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Eine Branche im Aufwind Windenergie braucht prozessorientierte Logistik

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von Andreas Wellbrock, Mitglied der Geschäftsbereichsleitung BLG CONTRACT


Unter den regenerativen Energieformen ist die Windenergie derzeit besonders aussichtsreich. Die Branche registriert bereits in der Gegenwart beachtliche Erfolge und die Aussichten für die künftige Entwicklung sind noch wesentlich besser. Dabei sind die deutschen Anlagenbauer technologisch weltweit führend.

Ein Teil der Energiezukunft liegt auf dem Wasser. Bis 2030 sollen Offshore-Anlagen 15 Prozent des deutschen Bedarfs an elektrischer Energie decken. 29 Windparks auf See sind bereits genehmigt und 40 weitere in der Planung. Auch andere Länder verfolgen ehrgeizige Ziele. So sollen bis 2020 insgesamt rund 10.000 Offshore- Windenergieanlagen allein in Nord- und Ostsee sowie in der Irischen See entstehen.
>> Offshore-Technologie muss Kosten reduzieren
Die Kosten für die Erzeugung der Offshore- Windenergie müssen allerdings erheblich reduziert werden, um sich im Wettbewerb behaupten zu können. Das kann nur mit modernen industriellen Fertigungsmethoden und durchgängigen Logistikprozessen gelingen. Zu den logistischen Herausforderungen gehören aber nicht nur der starke Anstieg der zu installierenden Anlagen in einem limitierten Zeitfenster, Transport und Umschlag immer schwererer und größerer Komponenten sowie die Lagerung mit der einhergehenden Kapitalbindung. Die Logistik ist ein harter Produktionsfaktor industrieller Serienfertigung – ein wesentlicher Baustein für Zuverlässigkeit, Qualität und Kostenmanagement. Die BLG LOGISTICS GROUP bietet als seehafenorientierter Logistikdienstleister Netzwerke mit internationalen Dimensionen. Kein anderes Unternehmen der Branche verfügt über ein vergleichbares Netzwerk mit eigenen Hafenanlagen und spezialisierter Logistikkompetenz.
>> Prozessorientierte Logistik als harter Produktionsfaktor
Die BLG entwickelt Logistiksysteme, um die Supply Chain von Windenergieanlagen von der Produktion bis zur Installation auf See über sämtliche Wertschöpfungsstufen zu koordinieren und zu steuern. Die damit verbundene Standardisierung der logistischen Prozesse steigert die Effizienz der Lieferkette und reduziert die Logistikkosten erheblich. Dabei kombinieren wir unsere Kompetenz in der Industrie- und Produktionslogistik mit dem Seehafenumschlag. Als Hafenbetreiber verfügen wir über langjährige Erfahrung im Umschlag von Schwergut, überdimensionalen Gütern und industriellen Großanlagen. Dazu gehören seit Jahren auch Komponenten von Windenergieanlagen. Wir bieten kundenindividuelle, ganzheitliche Logistikkonzepte und damit das Fundament für ein effizientes Supply Chain Management. Die modulare Struktur der einzelnen Logistik-Komponenten, die sich an der Struktur der Wertschöpfungskette orientiert, erlaubt eine komplett kombinierbare, flexible einsetzbare und auch einzeln abrufbare Anwendung. Dienstleistungen wie Planung und Entwicklung von seetüchtigen Verpackungen, Herstellung von Einweg- und Mehrwegverpackungen, Gestellen, Formen, Konservierung für den Seetransport, Qualität sichernde Maßnahmen und Montageassistenz ergänzen das Leistungsportfolio. Eigene IT-Experten entwickeln gemeinsam mit den Kunden Prozessketten, die von den Herstellern und Zulieferern bis zum Installationsort reichen - für Effizienz, Zuverlässigkeit und Transparenz. Reibungslose Informations- und Materialflüsse für die Produktion der Komponenten, Montage, Aufbau und Service der Anlagen sind entscheidend für den Erfolg der Windenergie.
>> Basishafen für Offshore-Anlagen
Ein Basishafen für Offshore-Anlagen ist im Idealfall das Zentrum für die gesamte Logistikkette. Die deutschen Hersteller exportieren Onshore- und Offshore-Anlagen bereits in viele Länder der Welt. Auch dafür wird ein Basishafen gebraucht. Mit der wachsenden Produktion von Windenergieanlagen müssen sich die Produktionsmethoden ändern, sonst sind Engpässe vorprogrammiert. Die heute noch vorwiegend manuelle Fertigung muss sich zu einer industriellen Produktion entwickeln. Zulieferer, Hersteller, Montage, Häfen, Informationen und alle Transportleistungen müssen zu einem logistischen Netzwerk verknüpft werden. Darüber verfügt die Branche zurzeit noch nicht. Sie wird sich aber zunehmend bewusst, dass ganzheitliche Logistikkonzepte zwingend erforderlich sind, um das Entwicklungspotenzial der Windenergie auch ausschöpfen zu können. Grundsätzlich ist eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette notwendig, um Strom aus Windenergieanlagen zu wettbewerbsfähigen Kosten im Vergleich zu anderen Energieträgern zu produzieren.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Elisabeth Klock, verantwortlich.

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