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EWC Weather Consult GmbH |

Das neue Online-Gesicht von EWC Weather Consult

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Karlsruhe, 09.08.2010. EWC, Spezialist für Wetterdatenmanagement und Wetterservices im Bereich Versicherungen und Energiewirtschaft, hat seinen Internetauftritt komplett überarbeitet und präsentiert sich ab dem 09. August unter www.weather-consult.com im zeitgemäßen Design. Benutzerfreundlichkeit, eine übersichtliche Darstellung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios, schnellerer Datenaustausch und Neuigkeiten zu Wetterinformationen stehen hierbei im Vordergrund.

Seit Gründung 1999 ist das Karlsruher Unternehmen größer und spezialisierter geworden und bietet neben einer breiten Datenbasis individuelle Lösungen und branchenspezifische Beratungen an. „Das Internet ist für uns eine wichtige Vertriebs- und Kommunikationsplattform. Unsere neue Website soll unseren fokussierten Marktauftritt als Wetterdatenexperten und die Marke EWC unterstützen. Neben umfangreichen Infor-mationen zu unseren Produkten werden vielfältigen Produkt- und Dienstleistungskombinationen aufgezeigt“, so Jon Meis, Diplom-Meteorologe und Geschäftsführer von EWC.

Um dem Benutzer die Recherche und Kontaktaufnahme zu erleichtern, wurden folgende Neuerungen vorgenommen: ein frisches, attraktives Design, eine übersichtliche Navigation, einheitliche und einfach zu bedienende Anfrageformulare und klar strukturierte Informationstexte. Highlight der Seite ist der Produktfinder, mit dem der Suchende schnell und einfach anhand der Kriterien Kundengruppe, Thema, Wetterparameter und Zeit entsprechende Produkte angezeigt bekommt. Das intern bei EWC zum Einsatz kommende, neue Content Management System ermöglicht kurze Update-Zyklen, so dass schnell auf kundenspezifische Anforderungen reagiert werden kann.

Entwickelt und umgesetzt wurde die neue EWC Webseite gemeinsam mit den Softwarewareunternehmen metacreaTIC und ETECTURE GmbH, die sich für das Site-Design verantwortlich zeichnen.


Web: http://www.weather-consult.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Mira Diehm, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 216 Wörter, 1903 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: EWC Weather Consult GmbH

Maschinelle Lernverfahren machen Windkraftprojekte sicherer

Karlsruhe/Stuttgart 28.11.2013. Um festzustellen, ob sich ein Standort für ein Windkraftprojekt eignet, brauchen Investoren, Projektierer und Anlagenbetreiber ein Gutachten. Dabei müssen sie allerdings Unsicherheiten aus Meteorologie und Technologie in Kauf nehmen – was sich wiederum direkt auf die Finanzierung der Projekte durch die beteiligten Banken auswirkt. Neue Wege, um solche Risiken zu minimieren, geht der Karlsruher Wetterdienstleister EWC. In Kooperation mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) wurde eine neuartige Methode des Langzeitbezugs von Windmessungen (MCP) für Windkraftstandorte entwickelt, die wetter- und technologiebedingte Unsicherheiten gegenüber den herkömmlichen Verfahren deutlich reduziert.

Auf tiefen neuronalen Netzen aufbauend, ermöglicht dieses Verfahren der süddeutschen Projektpartner nicht-lineare Korrekturen der langen Zeitreihen, die die Korrelation, also die zeitliche Übereinstimmung, zur Messung verbessert. Das Ergebnis basiert auf aktuellen Messwerten vor Ort und liefert eine 34 Jahre umfassende, stündliche Windzeitreihe für die projektierte Windkraftanlage bzw. den Messstandort.
Bei der detaillierten Evaluation des maschinellen Lernverfahrens zeigt sich eine deutliche Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Methoden.
So ist die Häufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit sowie die Korrelation zwischen Messung und Langzeitdaten optimiert und weist in allen betrachteten Fällen wesentlich geringere Fehler in der Ertragsabschätzung auf als zum Beispiel bei klassischen Verfahren mit linearen Regressionen oder der Matrix-Methode. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass schon bei einer Messdauer von neun Monaten das vorgestellte Verfahren der süddeutschen Forscher und Dienstleister das Qualitätsniveau der klassischen Methoden erreicht. Bei längeren Beobachtungszeitreihen kommt die ganze Stärke des Verfahrens zum Tragen: Selbst an komplexen Standorten lassen sich bisherige Fehler um bis zu 50 Prozent reduzieren, sobald die Messdauer 12 Monate erreicht.
Neben der Messdauer spielt auch die Verfügbarkeit der Langzeitdaten eine große Rolle. Die Zeitreihen basieren auf MERRA-Reanalyse-Daten, für die EWC aus 3D-Daten individuelle Windprofile mittels verifizierter Downscaling-Verfahren berechnet. Ein weiterer Vorteil: Die letztmonatlich fehlenden Reanalysen werden durch Daten anderer Wettermodelle ersetzt. Ein Bezug zu aktuellen Messdaten von "gestern" ist somit immer gegeben.

„Mit Hilfe der selbstoptimierenden neuronalen Netze können wir den systematischen Fehler (BIAS) und den Verteilungsfehler so stark minimieren, dass die Korrelation der Langzeitreihe der Winddaten auf stündlicher Basis extrem hoch ist.


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