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Studie: E-Selling setzt sich im B2B-Bereich durch

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Die gemeinsame Studie von wallmedien und BMEnet, ‚E-Procurement: Bestandsaufnahme deutscher Lieferanten’, korrigiert das aktuelle Bild der Lieferantenseite in Beschaffungsprojekten


PADERBORN, 05.05.2003. Die Lieferantenintegration scheint sich als großes Hemmnis in aktuellen E-Procurement-Projekten zu erweisen. Doch wo liegen die Gründe dafür? Sind viele Lieferanten noch nicht in der Lage, E-Procurement-Projekte zu unterstützen? Oder stehen manche der „neuen“ Beschaffung kritisch gegenüber? Um diese Frage zu beantworten, haben die wallmedien AG und die BMEnet GmbH zum Jahreswechsel Lieferanten nach ihren Beweggründen für oder gegen eine Teilnahme an E-Procurement-Projekten befragt

Gegenstand der Befragung waren neben allgemeinen Angaben zum Unternehmen auch Fragen über den aktuellen Einsatz von E-Selling und den eingesetzten Standards und Systemen. Zusätzlich hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihre persönliche Einschätzung zum Thema E-Selling anzugeben. Das Ergebnis zeigt, dass die bisherige allgemeine Einschätzung, Lieferanten bildeten das Nadelöhr in E-Procurement-Projekten, korrigiert werden muss.

Einheitliche Standards gewünscht
Die Optimierung der elektronischen Beschaffung wird durch das Fehlen einheitlicher, internationaler Standards in zweifacher Hinsicht gehemmt. Zum einen erschwert die Vielzahl vorhandener Standards die vernetzte Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, zum anderen ergeben sich dadurch auf Lieferantenseite häufig hohe Aufwendungen für die Aufbereitung der Katalogdaten. 38% der Lieferanten identifizierten eine Vereinheitlichung der Standards als wichtigen Schritt für eine zukünftige Optimierung der elektronischen Beschaffung.

Die Befragung zeigt zudem, dass derzeit die Kataloge sowohl in Bezug auf die Katalog-, die Transaktionsformate als auch auf Klassifizierungen in sehr vielen unterschiedlichen Formaten vorliegen. Hier sehen die Lieferanten eine Entwicklung hin zu einigen wenigen Standards. Bei den Katalogformaten sind drei viertel der Befragten überzeugt, dass sich BMEcat durchsetzen wird. Diese einvernehmliche Meinung der Unternehmen zeigt, dass die Lieferanten sich wenige einheitliche, aber weit verbreitete Standards wünschen.

E-Selling auf dem Vormarsch
Die Bestandsaufnahme hat bestätigt, dass vor allem die „Big Player“ unter den Lieferanten (Vollsortiment-Anbieter, Unternehmen mit 100 und mehr Mitarbeitern) bereits aktiv E-Selling betreiben, viele kleinere Unternehmen stehen dagegen noch in den Startlöchern. In E-Procurement-Projekten wollen jedoch viele Einkäufer nicht auf die langjährige Zusammenarbeit mit regionalen Zulieferern verzichten. Zwar ist es wichtig, schnell E-Procurement-fähige Lieferanten zu integrieren, langfristig kann ein Unternehmen allerdings selten auf die lokalen Lieferanten mit spezialisierten Produkten verzichten. 73% der Teilnehmer sind davon überzeugt, dass E-Procurement ihre Wettbewerbsposition stärken wird.
Die Studie kann als PDF-Datei von wallmedien online (www.wallmedien.de) und telefonisch geordert werden.


Web: http://www.wallmedien.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andreas Knepper, verantwortlich.

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