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Wind River GmbH |

Einnahmen in 4. Quartal 2003 erreichen 60,9 Millionen US-Dollar

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Neue Produktstrategie und vereinfachtes Geschäftsmodell von Kunden gut angenommen


Ismaning, 10. März 2003 - Wind River Systems Inc. erläutert sein Betriebsergebnis für das vierte Quartal (Q4) des Geschäftsjahres 2003: Im Q4, das am 31. Januar endete, erzielte das Unternehmen Gesamteinnahmen von 60,9 Millionen US-Dollar. Das bedeutete einen sequenziellen Anstieg von 4,5% gegenüber den Einnahmen von US-$ 58,3 Millionen des vorangegangenen Quartals und einen Rückgang von 24% im Vergleich zu den im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2002 erzielten US-$ 80,5 Millionen.

“Wir übertrafen unsere Erwartungen im letzten Quartal, indem wir uns ganz auf unsere Kunden und unsere Kompetenzen konzentriert haben“, erläutert Tom St. Dennis, Präsident und Chief Executive Officer. „Zudem haben wir unsere Produkte, Preise und Geschäftsphilosophie neu gestaltet, was von unseren Kunden durchwegs gut angenommen wird.“

Nach Maßgabe des GAAP (Generally Accepted Accounting Principles/ Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung) betrug der finanzielle Verlust netto US-$ 37,5 Mio., verglichen zum Nettominus in Höhe von US-$ 14,3 Mio. im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2003 und einem Nettoverlust von US-$ 50,0 Mio. im vierten Quartal des Vorjahres. Pro Aktie betrug der Nettoverlust im viertel Quartal 2003 US-$ 0,47. Im Vergleich dazu gab es im dritten Quartal 2003 einen Verlust pro Aktie von US-$ 0,18 und für das vierte Vorjahresquartal einen Verlust von US-$ 0,64 pro Aktie.

Der Pro-Forma-Nettoverlust für das vierte Quartal im Geschäftsjahr 2003 betrug US-$ 3,2 Mio.; pro Aktie ist das ein Verlust von US-$ 0,04. Demgegenüber gab es im dritten Quartal desselben Geschäftsjahres einen Pro-Forma-Nettoverlust von US-$ 7,4 Mio. (US-$ 0,09 je Aktie). Für das vierte Quartal des Vorjahres war ein Nettoverlust von US-$ 1,5 Mio. mit einem Verlust von US-$ 0,02 pro Aktie ausgewiesen.

Wind River Systems bietet Daten über den Pro-Forma-Nettoverlust pro Aktie als Alternativwerte an, um das Betriebsergebnis des Unternehmens nachzuvollziehen. Diese Daten stimmen nicht mit den Grundsätzen des GAAP überein und sollen sie auch nicht ersetzen. Außerdem können sie sich von Pro-Forma-Meßzahlen anderer Unternehmen unterscheiden. Pro-Forma-Nettoverluste für Drei- beziehungsweise Zwölfmonatsperioden vor dem 31. Januar 2003 und 2002 sind Nettoverluste, die auf der Grundlage der GAAP-Zahlen berechnet wurden, mit der Ausnahme von Schuldentilgungen und Abschreibungen des Firmenwertes, immateriellen Erwerbungen, Übertragungen aus Tauschverbindlichkeiten, Aufwendungen für Rechtsprozesse, mit Akquisitionen verbundene Kosten, Transaktionen von Kapitalanlagen, außerordentlichen Aufwendungen, Kosten und Aufhebungen für Umstrukturierungen sowie Investitionsabschreibungen. Zudem wird mit eingerechnet, dass durch die Verluste Steuervergünstigungen realisiert werden können. Wind River Systems veröffentlicht in dieser Mitteilung eine Abstimmung seiner GAAP- und Pro-Forma-Nettoverluste für Drei- und Zwölfmonatsperioden, die am 31.Januar 2003 und 2002 enden.

Gesamtjahresergebnis
Die Einnahmen für das Geschäftsjahr 2003 belaufen sich auf US-$ 249,1 Mio., ein Rückgang von 29% gemessen an den US-$ 351,1 Millionen Umsatz aus dem Vorjahr. „Die niedrigeren Gesamteinnahmen sind vor allem durch Herausforderungen in der Kommunikations- und Networking-Branche begründet. In drei unserer fünf Unternehmensbereiche – Aerospace/Defence, Industrial und Automotive – konnten wir im letzten Jahr wachsen“, führt Tom St. Dennis aus. „Mit ihnen ist die Vielfalt der fünf Endmärkte, die wir bedienen, von steigender Bedeutung.“

Auf der GAAP-Basis gab es ein Nettominus von US-$ 106,9 Mio. bzw. von US-$ 1,35 je Aktie. Im Geschäftsjahr 2002 wies der Nettoverlust US-$ 375,6 Mio., also US-$ 4,84 pro Aktie, aus. Der Pro-Forma-Nettoverlust für 2003 betrug US-$ 28,2 Mio. (US-$ 0,36 je Aktie) verglichen zu den US-$ 4,1 Mio. Pro-Forma-Nettoverlust für 2002 (US-$ 0,05 je Aktie).

„Das Jahr war von Unsicherheiten in der ganzen Branche geprägt. Wir konzentrierten uns auf eine verantwortungsbewusste Finanzstrukturierung unseres Unternehmens“, bemerkt Michael Zellner, Chief Financial Officer. „Wir haben in diesem Jahr etliche vielversprechende Initiativen realisiert. Dennoch mussten auch wir schwerwiegende Einschnitte vollziehen, um unsere Ausgaben den gegenwärtigen Wirtschaftsverhältnissen anzupassen. Wenn die Ergebnisse der Abbaumaßnahmen im zweiten Quartal 2004 vollständig durchschlagen, sollte es unsere Organisationsstruktur möglich sein, mit den bereits eingeleiteten Vorhaben einen ausgeglichenen Barmittelstrom bei annähernd US-$ 55 Mio. Umsatz pro Quartal zu erzielen.“

Update des Unternehmensweiten Lizenzierungsmodells
„Das Geschäftsjahr 2003 war ein Jahr der Veränderungen. Unsere Kunden haben nach Wertsteigerung und Möglichkeiten zur Reduzierung ihrer Gesamtausgaben gesucht. Zudem war ein Trend hin zur Unternehmensstandardisierung auszumachen, was unter anderem auch Betriebssysteme betraf,“ skizziert Tom St. Dennis. „Um diesem Trend gerecht zu werden, führten wir ein unternehmensweites Lizenzierungsmodell und die WIND RIVER® PLATFORMS ein. Mit diesen neuen Plattformen erhalten unsere Kunden integrierte Lösungen, bei denen sie einfacher von unserem bedeutenden Technologie-Portfolio profitieren. Außerdem haben wir unser Geschäftsmodell vereinfacht und unsere Absatzwege erweitert, um den Bedürfnissen der Kunden besser nachzukommen.“

Zu den ersten Kunden des neuen Lizenzierungsmodells zählen unter anderem Hughs Network Systems, Motorola und Qualcomm. Während des vierten Quartals des Geschäftsjahres 2003 haben Kunden 326 unternehmensweite Entwicklerlizenzen unterzeichnet. „Der Zulauf zum neuen Modell entsprach unseren Erwartungen für das Quartal. Der positive Rücklauf von den Kunden ermutigt uns“, so St. Dennis. „Mittlerweile prüfen sie dieses Modell für künftige Entwicklungskonzepte.“

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2004
Erstmalig stellt Wind River Details zur Verfügung, die einen Ausblick auf das erste Quartal des Geschäftsjahres 2004 vermitteln:
- Wind River rechnet mit Einnahmen in der Höhe von US-$ 50 bis 54 Millionen.
- Man erwartet die Unterzeichnung von über 1000 Entwicklerlizenzen bis zum Ende des ersten Quartals 2004.
- Bei einer Anzahl von näherungsweise 80 bis 81 Millionen Aktien wird der GAAP-Nettoverlust pro Aktie zwischen 12 und 17 Cents liegen.
- Die Days Sales Outstanding (DSO) werden etwa 65 bis 75 Tage betragen.

Ziel für das Geschäftsjahr ist:
- Aus bereits vorangebrachten Vorhaben im Geschäftsjahr 2004 einen positiven Kapitalstrom zu erzielen.
- Zum Ende des Geschäftsjahres die Gesamtzahl der aktiven Nutzer um über 10 % verglichen mit dem Geschäftsjahresende 2003 zu steigern.
Tom St. Dennis kommentiert die Ziele wie folgt: „Unsere konservative Einnahmenplanung für das erste Quartal lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen: der fortlaufende Druck innerhalb der Gesamtwirtschaft, die Übernahmerate des neuen Lizenzierungsmodells und die damit zusammenhängende Annahme des neuen Modells sowie die saisonal bedingt niedriger zu erwartenden Produktionslizenzeinnahmen im ersten Vierteljahr.“

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Über Wind River
Wind River ist der weltweit führende Anbieter von Embedded Software und Services. Als einziges Unternehmen bietet Wind River markt-spezifische Embedded Plattformen an, die Echtzeit-Betriebssysteme, Entwicklungstools und Technologien enthalten. Die Lösungen und Professional Services richten sich an unterschiedliche Märkte wie Luft-/Raumfahrt & Verteidigung, Automotive, Digitale Konsum-Elektronik, Industrie-Anwendungen und Netzwerk Infrastruktur. Das Angebot umfasst hoch-integrierte Technologie und Expertise, mit der die Kunden ihre Produkte bester Qualität effizienter schaffen können. Unternehmen aus der ganzen Welt standardisieren auf Wind River, um höchst verlässlichste Produkte zu entwickeln und zugleich ihre Markteinführungszeit zu beschleunigen.

Die Unternehmenszentrale des 1981 gegründeten Unternehmens befindet sich in Alameda/Kalifornien, weltweit existieren zahlreiche Niederlassungen. Die deutsche Wind River GmbH wurde 1991 eingerichtet.
Von Ismaning/München aus bedient Wind River die Märkte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa und bietet darüber hinaus lokalen Support, Training und Consulting an. Weitere Information steht unter www.windriver.de bereit.


Pressekontakte:
Wind River GmbH, Evelyn Hochholzer; Tel.: 089 / 962 445 – 120;
E-Mail: evi.hochholzer@windriver.com
Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations, Beate Lorenzoni;
Tel.: 089 / 386659 – 0, E-Mail: Beate@lorenzoni.de; www.lorenzoni.de



Web: http://www.windriver.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Karin Zühlke, verantwortlich.

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