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Das Recht des ökologischen Landbaus

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München, 26. März 2010 - Ökologischer Landbau ist keine Rückkehr zur traditionellen Landbewirtschaftung, sondern eine moderne Form der Landwirtschaft, die sich parallel zur konventionellen Betriebsweise entwickelt hat. "Bio", "artgerecht Tierhaltung" und "Schonung der Umwelt" lauten nur einige Schlagworte für ein Lebensmittelangebot, das sich einer stark wachsenden Nachfrage erfreut. "Darauf müssen die landwirtschaftlichen Erzeuger, Verarbeiter und der Lebensmittelhandel eingehen", empfiehlt Rechtsanwalt Kurt-Dietrich Rathke, Mitautor des juristischen Fachbuches "Ökologischer Landbau und Bioprodukte" (Verlag C.H.Beck). Seit rund 20 Jahren gelten für Bio-Produkte vor allem die Vorschriften der Europäischen Gemeinschaft. "Und diese Vorschriften sind alles andere als einfach, wenn die Politiker auch ständig einfache Gesetze propagieren", warnt der Jurist. Erzeuger, Verarbeiter und Handel bedürfen deshalb oft einer Hilfe, sei es, dass sie bereits Bio-Lebensmittel produzieren und vertreiben, oder dies erst planen.

Mit seinem Fachbuch stellt Kurt-Dietrich Rathke die erforderliche Unterstützung zur Verfügung. Das Werk ist gerade in zweiter Auflage erschienen und berücksichtigt damit die Ablösung der Verordnung (EWG) 2092/91 über den ökologischen Landbau durch die Verordnung (EG) 834/2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen vom 28.6.2007 sowie die Verordnung (EG) 889/2008 mit Durchführungsvorschriften zu der Verordnung (EG) 834/2007.

Rathke und seine beiden Mitautoren Dr. Heinz-Joachim Kopp und Dietmar Betz sind Praktiker, die ständig mit den Bedingungen der ökologischen Wirtschaftsweise befasst sind. Dies betrifft sowohl die Erzeugung und Verarbeitung der Lebensmittel und Futtermittel als auch deren Kontrolle und die Anwendung der dabei zu beachtenden Vorschriften einschließlich der Vorschriften des Lebensmittelrechts. Das Autorenteam besteht aus einem Lebensmitteltechnologen, der eine Kontrollstelle leitet und speziell die Verarbeitung abdeckt, einem Diplom-Agraringenieur, der gleichfalls in einer Kontrollstelle tätig und für die landwirtschaftliche Erzeugung zuständig ist sowie einem im Lebensmittelrecht spezialisierten Rechtsanwalt.

Das Buch ist im Hinblick auf die starke Einbeziehung praktischer Aspekte nicht als juristischer Kommentar, sondern als Anleitung für die ökologische Produktion zu verstehen. Es wendet sich gleichermaßen an Berater, Praktiker und Juristen sowie interessierte Laien.

Über wichtige Änderungen zu Vorschriften des ökologischen Landbaus informiert auch die Internetseite der Autoren www.oeko-kommentar.de.


Rathke/Kopp/Betz, Ökologischer Landbau und Bioprodukte, Verlag C.H.Beck 2010, 2. Auflage, 54 Euro, ISBN 978-3-406-60204-7, www.beck-shop.de/30669



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