Die Luxus-Märkte in Deutschland sind wesentlich größer als vielfach vermutet, aber auch anders als üblich
Luxus war schon immer der Inbegriff der Sehnsüchte aller Verbraucher - so möchte man meinen. Denn jeder hat ihn gerne, aber kaum einer kann ihn sich leisten.
Das lateinische Wort luxus bedeutet Geilheit, Ausschweifung, Liederlichkeit, Schlemmerei - kurz: überflüssiger Aufwand. Das französische luxure leitet sich davon ab und bedeutet nichts anderes als Wollust und Unkeuschheit. Luxusgüter sind in der Regel weniger Nachfrageprodukte, mit denen man ein rationales Problem lösen kann, sondern es handelt sich um Angebotsprodukte, die die Emotion des Einzelnen ansprechen, seine Träume verwirklichen helfen oder eine sinnliche Erlebniswelt schaffen können. Luxus ist letztlich nichts anderes als der Versuch des Einzelnen, sich vom Normalen abzuheben, sich über das Gewöhnliche zu erheben. Luxus wird in der Regel qualitativ verstanden - es geht also um "das Bessere". Das ist häufig auch Schlichtheit, denn immer wieder ist weniger mehr. Ein Ausdruck dafür ist Luxese - die Kombination von Luxus und Askese, nämlich die Reduktion auf das Wesentliche. Man trägt nicht auffällige Rolex-Uhren, sondern Lange-Uhren; diese kosten durchschnittlich wesentlich mehr, fallen aber längst nicht so auf. Aber Kenner wissen, was der andere trägt.
Vielfach wird bereits von einer Demokratisierung des Luxus gesprochen - dieser These muss jedoch widersprochen werden. Denn Demokratisierung würde bedeuten, dass Luxusprodukte mehr oder weniger allen zur Verfügung stehen. Prinzipiell mag dies zwar stimmen, weil es kein Verbot gibt, Luxusartikel zu kaufen, aber Luxusartikel sind vom Begriff her selten und nur schwer erreichbar. Sie sind im Vergleich zu ähnlichen Produkten anderer Qualitäten erheblich teurer und allein schon daher für viele nicht erschwinglich. Ja, es geht sogar soweit, dass viele "echte" Luxusartikel sogar zugeteilt werden: Ein Bugatti Veron steht nicht jedem Vermögenden zur Verfügung.
Folgende Merkmale kennzeichnen Luxusgüter im Wesentlichen:
- Es gut um das Mehr, das in der Regel den Zweck einer Sache übersteigende.
Luxus war schon immer der Inbegriff der Sehnsüchte aller Verbraucher - so möchte man meinen. Denn jeder hat ihn gerne, aber kaum einer kann ihn sich leisten.
Das lateinische Wort luxus bedeutet Geilheit, Ausschweifung, Liederlichkeit, Schlemmerei - kurz: überflüssiger Aufwand. Das französische luxure leitet sich davon ab und bedeutet nichts anderes als Wollust und Unkeuschheit. Luxusgüter sind in der Regel weniger Nachfrageprodukte, mit denen man ein rationales Problem lösen kann, sondern es handelt sich um Angebotsprodukte, die die Emotion des Einzelnen ansprechen, seine Träume verwirklichen helfen oder eine sinnliche Erlebniswelt schaffen können. Luxus ist letztlich nichts anderes als der Versuch des Einzelnen, sich vom Normalen abzuheben, sich über das Gewöhnliche zu erheben. Luxus wird in der Regel qualitativ verstanden - es geht also um "das Bessere". Das ist häufig auch Schlichtheit, denn immer wieder ist weniger mehr. Ein Ausdruck dafür ist Luxese - die Kombination von Luxus und Askese, nämlich die Reduktion auf das Wesentliche. Man trägt nicht auffällige Rolex-Uhren, sondern Lange-Uhren; diese kosten durchschnittlich wesentlich mehr, fallen aber längst nicht so auf. Aber Kenner wissen, was der andere trägt.
Vielfach wird bereits von einer Demokratisierung des Luxus gesprochen - dieser These muss jedoch widersprochen werden. Denn Demokratisierung würde bedeuten, dass Luxusprodukte mehr oder weniger allen zur Verfügung stehen. Prinzipiell mag dies zwar stimmen, weil es kein Verbot gibt, Luxusartikel zu kaufen, aber Luxusartikel sind vom Begriff her selten und nur schwer erreichbar. Sie sind im Vergleich zu ähnlichen Produkten anderer Qualitäten erheblich teurer und allein schon daher für viele nicht erschwinglich. Ja, es geht sogar soweit, dass viele "echte" Luxusartikel sogar zugeteilt werden: Ein Bugatti Veron steht nicht jedem Vermögenden zur Verfügung.
Folgende Merkmale kennzeichnen Luxusgüter im Wesentlichen:
- Es gut um das Mehr, das in der Regel den Zweck einer Sache übersteigende.
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