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Was ist Nachhaltigkeit im Einkauf wert?

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Bonn, 01. März 2010 - Rechtliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit im Einkauf ist von kritischer Bedeutung für den Erfolg und die gesellschaftliche Akzeptanz der Unternehmen - in der Theorie. Doch wie hoch ist die tatsächliche Bereitschaft, in die Sicherung dieser Nachhaltigkeit auch zu investieren und wie kann ein effektives und kosteneffizientes "Sustainability Management" gewährleistet werden? Diesen Fragen ist die auf Supply Chain Management spezialisierte Unternehmensberatung BrainNet im Rahmen einer hochrangig besetzten Konferenz nachgegangen.

Korruptionsfälle, Kinderarbeit, Umweltverschmutzung oder konterminierte Vorprodukte: Kommen solche Vergehen ans Licht, drohen Unternehmen immense Probleme. Drakonische Strafen, Vertrauensverlust der Kunden und Mitarbeiter und schwere Schäden an Image und Marke können auch gesunde und erfolgreiche Unternehmen in existenzielle Schwierigkeiten stürzen. Dabei müssen sich die Unternehmen nicht nur für ihre eigenen Fehler, sondern auch für ihre Lieferanten rechtfertigen. Der Einkauf ist als Manager externer Wertschöpfung in besonderem Maße mit solchen Risiken konfrontiert, vor allem dann, wenn es um die Steuerung globaler Lieferketten geht. Die Sicherung der rechtlichen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit wird somit zu einer wesentlichen Aufgabe des Einkaufs. Wie hoch ist aber die Bereitschaft, für die Gewährleistung einer umfassenden Nachhaltigkeit im Einkauf zu zahlen und wie kann man für ein effektives und kosteneffizientes "Sustainability Management" sorgen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des "Green Procurement Day", der von BrainNet gemeinsam mit dem Supply Chain Management Institute (SMI) der European Business School (EBS) veranstaltet wurde.

Was darf Nachhaltigkeit kosten?
"Während die Notwendigkeit einer in jeder Hinsicht nachhaltigen Wertschöpfungskette heute allgemein anerkannt wird, ist die Bereitschaft in die Sicherung dieser Nachhaltigkeit zu investieren noch gering ausgeprägt", sagt Sven Marlinghaus, Partner und Managing Director bei BrainNet. "Unternehmen befürchten Wettbewerbsnachteile und Umsatzeinbrüche, wenn sie die ?Nachhaltigkeitskosten" an die Kunden weitergeben."

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch eine aktuelle Studie des SMI, die ebenfalls im Rahmen der Konferenz präsentiert wurde. Sie veranschaulicht, wie hoch die "Zahlungsbereitschaft" der Einkaufsmanager für die Vermeidung von Korruptionsfällen sowie für die Sicherung sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit ist. Die Studie fand heraus: Einer der wichtigsten Treiber für Nachhaltigkeit im Einkauf ist nicht das vielgepriesene Training, sondern eine funktionierende Sanktions-Kultur. Wer nachhaltig einkauft, wird belohnt; wer nicht nachhaltig einkauft, wird bestraft. Werden diese Sanktionen nicht konsequent gehandhabt, nützt auch das beste Nachhaltigkeitstraining, die bunteste Nachhaltigkeits-Webpage und die tollste Nachhaltigkeitsstrategie wenig.

Nachhaltigkeit als Wert- und nicht Kostentreiber
"Unsere Untersuchungen zeigen, dass eine an ökologischen und sozialen Grundsätzen ausgerichtete Beschaffung kein Kosten- sondern ein Wertfaktor ist", sagt Marlinghaus. "Unternehmen, die einen konsequenten und ganzheitlichen Ansatz beim ?Green and Sustainable Procurement" verfolgen, erreichen auch eine überdurchschnittlich hohe Verzinsung des eingesetzten Kapitals." Diese Erfolge erfordern jedoch strategische Anpassungen. Dazu hat BrainNet eine umfassende Systematik entwickelt, die acht zentrale Werthebel identifiziert.

Instrumente und Methoden sind nicht ausgereift
Marlinghaus betont, dass ein nachhaltiger Einkauf erst dann signifikante Erfolge generieren und sich insgesamt positiv auf die Unternehmensperformance auswirken kann, wenn alle relevanten Dimensionen des Einkaufs betrachtet werden. Dazu gehören insbesondere Strategie, Prozesse und Organisation, Performancemanagement, IT, Risikomanagement, Qualifikation sowie Lieferantenmanagement. "Das Problem liegt einerseits darin, dass derzeit international verbindliche Kodizes und Zertifizierungsprozesse fehlen, die für ein effektives Lieferanten- und Prozessmanagement dringend notwendig sind", so Marlinghaus. "Andererseits sind viele Instrumente und Methoden für ein ganzheitliches Management der nachhaltigen Beschaffung noch nicht ausgereift und werden nur von Pionieren eingesetzt - hier jedoch mit durchschlagendem Erfolg." BrainNet hat eine Evolutionskurve der nachhaltigen Beschaffung entwickelt, die sowohl den Reifegrad einzelner Ansätze als auch den dringendsten Handlungsbedarf aufzeigt.

"Im Prinzip ist die Frage nach der Zahlungsbereitschaft beim Thema Nachhaltigkeit falsch gestellt. Hierbei geht es vielmehr um Investitionen in die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Wie schnell sich dieser Mitteleinsatz amortisiert, hängt vor allem davon ab, wie strategisch Unternehmen an die Aufgabe herangehen und wie hoch das Commitment des Top-Managements in der Organisation ist", schließt Marlinghaus.


BrainNet Supply Management Group AG
Sven T. Marlinghaus
Teufener Strasse 25
CH-9000 St. Gallen
+ 41 (0)71 - 226 10 60

www.brainnet.com



Pressekontakt:
Maisberger GmbH
André Nowak
Kirchenstraße 15
81675
München
andre.nowak@maisberger.com
+49 (0)89 41 95 99 -15
http://www.maisberger.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, André Nowak, verantwortlich.

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