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FBDi unterstützt Unternehmen mit REACH XML Transfer Tool

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Einheitliches Datenaustauschformat zum Download bereit


Ab sofort stellt der FBDi (Fachverband der Bauelemente Distribution e.V.) das REACH XML Transfer Tool zur Übertragung der SVHC (Substances of Very High Concern) als Download auf seiner Homepage (www.fbdi.de) bereit. Dieses einheitliche Datenaustauschformat ermöglicht allen Unternehmen entlang der Supply Chain die einfache Übertragung der Substanzen und Erzeugnisse, die laut der REACH Verordnung (Art. 33 1+2) den Kunden gemeldet werden müssen. Bis Ende 2009 sollen alle wichtigen Hersteller die REACH Informationen über das IEC-konforme Datenaustauschformat auf XML-Basis liefern. Mit diesem XML Transfer Tool strebt der FBDi einen branchenweiten Standard zur kosten- und ressourceneffizienten Erhebung und Verarbeitung der Angaben zu REACH an. Um es auch international bekannt zu machen und die Akzeptanz zu fördern, unterstützen die Schwesterverbände NEDA (National Electronics Distributors Association, USA, www.nedaassoc.org) und die IDEA (International Distribution of Electronics Association, UK, www.ideaelectronics.com) denselben Ansatz.

Zusätzlich zur Einsparung von Ressourcen bringt das einheitliche Format weitere Vorteile: Das zu bewertende Produkt oder die Komponente lässt sich separat auswählen. Die zu deklarierenden Produkte oder Komponenten stehen übersichtlich in einer Tabelle. Die SVHC-Stoffe (Substances of Very High Concern) sind fest in einem Excel-Sheet hinterlegt. Unternehmen können weitere Listen definieren. Besonders vorteilhaft ist, dass externe Partner in Zusammenarbeit mit dem FBDi die Aktualisierung der Kandidatenstoffe vornehmen – das bringt erhebliche Zeiteinsparungen.
„Das A und O ist in jedem Fall das Zusammenspiel in der Lieferkette. Die Hersteller sind durch REACH verpflichtet, Informationen in einer verwertbaren Form zu liefern, die klar und aussagekräftig sind und keine Interpretationsspielräume lassen“, so Wolfram Ziehfuss, Geschäftsführer des FBDi. „Als Voraussetzung für eine branchenweit gleiche Handhabung sind die Hersteller aufgefordert, sich diesem Austauschformat anzuschließen. Da alle Beteiligten entlang der Supply Chain – Hersteller, Distributoren, OEM- oder Distributionskunden - damit systemübergreifend arbeiten können, bietet es eine riesige Erleichterung.“

Das IEC-konforme Format auf XML-Basis zur Materialdeklaration sieht ein Minimum an Daten vor und unterstützt die Automotive und Electronics Formate AIAG, IEEE und IPC PDF 1752. Mit dem darin enthaltenen DCT (Data Collection Tool) im XML-Format zur Datenbeschaffung lassen sich technisch verwertbare Datenfiles generieren und anschließend in weiteren IT-Systemen verarbeiten. Nach dem Download können die Lieferanten das ausgefüllte DCT bzw. das aus dem DCT generierte CfP-XML-File an ihre Kunden schicken. Damit ist kleineren Herstellern, die ihre Angaben manuell einpflegen, ebenso gedient wie großen Häusern, die ihre Daten aus einem umfangreichen Inhouse-System in einem XML-Format über die Distributoren den Kunden zur Verfügung stellen.

Hintergrund
Mit diesem einheitlichen Datenaustauschformat setzt der FBDi erneut einen Meilenstein seiner REACH-Offensive. Denn im Herbst 2008 veröffentlichte die ECHA (Europäische Chemikalienagentur, www.echa.europa.eu) die erste SVHC (Substances of Very High Concern) Kandidatenliste mit 15 Stoffen, die kontinuierlich erweitert wird. Damit ist für Unternehmer entlang der Supply Chain die Informationspflicht nach Art. 33 1+2 in Kraft getreten: Sie müssen ihren Kunden melden, welche der Stoffe aus der Kandidatenliste gegebenenfalls in einem der Produkte mit einem Gewichtsanteil von über 0,1 Prozent enthalten sind. Konkret stehen auf dieser Liste derzeit einige auch in der Elektronikbranche eingesetzte Stoffe wie DBP, DEHP und BBP, die in einigen Kunststoffen vorhanden sind, sowie As203 und As205, die u. a. in Glas oder Keramik zum Einsatz kommen. Der Verband fordert von allen Beteiligten der Lieferkette größtmögliche Informationstransparenz im Zuge eines kontinuierlichen Kommunikationsflusses.
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Über den FBDI e. V. (www.fbdi.de)
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) mit Sitz in Neufahrn bei Freising ist seit 2004 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und umfasst derzeit (Stand Januar 2009) 24 namhafte Bauelemente-Distributoren als Mitglieder. Damit repräsentiert der FBDI einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.

Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDI Verbandsarbeit. Zu den aktuellen Schlüsselthemen zählen unter anderem die marktgerechte Umsetzung von RoHS, WEEE und REACH. Der FBDi ist Mitglied im Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft.

Pressekontakt:
FBDI e. V., Wolfram Ziehfuss, Geschäftsführer, Sankt Margaretenweg 9, 85375 Neufahrn; Tel. +49 (0) 8165/670233, E-Mail: w.ziehfuss@fbdi.de
PR Agentur:
Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations, Beate Lorenzoni, Landshuter Straße 29, 85435 Erding; Tel: +49 8122 55917-0, E-Mail: beate@lorenzoni.de, www.lorenzoni.de



Web: http://www.fbdi.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Beate Lorenzoni, verantwortlich.

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