Pressemitteilung von: J.P. Morgan Asset Management
Zinsentwicklungen in Europa und den USA stehen am Scheideweg / "Guide to the Markets" für das 3. Quartal 2014 beleuchtet das aktuelle Marktgeschehen
Frankfurt, 29. Juli 2014 - Die anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken sowie die Erholung der Wirtschaft wirkten im ersten Halbjahr 2014 unterstützend auf die Kapitalmärkte. Vor diesem Hintergrund sehen die Experten von J.P. Morgan Asset Management die weitere wirtschaftliche Entwicklung positiv.
Rückblickend war das erste Halbjahr 2014 gekennzeichnet von einer Outperformance risikoreicherer Anlageklassen. So konnten fast alle Anlageklassen das erste Halbjahr mit attraktiven Erträgen abschließen. Begleitet wurde diese Entwicklung von vergleichsweise geringen Kursschwankungen: Der Volatilitätsindex (VIX) notierte im Juni 2014 seinen tiefsten Stand seit 2007. Tilmann Galler, Kundenportfoliomanager und Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt weist jedoch darauf hin, dass die Schwankungsintensität im Jahresverlauf wieder anziehen sollte. "Die Weltwirtschaft bleibt im zweiten Halbjahr auf Erholungskurs. Allerdings sollte der Weg zur wirtschaftlichen `Normalität` stellenweise holprig verlaufen", sagt Galler. Dies liege nicht zuletzt an möglichen anziehenden Zinssätzen in den USA, zudem gelte es, die geopolitischen Risiken nicht aus den Augenwinkeln zu verlieren. Mit Blick auf die USA verweist er darauf, dass dort die Arbeitslosenquote mit 6,1 Prozent nunmehr schneller unter den von der US-Notenbank (Fed) wichtigen Schwellenwert von 6,5 Prozent gesunken sei, als von den Zentralbankverantwortlichen erwartet wurde. Sollten die guten Nachrichten aus der Realwirtschaft weiter anhalten, könnte eine für im Sommer 2015 erwartete Zinsanhebung durch die Fed schon im Frühjahr des nächsten Jahres erfolgen. Anders sieht es in der Eurozone aus. Hier hat sich die Europäische Zentralbank dazu verpflichtet, alles Erforderliche zu tun, um dem Deflationsrisiko zu begegnen.
Europa: Aktien sind nicht mehr billig, allerdings stellen Unternehmen höheres Gewinnwachstum in Aussicht
Frankfurt, 29. Juli 2014 - Die anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken sowie die Erholung der Wirtschaft wirkten im ersten Halbjahr 2014 unterstützend auf die Kapitalmärkte. Vor diesem Hintergrund sehen die Experten von J.P. Morgan Asset Management die weitere wirtschaftliche Entwicklung positiv.
Rückblickend war das erste Halbjahr 2014 gekennzeichnet von einer Outperformance risikoreicherer Anlageklassen. So konnten fast alle Anlageklassen das erste Halbjahr mit attraktiven Erträgen abschließen. Begleitet wurde diese Entwicklung von vergleichsweise geringen Kursschwankungen: Der Volatilitätsindex (VIX) notierte im Juni 2014 seinen tiefsten Stand seit 2007. Tilmann Galler, Kundenportfoliomanager und Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt weist jedoch darauf hin, dass die Schwankungsintensität im Jahresverlauf wieder anziehen sollte. "Die Weltwirtschaft bleibt im zweiten Halbjahr auf Erholungskurs. Allerdings sollte der Weg zur wirtschaftlichen `Normalität` stellenweise holprig verlaufen", sagt Galler. Dies liege nicht zuletzt an möglichen anziehenden Zinssätzen in den USA, zudem gelte es, die geopolitischen Risiken nicht aus den Augenwinkeln zu verlieren. Mit Blick auf die USA verweist er darauf, dass dort die Arbeitslosenquote mit 6,1 Prozent nunmehr schneller unter den von der US-Notenbank (Fed) wichtigen Schwellenwert von 6,5 Prozent gesunken sei, als von den Zentralbankverantwortlichen erwartet wurde. Sollten die guten Nachrichten aus der Realwirtschaft weiter anhalten, könnte eine für im Sommer 2015 erwartete Zinsanhebung durch die Fed schon im Frühjahr des nächsten Jahres erfolgen. Anders sieht es in der Eurozone aus. Hier hat sich die Europäische Zentralbank dazu verpflichtet, alles Erforderliche zu tun, um dem Deflationsrisiko zu begegnen.
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