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Augenärztegenossenschaft Brandenburg e. G |

Brandenburg sieht schneller durch - Kürzere Wege zur Augen-OP

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Knappschaft und Augenärztegenossenschaft Brandenburg unterzeichnen Kooperationsvertrag

(Cottbus, 11. November 2009) Die Knappschaft in Cottbus und die Augenärztegenossenschaft Brandenburg haben eine Kooperationsvereinbarung über eine verbesserte Versorgung mit ambulanter Netzhautglaskörperchirurgie im Bundesland Brandenburg unterzeichnet. In den Räumen des ambulanten augenärztlichen OP-Zentrums "An der Wachsbleiche" in Cottbus unterzeichnete für die Knappschaft Hans-Joachim Röttger, Leiter der Regionaldirektion Cottbus, die zum 1. November 2009 in Kraft getretene Vereinbarung. Die Augenärztegenossenschaft wurde vertreten durch das Vorstandsmitglied DM Marina Müller. In dem Vertrag wird vereinbart, dass Eingriffe der Netzhaut-Glaskörperchirurgie künftig - neben dem Krankenhaus - auch in den hoch spezialisierten ambulanten OP-Zentren der aägb durchgeführt werden können. Dadurch wird ein wohnortnahes Behandlungsangebot sichergestellt und ein längerer Krankenhausaufenthalt fernab des Wohnorts bei vielen betroffenen Patienten vermieden. Für Knappschaftsversicherte werden sich nach Inkrafttreten des Vertrages außerdem die Wartezeiten auf notwendige Netzhaut-OPs signifikant verkürzen.

Die Knappschaft nimmt durch die intensive Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern der Region ihre gesellschaftliche Verantwortung für eine sichere, qualitativ hochwertige und bezahlbare Gesundheitsversorgung wahr. Das hohe Niveau wird durch die Verbesserung der augenärztlichen Versorgung für Versicherte der Knappschaft in Brandenburg nun weiter ausgebaut. Damit bietet keine andere gesetzliche Krankenkasse ihren Kunden mehr Vorteile als die Knappschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Kundenmonitor Deutschland 2009", die umfassendste Vergleichsstudie zur Kundenorientierung in Deutschland. "Die heute geschlossene Vereinbarung bringt für unsere Versicherten in Zukunft einen Qualitätssprung in der augenärztlichen Versorgung in Brandenburg. Als deutschlandweit aufgestellte Krankenkasse ist es unser Ziel, für unsere Versicherten weiterhin mehr Vorteile im Rahmen ihrer Mitgliedschaft zu bieten", sagte der brandenburgische Knappschaftschef Hans-Joachim Röttger.

Für die aägb, in der mehr als 80% der Augenärzte in Brandenburg organisiert sind, bringt der Vertrag Planungssicherheit und ermöglicht weitere Investitionen in den medizinischen Fortschritt ambulanter OP-Zentren. Außerdem reduziert sich der administrative Aufwand durch die vereinfachte Abrechnung und die Schaffung einer geschlossenen Behandlungskette der Patienten. Diese werden künftig nicht nur bei der Operation, sondern auch in der prä- und postoperativen Phase von den über 100 Ärztinnen und Ärzten der aägb betreut, die in Brandenburg flächendeckend praktizieren. So werden Transportkosten gesenkt und der Abstimmungsaufwand wird reduziert. DM Marina Müller, Vorstandsmitglied der aägb: "Wir sind sehr froh, gemeinsam mit der Knappschaft eine weitere Kooperation geschlossen zu haben, um die Patientenversorgung und die Position des niedergelassenen Facharztes zu stärken. Nach dem Vertrag mit der AOK Brandenburg im April 2009 können wir nun die Versorgung mit ambulanter Netzhautglaskörperchirurgie in Brandenburg nochmals verbessern. Davon profitiert am Ende der Patient. Die Knappschaftsversicherten stehen jetzt bei Service und OP-Terminen mit an vorderster Stelle und alle Versicherten profitieren von der Stärkung des Facharztes um die Ecke."

Über die Augenärztegenossenschaft Brandenburg e.G.
Die Augenärztegenossenschaft Brandenburg e.G. ist ein freiwilliger Zusammenschluss von niedergelassenen Augenärztinnen und Augenärzten in Brandenburg. Mehr als 80% der Brandenburger Augenpraxen mit über 100 Augenärztinnen und Augenärzte sind Mitglied in der aägb und behandeln täglich mehr als 4.000 Patienten in über 40 Städten und Gemeinden. Die wesentlichen Ziele der Genossenschaft bestehen in der Wahrnehmung der Rechte ihrer Mitglieder, in der Förderung und Verbesserung der Patientenversorgung im Flächenland Brandenburg sowie in der Schaffung flexibler Reaktionsmöglichkeiten auf Veränderungen in der Gesundheitspolitik. Von der Sicherung und Stärkung der mittelständisch geprägten ärztlichen Versorgungsstrukturen sollen die Patienten durch kurze Wege bis zur Praxis, eine einkommensunabhängige umfassende Behandlung mit modernster Technik, einer schnellen Hilfe im Krankheitsfall und gut ausgebildeten, motivierten Ärzte mit dem Blick für Augen und Seele profitieren.
 
Knappschaft-Bahn-See - ein Verbundsystem
Mit der Organisationsreform der Rentenversicherung sind Bundesknappschaft, Bahnversicherungsanstalt und Seekasse zum 1. Oktober 2005 zur Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See [KBS] verschmolzen. Die knappschaftliche Krankenversicherung wird im Verbundsystem unter dem Namen Knappschaft fortgeführt. Seit dem 1. April 2007 ist die Knappschaft für alle gesetzlich Krankenversicherten frei wählbar. Mit ihrem einzigartigen Verbund aus gesetzlicher Rentenversicherung, Renten-Zusatzversicherung, Kranken- und Pflegeversicherung mit einem eigenen medizinischen Netz nimmt die KBS in der Sozialversicherung einen besonderen Platz ein und bietet ihren Mitgliedern eine umfassende soziale wie medizinische Sicherheit. Darüber hinaus werden alle geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse durch die neue Minijob-Zentrale unter dem Dach der KBS betreut. Stellung, Aufgaben und Versichertenleistungen der KBS innerhalb des Systems sozialer Sicherheit leiten sich aus Vorgaben des Gesetzgebers und des Satzungsrechts ab, wobei die berufsständischen Besonderheiten für Berg- und Seeleute sowie Eisenbahner im bundesdeutschen Versicherungsgefüge auf eine jahrhundertealte Tradition zurückzuführen sind. Bei der KBS werden rund 4,9 Millionen Konten für Versicherte aller Sozialversicherungsbereiche geführt. Die Versicherten und Rentner werden durch die Hauptverwaltung in Bochum sowie neun Regionaldirektionen mit rund 100 Geschäfts-, Außen- und Werksgeschäftsstellen sowie von über 1.400 Versichertenältesten sowie den Versichertensprechern der Renten-Zusatzversicherung flächendeckend bundesweit betreut.

Über die Netzhautglaskörperchirurgie
Der Glaskörper ist eine gallertartige Masse, welche fast 2/3 des Augapfelinneren einnimmt. Am hinteren Augenpol wird er durch die Netzhaut und nach vorn durch die Augenlinse begrenzt. Das gesamte Licht von außen wird durch die Augenlinse gesammelt und durchquert auf seinem Weg zur Netzhaut den Glaskörper. Die Netzhaut (Retina) ist eine Schicht von spezialisiertem Nervengewebe an der hinteren Innenseite des Auges. In ihr wird das Licht in Nervenimpulse umgewandelt und diese werden dann an das Sehzentrum im Gehirn weitergeleitet. Dadurch ist die Netzhaut ein zentraler Bereich des Sehens. Erkrankungen der Netzhaut führen oft zu starker Sehbehinderung oder gar zur Erblindung. Viele Netzhauterkrankungen sind bedingt durch eine Durchblutungsstörung an den Gefäßen der Netzhaut. Andere Ursachen, zum Beispiel ein starker Zug des Glaskörpers an der Netzhaut (bedingt durch altersbedingte Schrumpfungsprozesse im Glaskörper) können zur Lösung der Schichten voneinander führen. Es kommt zu einer Netzhautablösung. Durch die unmittelbare Nachbarschaft zwischen Netzhaut und Glaskörper sind krankhafte Veränderungen in diesen beiden Teilen des Auges oft miteinander gekoppelt. Zum Beispiel führen schwere Verläufe von Diabetes mellitus und auch von Bluthochdruck (Hypertonus) zu starken Veränderungen an den Netzhautgefäßen, in deren Folge es zu Einblutungen in den Glaskörper kommt. Der Patient bemerkt plötzlich eine erhebliche Minderung seines Sehvermögens. Die Erblindung droht, wenn man diesen Prozess nicht aufhalten kann. Hier öffnet sich das große Gebiet der Netzhaut-Glaskörperchirurgie, welche in den letzten Jahren eine erhebliche Entwicklung erfahren hat. Bei Glaskörpereinblutungen, oder auch bei Entzündungen im Augeninneren muss der Glaskörper entfernt werden (Vitrektomie), damit die Sehkraft verbessert oder gar die Erblindung vermieden werden kann. Bei Netzhautablösungen, schädigenden Membranbildungen oder bei altersbedingt entstandenen kleinen Löchern in der Mitte der Netzhaut (Makulaforamen) muss ebenfalls operativ an Netzhaut und Glaskörper vorgegangen werden.



Augenärztegenossenschaft Brandenburg e. G
DM Marina Müller
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