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EWC Weather Consult GmbH |

Wind- und Temperaturprognosen für Europas Stromnetze

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Karlsruhe, 13.08.2010. Eine korrekte Berechnung der Temperatur von Hochspannungsleitungen ist eine der Grundlagen für eine sichere Netzbetriebsführung. Genaue Prognosen zu Windgeschwindigkeit, Globalstrahlung, Temperaturen und Niederschlag können helfen ein durch extreme Wetterbedingungen hervorgerufenes „Durchhängen“ und „Tanzen“ der Leitungen besser abzuschätzen. Die EWC Weather Consult GmbH, der Wetterdatenspezialist aus Karlsruhe, bietet Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern diese netzrelevanten Wetterinformationen im Paket für ganz Europa ab August 2010 für jeweils 14 Tage an.

EWC interpoliert seine Wettervorhersagen auf statistischer Ebene mittels des „area-MOS“ (Model Output Statistics), das eine punktgenaue, stationsunabhängige Prognose möglich macht. Das System berücksichtigt dabei die Höhenlage der zu berechnenden Orte oder der Überlandleitungen und die dort herrschenden Strömungsbedingungen. EWC stellt mit diesem Verfahren seinen Kunden europaweit stündlich aktualisierte Prognosen für jeden beliebigen Ort bereit. Für Stromnetzbetreiber bedeutet dies, dass punktgenaue meteorologische Aussagen für kritische Stellen im Netzgebiet, zum Beispiel für Überlandleitungen in Waldgebieten, in denen die Netze aufgrund fehlenden Windes einer starken Temperaturbelastung ausgesetzt sind, erstellt werden können.

Interessierte Kunden aus den Bereichen Übertragungs- und Verteilnetz können ihre Anfrage unter info@weather-consult.com stellen.

Kontakt für Informationen zur EWC Weather Consult GmbH
Internet: http://www.weather-consult.com
Info line: +49 (0)721-663 23 0
Fax: +49 (0)721-663 23 23
eMail: info@wettergutachter.de

Mira Diehm
Marketing-Assistenz
Haid-und-Neu-Straße 7
D-76131 Karlsruhe

Download von Pressetexten und Bildmaterial: http://www.weather-consult.com

EWC ist ein international agierender, privater Wetterdienstleister mit Sitz in Karlsruhe. Seit 1999 bietet das Unternehmen für die Energie- und Versicherungswirtschaft, Behörden und den Freizeitbereich innovative Produkte und Dienstleistungen zu allen Wetterphänomenen im In- und Ausland. Daten weltweiter Wetterstationen, eigene Wettermodelle und statistische MOS-basierte (Model Output Statistics) Verfahren sowie das Fachwissen von Diplom-Meteorologen und fachlichen Partnern ermöglichen hoch qualifizierte Wetterauskünfte, die individuellen Kundenwünschen angepasst sind. Zum Produktportfolio von EWC gehören zeit- und ortsbezogene Wetterdaten, historische Wetterdatenbanken, Wettergutachten, Wetterprognosen sowie Blitz- und Klimastatistiken. Amtliche Wetterdaten nationaler Wetterdienste sowie moderne Geoinformationssysteme bieten die Datengrundlage aller veredelten Wetterinformationen und -services.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Mira Diehm, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 237 Wörter, 2169 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: EWC Weather Consult GmbH

Maschinelle Lernverfahren machen Windkraftprojekte sicherer

Karlsruhe/Stuttgart 28.11.2013. Um festzustellen, ob sich ein Standort für ein Windkraftprojekt eignet, brauchen Investoren, Projektierer und Anlagenbetreiber ein Gutachten. Dabei müssen sie allerdings Unsicherheiten aus Meteorologie und Technologie in Kauf nehmen – was sich wiederum direkt auf die Finanzierung der Projekte durch die beteiligten Banken auswirkt. Neue Wege, um solche Risiken zu minimieren, geht der Karlsruher Wetterdienstleister EWC. In Kooperation mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) wurde eine neuartige Methode des Langzeitbezugs von Windmessungen (MCP) für Windkraftstandorte entwickelt, die wetter- und technologiebedingte Unsicherheiten gegenüber den herkömmlichen Verfahren deutlich reduziert.

Auf tiefen neuronalen Netzen aufbauend, ermöglicht dieses Verfahren der süddeutschen Projektpartner nicht-lineare Korrekturen der langen Zeitreihen, die die Korrelation, also die zeitliche Übereinstimmung, zur Messung verbessert. Das Ergebnis basiert auf aktuellen Messwerten vor Ort und liefert eine 34 Jahre umfassende, stündliche Windzeitreihe für die projektierte Windkraftanlage bzw. den Messstandort.
Bei der detaillierten Evaluation des maschinellen Lernverfahrens zeigt sich eine deutliche Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Methoden.
So ist die Häufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit sowie die Korrelation zwischen Messung und Langzeitdaten optimiert und weist in allen betrachteten Fällen wesentlich geringere Fehler in der Ertragsabschätzung auf als zum Beispiel bei klassischen Verfahren mit linearen Regressionen oder der Matrix-Methode. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass schon bei einer Messdauer von neun Monaten das vorgestellte Verfahren der süddeutschen Forscher und Dienstleister das Qualitätsniveau der klassischen Methoden erreicht. Bei längeren Beobachtungszeitreihen kommt die ganze Stärke des Verfahrens zum Tragen: Selbst an komplexen Standorten lassen sich bisherige Fehler um bis zu 50 Prozent reduzieren, sobald die Messdauer 12 Monate erreicht.
Neben der Messdauer spielt auch die Verfügbarkeit der Langzeitdaten eine große Rolle. Die Zeitreihen basieren auf MERRA-Reanalyse-Daten, für die EWC aus 3D-Daten individuelle Windprofile mittels verifizierter Downscaling-Verfahren berechnet. Ein weiterer Vorteil: Die letztmonatlich fehlenden Reanalysen werden durch Daten anderer Wettermodelle ersetzt. Ein Bezug zu aktuellen Messdaten von "gestern" ist somit immer gegeben.

„Mit Hilfe der selbstoptimierenden neuronalen Netze können wir den systematischen Fehler (BIAS) und den Verteilungsfehler so stark minimieren, dass die Korrelation der Langzeitreihe der Winddaten auf stündlicher Basis extrem hoch ist.


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