in Betrieb nehmen zu dürfen, müssen die potenziellen Betreiber bei den örtli-chen Regulierungsbehörden oder Ministerien einen Antrag stellen. Teilweise werden auch Ausschreibungen oder Versteigerungen der entsprechenden Frequenzbänder durchgeführt, ähnlich dem Verfahren bei der UMTS-Lizenzvergabe. Mit unlizenzierten WANs wurden im letzten Jahr 7,2 Prozent der Gesamtumsätze (238 Millionen US-Dollar) erwirtschaftet. Absoluter Marktführer mit fast 45 Prozent Umsatzanteil hier ist Western Multiplex vor Alvarion Ltd. und Wi-LAN. Optischer Richtfunk ist das kleinste Produktseg-ment mit 71 Millionen US-Dollar Umsatz im letzten Jahr. Die Daten werden hierbei mittels Laser oder LEDs ‚gesendet‘. Im Vergleich zu den anderen Wireless WAN Technologien ist der optische Richtfunk besonders kosten-günstig, leicht einzusetzen, bietet extrem hohe Datenraten und bedarf kei-ner Frequenzbandfreigabe. Allerdings können nur gewisse Distanzen über-brückt werden, die ‚Sichtlinie‘ muss garantiert sein und bei schlechten Wetterkonditionen kann es zu Störungen kommen.
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Titel der Analyse:
World Wireless Wide Area Networking Markets
(Report A134-74)

Preis der Analyse: Euro 4.050,--
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ie Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Marketingbe-ratung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtech-nologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konfe-renzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt so-wie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.
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Weitere Informationen:

Stefan Gerhardt
Public Relations Manager

Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel. 069-77033-11
Fax 069-234566

stefan.gerhardt@frost.com
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

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