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Konjunkturelle Lageder Deutschen Druckindustrie schlechter als erwartet


Bereits zum dritten Mal verschlechterte sich die Einschätzung zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie. Im Saldo sind 35 Prozent der Druckunternehmer unzufrieden mit ihrer Geschäftslage.

Wiesbaden, 03. August 2010 - Bereits zum dritten Mal verschlechterte sich die Einschätzung zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie. Im Saldo sind 35 Prozent der Druckunternehmer unzufrieden mit ihrer Geschäftslage. Das geht aus einer Pressemeldung der Bundesverbandes Druck und Medien (BVDM) hervor. Die Bewertungen für die Nachfrage, Produktionsentwicklung und die Auftragsbestände hätten sich zwar im Vormonat verbessert, blieben aber doch negativ. Auch die Beurteilung der Auslandsaufträge ist mit -21 Prozent nicht zufriedenstellend.
„Die Druckbranche hat in der Vergangenheit stark gelitten. Das liegt zum einen an den Rückgängen im Anzeigengeschäft, zum anderen am verringerten Absatz der Druckerzeugnisse insgesamt. Die Etikettenbranche, als Teil der Druckindustrie, zeigt ein uneinheitliches Bild. Sowohl Firmeninsolvenzen, als auch expandierende Unternehmen sind zu beobachten. Qualitätsführende Unternehmen und solche, die in ihrer Strategie krisenfest sind, zeigen allerdings sehr deutliche Anzeichen einer Erholung“, sagt Marc Büttgenbach, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV) und Vetriebsleiter des Bizerba Produktbereichs Labels and Consumables.
Konjunktureller Hoffnungsschimmer für die Druckindustrie insgesamt sind nach Angaben des BVDM die Geschäftserwartungen für das nächste Halbjahr. Sie haben einen deutlichen Sprung um 18 Prozentpunkte auf +20 Prozent gemacht. Im gleichen Vorjahresmonat lagen dieser Wert noch bei -13 Prozent. 32 Prozent der Unternehmer erwarten eine verbesserte, 12 Prozent eine verschlechterte Geschäftfslage, 56 Prozent hingegen erwarten keine Änderung.
Im Jahr 2009 erwirtschafteten die rund 15.000 Unternehmen der Branche einen Umsatz von ca. 21,7 Milliarden Euro – rund sechs Prozent weniger als noch im Jahr zuvor (23,1 Milliarden Euro). Die Kapazitätsauslastung der Betriebe sank im Jahresdurchschnitt 2009 auf 78,6 Prozent, das sind 3,4 Prozentpunkte weniger als in 2008. Wie sich die konjunkturelle Lage im zweiten Halbjahr 2010 weiter entwickelt, bleibt mit Spannung abzuwarten.
Der Bundesverband Druck und Medien ist ein Dachverband und wird von elf regionalen Verbänden der Druck- und Medienindustrie getragen. Als erster fachlicher Wirtschaftsverband wurde er bereits 1869 gegründet. Heute ist der Verband eine weit verzweigte und moderne Branchenvertretung, in der Unternehmen aus allen Bereichen der Druckindustrie organisiert sind.


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