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Zu hohe Komplexität in den Unternehmen verhindert Wachstum nach der Krise

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Die gegenwärtige Krise hat manchen Unternehmen drastische Umsatzeinbrüche beschert. Neues profitables Wachstum und erfolgreiches und schnelles Durchstarten ist nun gefordert. Dies ist aber oft nicht einfach: In der Wirtschaftskrise haben viele Unternehmen ungewollt ihre Komplexität erhöht statt reduziert. Dieses Zuviel an Komplexität verzögert nun den schnellen Aufschwung und weiteres Wachstum. Eine zu hohe Komplexität im Unternehmen ist einer der grössten Margen-Killer und Wachstums-Verhinderer. Wollen Unternehmen nach der Krise wieder ihr alte Grösse im Markt erreichen, dann müssen sie diese unnötige Komplexität zuerst abbauen. Dies ist ein ganzheitlicher Optimierungs- und Restrukturierungsprozess, der strategisch und am Besten mit Hilfe von Aussen angegangen werden muss.

Unternehmen brauchen eine individuelle Basis-Komplexität

Im Verhältnis zu seinem Umsatz / seiner relativen Grösse im Markt braucht jedes Unternehmen einen bestimmten Grad an Komplexität, die Basiskomplexität, um im Wettbewerb bestehen zu können. Weist das Unternehmen eine Komplexität auf, die höher als nötig ist, dann arbeitet es unwirtschaftlich. Während der Wirtschaftskrise sind nun die Umsätze von vielen Unternehmen drastisch zurückgegangen. Die Grösse ihrer Strukturen und ihrer Overheads konnten aber in den meisten Fällen nicht proportional reduziert werden. So hat sich das Verhältnis von Unternehmensgrösse zu Komplexität verschlechtert. Damit nicht genug, viele Unternehmen reagierten auf die Krise durch eine Verbreiterung der Angebote und Leistungen. Sie versuchten ihre Beschäftigung aufrecht zu erhalten indem sie auf neuen Märkten agierten, mehr auf Kundenwünsche eingingen zusätzliche Varianten anboten, usw. Hierdurch wurde die Komplexität zusätzlich erhöht. Charakteristisch für diese Situation ist, dass die direkt produktiven Abteilungen nicht ausgelastet sind und bestenfalls in Kurzarbeit gehen müssen, währen bei den Overhead- Abteilungen Überstunden angesagt sind.

Strategisch betrachtet haben viele bisher schlank organisierte Unternehmen in der Krise genau das getan, was sie vorher bekämpft haben: Sie sind in die Breite gegangen um zu überleben. Durch den gesunkenen Umsatz wäre nun eine kleinere Basiskomplexität gefragt gewesen, aber im Gegenteil, die Komplexität wurde noch zusätzlich erhöht.

Durch die Krise ist also nicht nur der Umsatz zurückgegangen und dadurch bei manchen Unternehmen auch die liquiden Mittel reduziert worden, um ein Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren, sondern sie werden auch durch ihre Struktur mit einem nicht mehr den wirtschaftlichen Anforderungen und der Umsatzgrösse entsprechenden Komplexitätsgrad behindert.


Neue Wachstumsvoraussetzungen schaffen

Was müssen Unternehmen nun tun um wieder in die Zone des profitablen Wachstums zu kommen? Hier sind zwei Dinge wichtig: Neudefinition der Basiskomplexität zusammen mit der Strategie und eine grundlegende Restrukturierung.
1. Die Unternehmen müssen zunächst den Komplexitätsgrad neu bestimmen, der auf Grund ihrer Grösse nötig und vertretbar ist. Die Frage lautet, welche Basiskomplexität können und müssen wir uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt leisten.
2. Sie müssen die Strategien, die sie vor der Krise verfolgten neu überdenken und anpassen. Die Ausgangslage für das Unternehmen hat sich durch externe Einflüsse vom Markt und durch interne Einflüsse, wie veränderte Liquidität, Marge und Komplexität fundamental geändert.
3. Die Struktur des gesamten Unternehmens muss unter die Lupe genommen werden, was nicht selten zu tiefen Eingriffen in die Organisation führt. Auch wenn schon vor der Krise möglicherweise die Lager reduziert, das Personal entlassen und Betriebe geschlossen wurden, kann durch einen einfachen Abbau des Overheads in den seltensten Fällen die angestrebte Ausgangslage für neues Wachstum erreicht werden. Ein rein quantitativer Abbau reicht nicht aus. Es muss eine kleinere, weniger komplexe Struktur geschaffen werden, die zu der neuen Ausgangssituation passt. Eine Strategische Restrukturierung wird also kaum vermeidbar sein.

Expertenwissen von aussen lohnt sich und beschleunigt den Veränderungsprozess

Eine Neuausrichtung mittels einer Strategischen Restrukturierung ist eine aussergewöhnliche Unternehmenssituation. In den seltensten Fällen haben die Führungskräfte ausreichend Routine und Erfahrungen mit solchen Situationen. Externes Know-how bringt hier einen grossen Mehrwert. Gewohnheit, unausgesprochene Konflikte und Betriebsblindheit sind der Nährboden auf dem Komplexität wächst. Hier kann die Sicht von aussen durch einen im Komplexitätsmanagement versierten Experten entscheidende Impulse geben. Diese werden sich nach dem Projekt in reduzierten Kosten niederschlagen. Die Top- Führungskräfte, die vor und während der Krise das Unternehmen geleitet haben, wollen dies auch weiterhin tun. Es kann allerdings sein, dass in der Restrukturierungsphase die Entscheidungen, die sie in der Vergangenheit getroffen haben zurückgenommen werden müssen. Es sind ebenso oft unangenehme Personalentscheide zu treffen und um zu setzten, ohne dass auf persönliche Verflechtungen Rücksicht genommen werden kann. Hierdurch können die Führungskräfte, die nach der Restrukturierung wieder das Wachstum des Unternehmens vorantreiben müssen das Gesicht oder das Vertrauen der Belegschaft verlieren. Es hat sich gezeigt, dass eine durch einen Interim Manager durchgeführte Strategische Restrukturierung schneller und für alle Beteiligten einfacher ablaufen kann. Danach ist es für das bestehende Management wesentlich einfacher neues Wachstum zu generieren.

Wenn Sie daran interessiert sind die Komplexitätssituation in Ihrem Unternehmen kennenzulernen, erhalten Sie hier ( www.grotemeyer.ch ) weitere Informationen. Dort liegt auch für Sie einen Checkliste bereit, mit der Sie ein Gefühl für die Komplexitätstreiber in Ihrem Unternehmen bekommen können.

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H.W. Grotemeyer
Executive Interim Management & Consulting
CH 3110 Münsingen, Brückreutiweg 28
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