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Factoring als Anwort auf Basel II

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Kundenforderungen sofort zu Liquidität machen, jeden Tag neu durch Factoring vom HANSEKONTOR. Und die Hausbanken erkennen inzwischen die Notwendigkeit von Factoring als Kreditsicherungsinstrument.

Informationsbrief an Kooperationsbanken

Factoring – das unterschätzte Controlling- und Kreditsicherungsinstrument

von Michael Boomhuis.


Banken haben uns in einer Testbefragung bei über 70%-iger Zustimmung bestätigt, dass die Firmenkundenbetreuer angesicht steigender Anforderungen des KWG, KontrakG und Basel II nicht mehr ausreichend Zeit für eine kontinuierliche und zeitnahe Kundenbetreuung haben. Die logische Konsequenz sind Frühwarnmechanismen, um wirtschaftliche Fehlentwicklungen, insbesondere bei den mittelständischen und inhabergeführten Unternehmen, zu erkennen. Die dann notwendigen Maßnahmen sind perfektioniert und führen in der Regel zu einer aus-gelagerten Kundenführung durch Spezialabteilungen der Hauptverwaltung oder vergleichba-rer Abteilungen.

Aus Sicht der Unternehmer ist die früher so geschätze persönliche, über Jahre konstante, Be-ziehung zur Hausbank heute nicht mehr existent. Zudem verlagern gerade die für den Mit-telstand so wichtigen Sparkassen und Genossenschaftsbanken das Firmenkundengeschäft in einen standardisierten, EDV-gestützten Verwaltungsaparatismus. Die Firma life erleben ist für den Banker kaum noch möglich und in Wahrheit in Zukunft auch nicht mehr gewollt. Die „emotionale Kundenbindung“ hat angeblich zu hohen Wertberichtigungen geführt und sollte unterbleiben, so die Meinung der Risikoabteilungen.

Dabei wird vergessen, dass die Masse der Wertberichtigungen der Banken zwei wesentliche Ursachen haben:

1. von Außerhalb einwirkende, unvorhersehbare Veränderungen in der Zahlungsfähig-keit von Debitoren führen zum Liquiditätsenpaß bei dem Bankkunden, die versucht, diesen Umstand durch Kontoüberziehungen oder Verlängerung von Kreditorenzah-lungszielen zu kompensieren. Die fehlende Liquidität führt fast immer auch zu hekti-scher Betriebsamkeit und der Hereinnahme von zusätzlichem, risikoreichem Neukun-dengeschäft. Um Kosten zu sparen verzögert man die Bezahlung eigener Verbindlich-keiten bei Lieferanten und Versicherungen. Die Folge sind eine Verschlechterung der von den Kreditversicherern ermittelten Zahlungsverhalten, Mängel bei den Obligen-heiten, dem Ausbleiben von Prämienzahlungen für die bis dahin meist noch gut ge-pflegte Kreditversicherung und der betriebsnotwendigen Elementar- und Sachversi-cherungen.
2. vom Unternehmer selbst veranlasste wesentliche Veränderungen im Kundenstamm (z.B. Abhängigkeit von Großkunden), Verlängerung von Zahlungszielen an Debitoren (z.B. aus Wettbewerbsdruck), Einsparungen im Personalbereich (z.B. in der Buchhal-tung, beim Mahnwesen, in der Zahlungseingangskontrolle). Diese Maßnahmen wirken sich regelmäßig erst optisch im folgenden Jahresabschluß aus, spiegeln sich aber sehr früh in der OP-Liste Debitoren und Kreditoren wieder.

Warum soll gerade durch FACTORING das Controlling der Banken verbessert werden und FACTORING als Kreditsicherungsinstrument dienen?

FACTORING hat drei Grundfunktionen:

1. Ankauf von einredefreien, kreditversicherten Kundenforderungen. Ob Forderungen bestehen, einredefrei sind, kreditversicherungsfähig und auch versichert sind, ob die dazu notwendigen Obligenheiten erfüllt sind, ob betriebsbegleitende Verbindlichkei-ten gegenüber Finanzamt, Sozialversicherung, Versicherungen, Lieferanten und Mit-arbeitern pünktlich und ordnungsgemäß erfüllt werden, ist für den Factor eine sehr wichtige Voraussetzung, um selbst keinen Schaden zu erleben. Der Factor hat insofern eine sehr hohe Dienstleistungsfunktion für seinen Anschlusskunden zur Erreichung ei-nes sauberen Geschäftsablaufes zu übernehmen. Diese Aufgabe dient ihm selbst je-doch auch zur Risikominimierung. Dazu gehört neben den o.g. Controlling und Prü-fungsaufgaben auch noch das Mahnwesen, die tätliche Zahlungseingangsverbuchung und die Klärung von Einreden der Debitoren zu in Rechnung gestellten Forderungen.
2. Delkredereschutz von 100% auf Forderungen. Der Factor verdient nur dann seine Fac-toringgebühr, wenn er dem Anschlusskunden maximale Limite auf Forderungen be-schafft und im Rahmen der Limite 100% Delkredereschutz übernimmt. Nur versicher-te Forderungen werden finanziert. Anhand der Finanzierungsquote erkennt der An-schlusskunde die Vorteilhaftigkeit des Factoring und kann auch selbst die Qualität sei-nes Geschäftsbetrieben nachvollziehen.
3. dynamische Wachstumsfinanzierung. Der Factor kauft täglich die eingereichten For-derungen an und finanziert diese vor. Eine einfachere und schnellere Art der Finanzie-rung von Umsatzwachstum gibt es nicht. Diesen Vorteil kann man nutzen, weil Finan-zierungsgrenzen dynamisch mitwachsen, auch saisonale Spitzen mit abdecken und ei-ne laufende KK-Linie zu günstigsten Zinsen bedeuten, ohne feste Eurogelder als Blockfinanzierung abzurufen. Flexibilität ist oberstes Gebot.






Der Autor Michael Boomhuis ist geschäftsführender Gesellschafter des Maklerhauses HANSEKONTOR aus Hamburg, das in der Branche bekannt ist für individuell zugeschnittene Factoring- und Kreditversicherungslösungen.


Web: http://www.factoringkontor.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Hansekontor Maklergesellschaft mbH, verantwortlich.

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