Fed-Härte, Dollarstärke und Rohstoffdruck: Warum Aktien weiter klettern, Gold und Silber wackeln – und Anleger jetzt mehr Disziplin als Mut brauchen.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die Finanzmärkte kletterten auch in der vergangenen Handelswoche weiter. Doch der Aufstieg wirkt zunehmend nervöser. Auf der einen Seite sorgte die vorläufige Entspannung im Nahen Osten für sinkende Ölpreise und bessere Stimmung an den Aktienmärkten. Auf der anderen Seite machte die US-Notenbank klar: Der Kampf gegen die Inflation ist noch nicht gewonnen.
Die Wall Street hatte wegen des Juneteenth-Feiertags nur vier Handelstage. Trotzdem reichte es für eine positive Wochenbilanz. Vor allem Technologie- und Halbleiterwerte stützten den Markt.

Quelle: WallstreetOnline.de
Gleichzeitig profitierte der US-Dollar von der härteren Fed-Tonlage – und genau das setzte Gold, Silber und Kupfer spürbar unter Druck.
Im Mittelpunkt stand der erste große Auftritt von Kevin Warsh als neuer Fed-Chef. Seine Botschaft war klar: Die Fed denkt nicht an schnelle Lockerung, sondern bleibt wegen der Inflation vorsichtig und eher straff.
Die Kombination aus hartnäckigen Preisrisiken, den Nachwirkungen höherer Energiepreise und einer robusten US-Wirtschaft spricht aktuell gegen baldige Zinssenkungen. Der Markt preist inzwischen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine weitere Zinserhöhung in den kommenden Monaten ein.
Der Dollar reagierte entsprechend stark. Das belastet Rohstoffe, weil sie für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer werden. Besonders Gold und Silber leiden zusätzlich darunter, dass sie keine laufenden Erträge abwerfen.
Für Aktien ist das Bild gemischter: Höhere Zinsen sind Gegenwind. Doch solange Tech-Werte ziehen und die Wirtschaft stabil bleibt, zeigt sich der Markt erstaunlich widerstandsfähig.
Geopolitisch brachte die vorläufige Verständigung zwischen Washington und Teheran Erleichterung. Die Ölpreise gaben nach, weil Anleger auf eine schrittweise Entspannung im Nahen Osten setzen.
Trotzdem wäre vollständige Entwarnung verfrüht. Die Folgen der zeitweisen Schließung der Straße von Hormus verschwinden nicht innerhalb weniger Tage. Lieferketten, Versicherungen, Transportkosten und Energiepreise reagieren oft mit Verzögerung. Genau deshalb bleibt die Fed wachsam: Sinkendes Öl hilft kurzfristig, aber die Inflationsrisiken sind noch nicht vom Tisch.
Die US-Aktienmärkte zeigten erneut Stärke. Trotz kurzer Handelswoche, festerem Dollar und straffer Fed-Tonlage gelang eine positive Wochenperformance.
Hauptstütze blieb der Technologiesektor. Besonders Halbleiterwerte profitierten weiter vom Interesse an künstlicher Intelligenz, Rechenzentren und Speicherchips. Die Anleger sind vorsichtiger geworden, aber sie ziehen sich nicht aus dem Markt zurück.
Die Rallye ist nicht breit euphorisch, sondern selektiv. Kapital fließt vor allem in Bereiche, in denen Wachstum, Zukunftsfantasie und echte Gewinnperspektiven zusammenkommen.
Gleichzeitig beginnt die Sommerphase. Die Liquidität nimmt ab, viele institutionelle Investoren werden zurückhaltender. Dadurch steigt das Risiko plötzlicher Kursschwankungen. Weniger Volumen bedeutet: Gute Nachrichten können schneller treiben – schlechte Nachrichten aber auch härter treffen.
Gold geriet leicht unter Druck und handelt nur noch um rund 4.160,- US-Dollar je Unze. Ein stärkerer Dollar und steigende Zinserwartungen nehmen dem Edelmetall kurzfristig den Glanz. Gold bleibt langfristig durch geopolitische Unsicherheit, hohe Staatsverschuldung und Zentralbankkäufe unterstützt. Kurzfristig dominiert jedoch die Fed.
Silber traf es etwas härter. Das graue Metall notiert derzeit unter 65,- US-Dollar je Unze. Nach der starken Rally der vergangenen Monate ist dieser Rücksetzer beachtenswert, aber nicht völlig überraschend. Silber ist volatiler als Gold, weil es zugleich Edelmetall und Industriemetall ist.
Auch Kupfer gab leicht nach. An der London Metal Exchange fiel der Preis um rund 1 % auf etwa 13.690,- US-Dollar je Tonne. Ein stärkerer Dollar, höhere Finanzierungskosten und Sorgen vor einer Wachstumsabkühlung belasteten. Zusätzlich wartet der Markt auf Donald Trumps Entscheidung zu möglichen Zöllen auf raffiniertes Kupfer. Solche Maßnahmen könnten Handelsströme verschieben und regionale Preisunterschiede vergrößern.

Quelle: MinerDeck auf X
Langfristig bleibt Kupfer dennoch strategisch interessant. Elektrifizierung, Rechenzentren, künstliche Intelligenz, Stromnetzausbau und industrielle Modernisierung brauchen enorme Mengen dieses Metalls.
Die kommende Woche könnte vor allem am Donnerstag spannend werden. Bereits am Vorabend legt Micron Zahlen vor. Der Speicherchip-Konzern gilt als wichtiger Stimmungstest für die KI- und Halbleiter-Rally. Starke Zahlen könnten den Technologiesektor weiter stützen. Eine Enttäuschung könnte dagegen schnell Gewinnmitnahmen auslösen.
Am Donnerstag folgen wichtige US-Daten: Einkommen und Ausgaben der privaten Haushalte, Auftragseingänge langlebiger Güter, PCE-Inflation und die finale Schätzung zum US-BIP des ersten Quartals. Diese Daten entscheiden mit darüber, ob die härtere Fed-Linie bestätigt wird oder ob wieder etwas Entspannung in die Zinsdebatte kommt.
Diese Woche zeigte: Der Anstieg an den Märkten geht weiter, aber die Luft wird dünner. Aktien profitieren von Tech-Stärke, KI-Fantasie und einer vorläufigen Entspannung im Nahen Osten. Gleichzeitig drücken Dollarstärke und Zinserwartungen auf Gold, Silber und Kupfer. Die Fed hat klargemacht, dass sie nicht zu früh nachgeben will.
Für Anleger bedeutet das: Die Märkte sind nicht schwach, aber anspruchsvoller. In einer Phase dünner Sommerliquidität können Bewegungen schneller und heftiger werden. Entscheidendbleiben Qualität, starke Bilanzen, echte Gewinne, klare Wachstumstreiber und ein kühler Kopf. Ab jetzt zählt nicht mehr nur Mut – sondern vor allem Disziplin. Weitere interessante Informationen können Sie demn folgenden Artikeln entnehmen.
Deal gesichert…

Mit der abgeschlossenen Option erweitert Aurania sein europäisches Rohstoffportfolio um ein attraktives unterexploriertes Goldziel - mit historisch hohen Gehalten.
Big News...

Blue Moon Metals im Fokus: Zwei strategische Rohstoffe, zwei starke Brownfield-Projekte – mit Nussir und Springer könnte das Unternehmen den Weg zu einem künftigen Multi-Metall-Produzenten ebnen.
Entschlossene Fortschritte...

Bärenstarke ‚PEA‘ im Rücken und fokussiertes Bohrprogramm testet mehrere Gold-Kupfer-Ziele. Infrastrukturimpulse sollten dem Projekt zusätzliche Fantasie verleihen.
Vizsla Silver / Endeavour Silver

In den vergangenen Wochen haben die Silberpreise deutlich nachgegeben. Dies sollte aber Anleger nicht zum Zweifeln veranlassen.
Uranium Energy / Uranium Royalty

Anfällige Lieferketten treffen auf Preisniveaus, die Investitionsanreize schaffen.
Sagenhafter Gewinnsprung...

Aus Verlusten werden Gewinne, aus Investitionen wird Cashflow-Stärke: Silber-Gold-Produzent zeigt im ersten Quartal 2026 eindrucksvoll, welches Ertragspotenzial in seinen Projekten und dem starken Umfeld steckt.
Strotzende Finanzkraft...

Mit Produktionsstart, 794 Mio. USD liquiden Mitteln, keiner Verschuldung und strategischen Uranbeständen positioniert sich Uranium Energy als einer der spannendsten US-Profiteure des neuen Kernenergie-Zyklus.
Mayfair Gold / Newcore Gold

Kurzfristig dürfte der Goldpreis stark vom Geschehen im Iran-Krieg abhängen. Auf mittlere bis längere Sicht besteht aber Optimismus.
Augen auf...

Mit 2,071 Mio. Unzen wahrsch. Goldreserven, zus. Ressourcen, starken neuen Bohrergebnissen und brutto 300 Mio. USD über Wandelanleihen stärkt Osisko Development die Basis für den nächsten Entwicklungsschritt bei Cariboo
Rohstoff-Wende voraus...

Mit der finalen Bauentscheidung für Nussir und der Planung zur möglichen Wiederaufnahme von Springer positioniert sich diese Kritische Metalle-Firma in zwei der spannendsten Engpassrohstoffe: Kupfer und Wolfram.
Glänzende Aussichten

Laufende Cashflows, neue Infrastruktur- und Explorationsoptionen sowie ein gewaltiges Silberprojekt geben dieser Firma eine seltene Kombination aus Produktion, Wachstum und langfristigem Silberpotenzial.
Viele Grüße,
Ihr
Jörg Schulte
Quellen: Marketscreener.com, onvista.de, Reuters.de, eigener Research, Bildquellen: tradingeconomics.com, onvista.de, MinerDeck, Intro Bild: stock.adobe.com,
Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research GmbH oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research GmbH oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.
Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier https://www.js-research.de/disclaimer-agb/.

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die Finanzmärkte kletterten auch in der vergangenen Handelswoche weiter. Doch der Aufstieg wirkt zunehmend nervöser. Auf der einen Seite sorgte die vorläufige Entspannung im Nahen Osten für sinkende Ölpreise und bessere Stimmung an den Aktienmärkten. Auf der anderen Seite machte die US-Notenbank klar: Der Kampf gegen die Inflation ist noch nicht gewonnen.
Die Wall Street hatte wegen des Juneteenth-Feiertags nur vier Handelstage. Trotzdem reichte es für eine positive Wochenbilanz. Vor allem Technologie- und Halbleiterwerte stützten den Markt.

Quelle: WallstreetOnline.de
Gleichzeitig profitierte der US-Dollar von der härteren Fed-Tonlage – und genau das setzte Gold, Silber und Kupfer spürbar unter Druck.
Im Mittelpunkt stand der erste große Auftritt von Kevin Warsh als neuer Fed-Chef. Seine Botschaft war klar: Die Fed denkt nicht an schnelle Lockerung, sondern bleibt wegen der Inflation vorsichtig und eher straff.
Die Kombination aus hartnäckigen Preisrisiken, den Nachwirkungen höherer Energiepreise und einer robusten US-Wirtschaft spricht aktuell gegen baldige Zinssenkungen. Der Markt preist inzwischen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine weitere Zinserhöhung in den kommenden Monaten ein.
Der Dollar reagierte entsprechend stark. Das belastet Rohstoffe, weil sie für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer werden. Besonders Gold und Silber leiden zusätzlich darunter, dass sie keine laufenden Erträge abwerfen.
Für Aktien ist das Bild gemischter: Höhere Zinsen sind Gegenwind. Doch solange Tech-Werte ziehen und die Wirtschaft stabil bleibt, zeigt sich der Markt erstaunlich widerstandsfähig.
Geopolitisch brachte die vorläufige Verständigung zwischen Washington und Teheran Erleichterung. Die Ölpreise gaben nach, weil Anleger auf eine schrittweise Entspannung im Nahen Osten setzen.
Trotzdem wäre vollständige Entwarnung verfrüht. Die Folgen der zeitweisen Schließung der Straße von Hormus verschwinden nicht innerhalb weniger Tage. Lieferketten, Versicherungen, Transportkosten und Energiepreise reagieren oft mit Verzögerung. Genau deshalb bleibt die Fed wachsam: Sinkendes Öl hilft kurzfristig, aber die Inflationsrisiken sind noch nicht vom Tisch.
Die US-Aktienmärkte zeigten erneut Stärke. Trotz kurzer Handelswoche, festerem Dollar und straffer Fed-Tonlage gelang eine positive Wochenperformance.
Hauptstütze blieb der Technologiesektor. Besonders Halbleiterwerte profitierten weiter vom Interesse an künstlicher Intelligenz, Rechenzentren und Speicherchips. Die Anleger sind vorsichtiger geworden, aber sie ziehen sich nicht aus dem Markt zurück.
Die Rallye ist nicht breit euphorisch, sondern selektiv. Kapital fließt vor allem in Bereiche, in denen Wachstum, Zukunftsfantasie und echte Gewinnperspektiven zusammenkommen.
Gleichzeitig beginnt die Sommerphase. Die Liquidität nimmt ab, viele institutionelle Investoren werden zurückhaltender. Dadurch steigt das Risiko plötzlicher Kursschwankungen. Weniger Volumen bedeutet: Gute Nachrichten können schneller treiben – schlechte Nachrichten aber auch härter treffen.
Gold geriet leicht unter Druck und handelt nur noch um rund 4.160,- US-Dollar je Unze. Ein stärkerer Dollar und steigende Zinserwartungen nehmen dem Edelmetall kurzfristig den Glanz. Gold bleibt langfristig durch geopolitische Unsicherheit, hohe Staatsverschuldung und Zentralbankkäufe unterstützt. Kurzfristig dominiert jedoch die Fed.
Silber traf es etwas härter. Das graue Metall notiert derzeit unter 65,- US-Dollar je Unze. Nach der starken Rally der vergangenen Monate ist dieser Rücksetzer beachtenswert, aber nicht völlig überraschend. Silber ist volatiler als Gold, weil es zugleich Edelmetall und Industriemetall ist.
Auch Kupfer gab leicht nach. An der London Metal Exchange fiel der Preis um rund 1 % auf etwa 13.690,- US-Dollar je Tonne. Ein stärkerer Dollar, höhere Finanzierungskosten und Sorgen vor einer Wachstumsabkühlung belasteten. Zusätzlich wartet der Markt auf Donald Trumps Entscheidung zu möglichen Zöllen auf raffiniertes Kupfer. Solche Maßnahmen könnten Handelsströme verschieben und regionale Preisunterschiede vergrößern.

Quelle: MinerDeck auf X
Langfristig bleibt Kupfer dennoch strategisch interessant. Elektrifizierung, Rechenzentren, künstliche Intelligenz, Stromnetzausbau und industrielle Modernisierung brauchen enorme Mengen dieses Metalls.
Die kommende Woche könnte vor allem am Donnerstag spannend werden. Bereits am Vorabend legt Micron Zahlen vor. Der Speicherchip-Konzern gilt als wichtiger Stimmungstest für die KI- und Halbleiter-Rally. Starke Zahlen könnten den Technologiesektor weiter stützen. Eine Enttäuschung könnte dagegen schnell Gewinnmitnahmen auslösen.
Am Donnerstag folgen wichtige US-Daten: Einkommen und Ausgaben der privaten Haushalte, Auftragseingänge langlebiger Güter, PCE-Inflation und die finale Schätzung zum US-BIP des ersten Quartals. Diese Daten entscheiden mit darüber, ob die härtere Fed-Linie bestätigt wird oder ob wieder etwas Entspannung in die Zinsdebatte kommt.
Diese Woche zeigte: Der Anstieg an den Märkten geht weiter, aber die Luft wird dünner. Aktien profitieren von Tech-Stärke, KI-Fantasie und einer vorläufigen Entspannung im Nahen Osten. Gleichzeitig drücken Dollarstärke und Zinserwartungen auf Gold, Silber und Kupfer. Die Fed hat klargemacht, dass sie nicht zu früh nachgeben will.
Für Anleger bedeutet das: Die Märkte sind nicht schwach, aber anspruchsvoller. In einer Phase dünner Sommerliquidität können Bewegungen schneller und heftiger werden. Entscheidendbleiben Qualität, starke Bilanzen, echte Gewinne, klare Wachstumstreiber und ein kühler Kopf. Ab jetzt zählt nicht mehr nur Mut – sondern vor allem Disziplin. Weitere interessante Informationen können Sie demn folgenden Artikeln entnehmen.
Deal gesichert…

Mit der abgeschlossenen Option erweitert Aurania sein europäisches Rohstoffportfolio um ein attraktives unterexploriertes Goldziel - mit historisch hohen Gehalten.
Big News...

Blue Moon Metals im Fokus: Zwei strategische Rohstoffe, zwei starke Brownfield-Projekte – mit Nussir und Springer könnte das Unternehmen den Weg zu einem künftigen Multi-Metall-Produzenten ebnen.
Entschlossene Fortschritte...

Bärenstarke ‚PEA‘ im Rücken und fokussiertes Bohrprogramm testet mehrere Gold-Kupfer-Ziele. Infrastrukturimpulse sollten dem Projekt zusätzliche Fantasie verleihen.
Vizsla Silver / Endeavour Silver

In den vergangenen Wochen haben die Silberpreise deutlich nachgegeben. Dies sollte aber Anleger nicht zum Zweifeln veranlassen.
Uranium Energy / Uranium Royalty

Anfällige Lieferketten treffen auf Preisniveaus, die Investitionsanreize schaffen.
Sagenhafter Gewinnsprung...

Aus Verlusten werden Gewinne, aus Investitionen wird Cashflow-Stärke: Silber-Gold-Produzent zeigt im ersten Quartal 2026 eindrucksvoll, welches Ertragspotenzial in seinen Projekten und dem starken Umfeld steckt.
Strotzende Finanzkraft...

Mit Produktionsstart, 794 Mio. USD liquiden Mitteln, keiner Verschuldung und strategischen Uranbeständen positioniert sich Uranium Energy als einer der spannendsten US-Profiteure des neuen Kernenergie-Zyklus.
Mayfair Gold / Newcore Gold

Kurzfristig dürfte der Goldpreis stark vom Geschehen im Iran-Krieg abhängen. Auf mittlere bis längere Sicht besteht aber Optimismus.
Augen auf...

Mit 2,071 Mio. Unzen wahrsch. Goldreserven, zus. Ressourcen, starken neuen Bohrergebnissen und brutto 300 Mio. USD über Wandelanleihen stärkt Osisko Development die Basis für den nächsten Entwicklungsschritt bei Cariboo
Rohstoff-Wende voraus...

Mit der finalen Bauentscheidung für Nussir und der Planung zur möglichen Wiederaufnahme von Springer positioniert sich diese Kritische Metalle-Firma in zwei der spannendsten Engpassrohstoffe: Kupfer und Wolfram.
Glänzende Aussichten

Laufende Cashflows, neue Infrastruktur- und Explorationsoptionen sowie ein gewaltiges Silberprojekt geben dieser Firma eine seltene Kombination aus Produktion, Wachstum und langfristigem Silberpotenzial.
Viele Grüße,
Ihr
Jörg Schulte
Quellen: Marketscreener.com, onvista.de, Reuters.de, eigener Research, Bildquellen: tradingeconomics.com, onvista.de, MinerDeck, Intro Bild: stock.adobe.com,
Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research GmbH oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research GmbH oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.
Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier https://www.js-research.de/disclaimer-agb/.
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Herr Jörg Schulte Geschäftsführer info@js-research.de |
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