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Umfrage zeigt: Facebook, Studi VZ & Co verändern Bewerbungsprozess

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Österreichs Personaler nutzen Social Networks zur Bewerber-Recherche


Österreichs Personaler nutzen Social Networks zur Bewerber-Recherche

Linz, 9. Juni 2010. Das Social Web hat die Jobsuche stark verändert. Fast 50 Prozent der Personaler checken Bewerber im Social Web, bevor ein Bewerbungsgespräch zustande kommt. Rund 67 Prozent der Bewerber ist dies auch bewusst, denn sie prüfen ihre Social Network-Präsenz „auf jeden Fall“ vor einer Bewerbung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Onlineumfrage der österreichischen Jobbörse karriere.at (www.karriere.at) unter 406 Teilnehmern.

Bevor ein Bewerbungsgespräch zustande kommt, holen sich Arbeitgeber Zusatzinformationen über das Internet ein. Bewerber dagegen versuchen, unangebrachte Daten verschwinden zu lassen. Allerdings ist der digitale Fußabdruck nicht bei jedem Job gleich wichtig: rund 33 Prozent der Personaler nutzen die Internetrecherche abhängig vom Jobprofil. Nicht ganz so differenziert gehen Jobsuchende vor: 75 Prozent informieren sich auf jeden Fall im Internet über den potenziellen Arbeitgeber.

Eine Minderheit von sechs Prozent der Jobsuchenden bietet dem Web die Stirn. Sie geben an, dass sie lediglich „vielleicht“ ihre im Internet verfügbaren Daten vor einem Bewerbungsprozess überprüfen. Auf Arbeitgeberseite sind zehn Prozent „Internetmuffel“.

Job ist Job und Privates bleibt Privates
Nach dieser Devise lebt nicht ganz ein Viertel der Jobsuchenden. 25 Prozent geben an, dass sie auf keinen Fall ihre Profileinstellungen und Fotos überprüfen würden, da sie auch vor ihrem zukünftigen Chef keine Geheimnisse haben wollen. Die Chance auf Akzeptanz auf Unternehmensseite ist gering. Lediglich 11 Prozent der Arbeitgeber sind der Meinung, dass jeder Mensch auch ein Privatleben haben sollte.

„Es gibt noch viel im Bereich des Social Webs zu lernen. User müssen erkennen, wo die Grenzen des guten Geschmacks liegen und da man beim Überschreiten dieser Grenzen auch schnell damit konfrontiert werden kann. Unternehmen müssen lernen, dass dies eine neue Form der privat/öffentlichen Kommunikation ist, welche auch Einblicke geben können, die schnell zu einem falschen Bild führen bzw. unerheblich für ein Angestelltenverhältnis sind“, sagt Oliver Sonnleithner, Co-Gründer und Co-Geschäftsführer von karriere.at

Umfrageergebnisse karriere.at – Sample 406 österreichische Userinnen und User
„Vor einer Bewerbung kontrolliere ich meine Social Network Accounts.“
Auf jeden Fall: 57 %
Kommt auf den Job an: 18 %
Vielleicht: 6 %
Auf keinen Fall, ich hab keine Geheimnisse: 18 %

„Vor einem Bewerbungsgespräch checke ich die Social Network Accounts des Bewerbers.“
Auf jeden Fall: 49 %
Kommt auf den Job an: 30 %
Vielleicht: 11 %
Auf keinen Fall, jeder Mensch hat auch ein Privatleben: 11 %

Über karriere.at
Mit monatlich 450.000 Besuchern, 5.000 Stellenangeboten von Österreichs Top-Unternehmen und einem Bewerberpool mit tausenden hoch qualifizierten Kandidaten ist karriere.at das führende österreichische Karriereportal.
Neben einer semantischen Jobsuche mit fortschrittlichen Matching-Funktionalitäten bietet karriere.at Bewerbern die Möglichkeit zum Eintrag des persönlichen Karriereprofils in die Bewerberdatenbank sowie ein umfangreiches Angebot an Informationen zu den Themen Karriere, Beruf und Weiterbildung.
Unternehmen wiederum bietet karriere.at ein stetig wachsendes Recruiting-Netzwerk zur optimalen Ansprache der richtigen Kandidaten, wie z.B. MSN, Wirtschaftsblatt, Format. uvm. Derzeit werden über 3 Millionen potentielle Kandidaten über das Recruiting Netzwerk erreicht.
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E-Mail: bernhard@i5comm.com


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