Millennial Potash verbindet eine außergewöhnlich große Mineralressource mit laufender DFS, ESIA und neuen Bohrungen. Die Atlantiklage könnte Banio zu einer zusätzlichen Kali-Lieferquelle machen.

Anzeige/Werbung – Dieser Artikel erscheint im Auftrag von Millennial Potash Corp.! · Bezahlte Beziehung: SRC swiss resource capital AG unterhält einen entgeltlichen IR-Beratervertrag mit Millennial Potash Corp. · Ersteller: JS Research GmbH, Olsberg · Autor: Jörg Schulte (GF JS Research GmbH) · Vergütung durch SRC · Erstveröffentlichung: 6. August 2026, 5:33 Uhr Europa/Berlin ·
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die weltweite Versorgung mit Düngemitteln ist längst zu einer strategischen Frage geworden. Eine wachsende Bevölkerung, begrenzte Ackerflächen und störungsanfällige Lieferketten erhöhen den Druck, landwirtschaftliche Flächen dauerhaft produktiv zu halten. Dabei erfüllen Stickstoff, Phosphat und Kali unterschiedliche Aufgaben – und keiner dieser Pflanzennährstoffe lässt sich beliebig durch einen anderen ersetzen.
Die anhaltenden Störungen rund um die Straße von Hormus zeigen, wie empfindlich internationale Energie- und Düngemittelströme auf geopolitische Konflikte reagieren. Betroffen sind dort vor allem Erdgas, Harnstoff, Ammoniak und Phosphatdünger. Der Kalimarkt besitzt jedoch ein eigenes strukturelles Risiko: Ein erheblicher Teil der weltweiten Produktion und Exporte konzentriert sich auf nur wenige Förderländer.
Kali ist im Deutschen der gebräuchliche Oberbegriff für kaliumhaltige Düngemittel. Das wichtigste Handelsprodukt ist Kaliumchlorid (KCl), international als Muriate of Potash (MOP) bezeichnet. Rund 95 % der weltweiten Kalinutzung entfallen auf Düngemittel. Kalium unterstützt unter anderem den Wasserhaushalt, die Widerstandsfähigkeit gegen Stress sowie Qualität und Ertrag vieler Nutzpflanzen.
Der Markt ist zugleich stark konzentriert. Nach Angaben von Natural Resources Canada lag die weltweite Kaliumchlorid-Produktion 2024 bei rund 76,1 Mio. Tonnen MOP. Kanada, Russland und Belarus stellten zusammen etwa 70,5 % der Produktion. Bei den Exporten lag ihr gemeinsamer Anteil sogar bei rund 77 %. Für große Agrarmärkte wächst damit die Bedeutung zusätzlicher, geografisch diversifizierter Bezugsquellen. Und genau das kennzeichnet die Entwicklungsstory von Millennial Potash Corp. (WKN: A3DXEK) an.

Dieses Unternehmen entwickelt mit ‚Banio‘ im Süden Gabuns ein groß dimensioniertes Kali-Entwicklungsprojekt, das Ressourcengröße, laufende Machbarkeitsarbeiten und eine strategisch interessante Lage an der Atlantikküste Zentralafrikas verbindet.
Die aktualisierte, nach NI 43-101 berichtete Mineralressourcenschätzung für den ‚North Target‘ per Stichtag vom 11. November 2025 weist insgesamt rund 6,01 Mrd. Tonnen ‚gemessene‘, ‚angezeigte‘ und ‚vermutete‘-Mineralressourcen aus:
• 648,19 Mio. Tonnen ‚gemessene‘-Mineralressourcen mit 15,72 % KCl,
• 1,80454 Mrd. Tonnen ‚angezeigte‘-Mineralressourcen mit 15,57 % KCl sowie
• 3,55949 Mrd. Tonnen ‚vermutete‘-Mineralressourcen mit 15,61 % KCl.
‚Gemessene und angezeigte‘-Mineralressourcen summieren sich damit auf 2,45273 Mrd. Tonnen mit durchschnittlich 15,61 % KCl. Gegenüber der Ressourcenschätzung von 2024 entspricht dies nach Unternehmensangaben einer Steigerung um rund 275 %. Mineralressourcen sind jedoch keine Mineralreserven und belegen noch keine wirtschaftliche Abbauwürdigkeit.

Quelle: Millennial Potash
Die aktuelle Mineralressourcenschätzung betrifft nach Unternehmensangaben nur ungefähr 5 % der gesamten Projektfläche. Daraus ergibt sich weiteres Explorationspotenzial. Umfang, Gehalte und Klassifizierung möglicher zusätzlicher Mineralressourcen müssen jedoch erst durch Bohrungen, Analysen und geologische Modellierung bestätigt werden.
Seit April 2026 hält Millennial Potash 80 % an Equatorial Potash, die über ihre gabunische Tochtergesellschaft Mayumba Potasse 100 % des ‚Banio‘-Projekts hält. Nach Fertigstellung und Einreichung der ‚DFS‘ sowie weiteren vertraglich vorgesehenen Bar- und Aktienzahlungen besteht ein klar definierter Weg zum Erwerb der verbleibenden 20 %.
Die im Februar 2026 erteilte ‚Haute‘-Banio-Explorationslizenz umfasst 261,39 km² und vergrößert die gesamte Projektfläche um rund 20 % auf nahezu 1.500 km². Teile der neuen Lizenz reichen bis an die Küste und umfassen potenziell wichtige Infrastrukturkorridore, darunter eine Küstenstraße in Richtung Mayumba.

Quelle: Millennial Potash
Die Atlantiklage ist ein möglicher strategischer Vorteil – aber noch keine fertige Logistiklösung. Das Kerngebiet liegt rund 50 Kilometer südlich von Mayumba. Das ‚PEA‘-Konzept von 2024 sieht vor, die am Bohrfeld gewonnene Sole über eine ungefähr 60 Kilometer lange Pipeline zu einer geplanten Aufbereitungsanlage im Raum Mayumba zu transportieren.
Für den Export werden im Rahmen der ‚DFS‘ mehrere Hafen-, Energie- und Transportoptionen untersucht. Bei erfolgreicher Genehmigung, Finanzierung und Errichtung der erforderlichen Infrastruktur könnte ‚Banio‘ den Zugang zu Westafrika, Brasilien, Europa und der US-Ostküste erleichtern.

Quelle: Millennial Potash
Entscheidend bleibt eine belastbare Gesamtlösung aus Pipeline, Aufbereitung, Energieversorgung, Hafen, Transport und Abnahme.
Die ‚Preliminary Economic Assessment‘ (‚PEA‘) von 2024 modelliert ein Basisszenario mit einer möglichen Jahresproduktion von 800.000 Tonnen granuliertem MOP über eine Laufzeit von 25 Jahren. Wichtig: Die Studie basiert auf der damaligen, deutlich kleineren Ressourcenschätzung von 657 Mio. Tonnen ‚angezeigten‘ und 1,159 Mrd. Tonnen ‚vermuteten‘-Mineralressourcen – nicht auf der Ressourcenschätzung von 2025.
Für das Basisszenario weist die ‚PEA‘ einen nachsteuerlichen NPV(10) von 1,071 Mrd. USD, eine nachsteuerliche interne Rendite von 32,6 %, anfängliche Investitionen von 480 Mio. USD, modellierte Betriebskosten von 61,- USD je Tonne gMOP und eine modellierte Amortisationszeit von 1,4 Jahren aus. Zugrunde liegt ein langfristiger durchschnittlicher gMOP-Preis von 387,- USD je Tonne.

Quelle: Millennial Potash
Die Zahlen bilden einen interessanten wirtschaftlichen Rahmen, sind aber keine garantierten Projektwerte. Die ‚PEA‘ ist vorläufig, berücksichtigt auch ‚vermutete‘-Mineralressourcen und beruht auf zahlreichen Annahmen zu Preisen, Ausbeuten, Steuern, Royalties, Logistik, Bau, Finanzierung und Zeitplan. Die 61,- USD je Tonne sind modellierte Betriebskosten und keine vollständige Gewinnschwelle.
Das im Mai 2026 gestartete Phase-3-Bohrprogramm umfasst vier kalispezifische Bohrlöcher über zusammen rund 4.000 Meter. Die Bohrungen testen mögliche Fortsetzungen südlich und westlich der bestehenden Mineralressource. Zwei Bohrstellen befinden sich auf der ‚Haute-Banio‘-Lizenz.

Quelle: Millennial Potash
Der Abschluss des Programms ist nach Unternehmensplanung für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Anschließend soll eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung erstellt und in die laufende ‚Definitive Feasibility Study‘ integriert werden. Sollten die Ergebnisse die erwartete Fortsetzung der Mineralisierung bestätigen, könnte sich Potenzial für zusätzliche Mineralressourcen und gegebenenfalls für eine höhere Klassifizierung einzelner Bereiche ergeben.
Parallel bearbeitet ERCOSPLAN die ‚DFS‘. Zu den laufenden Arbeitspaketen zählen Auflösungs- und Kriechtests, hydrogeologische Untersuchungen, Kalt- und Heißlaugung, Energie- und Prozessvarianten sowie Standort-, Pipeline-, Aufbereitungs- und Hafenoptionen. Die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (‚ESIA‘) wird von einem Artelia-geführten Konsortium durchgeführt.
‚DFS‘ und ‚ESIA‘ sollen nach Unternehmensplanung bis Ende 2026 abgeschlossen werden und einen Antrag auf eine Bergbaulizenz unterstützen, den das Unternehmen Anfang 2027 einreichen will. Die erfolgreiche Fertigstellung dieser Arbeiten wäre ein zentraler Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Bauentscheidung.
Die U.S. International Development Finance Corporation (‚DFC‘) hat bis zu 3 Mio. USD an Projektentwicklungsmitteln zur Unterstützung der Machbarkeitsarbeiten zugesagt. Die Einbindung der ‚DFC‘ ist ein positives institutionelles Signal und soll ‚Banio‘ auf eine mögliche spätere Projektfinanzierung vorbereiten. Sie stellt jedoch keine Zusage zur Finanzierung des Minenbaus oder des Produktionsstarts dar.
Zusätzlich schloss Millennial Potash im Januar 2026 eine Finanzierung mit Bruttoerlösen von insgesamt rund 18,29 Mio. CAD ab. Damit ist man laut Unternehmen für die laufenden ‚DFS‘- und ‚ESIA‘-Arbeiten ausreichend finanziert.
Am 5. und 6. Juli 2026 besuchten Gabuns Bergbauminister Sosthene Nguema Nguema, der Gouverneur der Provinz Nyanga, Jean Robert Mabobet, und weitere Regierungsvertreter das ‚Banio‘-Projekt. Nach Angaben des Unternehmens bekräftigte der Minister die Unterstützung der Regierung für die weitere Projektentwicklung und regionale Infrastrukturinitiativen.
Millennial Potash (WKN: A3DXEK) hat ‚Banio‘ in kurzer Zeit von einer frühen Explorationsstory zu einem deutlich fortgeschritteneren Kali-Entwicklungsprojekt weiterentwickelt. Rund 6,01 Mrd. Tonnen berichtete Mineralressourcen, der auf 80 % erhöhte Projektanteil, das Phase-3-Bohrprogramm, die laufende ‚DFS‘ und ‚ESIA‘ sowie die ‚DFC‘-Unterstützung bilden eine überzeugende Ausgangslage.
Besonders interessant ist die Kombination aus Ressourcendimension, potenzieller Lösungsbergbau-Entwicklung und der Lage nahe dem Atlantik. Diese Faktoren könnten ‚Banio‘ als zusätzliche, geografisch diversifizierte Kali-Lieferquelle sichtbar machen – vorausgesetzt, die technischen, genehmigungsseitigen, infrastrukturellen und finanziellen Voraussetzungen werden erfüllt.
Die kommenden Monate sind deshalb entscheidend. Positive Bohrergebnisse, eine belastbare ‚DFS‘, der Abschluss der ‚ESIA‘, Fortschritte bei Genehmigungen und Infrastruktur sowie ein tragfähiger Finanzierungspfad könnten den Reifegrad des Projekts deutlich erhöhen. ‚Banio‘ ist zwar noch keine Mine – aber längst mehr als nur eine große geologische Idee.
Weiterführendes Interview: Millennial-Potash-Chairman Farhad Abasov erläutert die strategische Rolle von Kali und die Entwicklung von Banio im Gespräch mit The Prospector News:
https://www.youtube.com/watch?v=LMnwmZbvWpo&list=PLVG7GHP9rfee3boFUhC60AuuGQ4yAY5Ym&index=4
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
Quellen und Methodik
Millennial Potash Corp.: Unternehmensmeldungen vom 23.04.2024 (PEA), 29.12.2025 (aktualisierte NI-43-101-Mineralressourcenschätzung), 13.01.2026 (Beginn der DFS und DFC-Unterstützung), 29.01.2026 (Finanzierungsabschluss), 24.02.2026 (Haute-Banio-Lizenz), 19.03.2026 (Projektfortschritt), 15.04.2026 (Projektanteil auf 80 % erhöht), 12.05.2026 (Beginn Phase 3) und 08.07.2026 (Ministerbesuch); aktuelle Unternehmenspräsentation und Projektseite, abgerufen am 05.08.2026. Natural Resources Canada: Potash Facts, Stand 2026. UN Trade and Development (UNCTAD): Strait of Hormuz disruptions, 10.03.2026 und 30.03.2026. USGS: Mineral Commodity Summaries 2026. Technische Angaben wurden aus den genannten Unternehmensveröffentlichungen und NI-43-101-Berichten übernommen; es wurden keine eigenen Mineralressourcen- oder Reservenschätzungen, Kursziele oder proprietären Bewertungsmodelle erstellt. Quelle-Intro-Bild: stock.adobe.com ; Challenge Choice Change Chance text with alarm clock on black background-von may1985
Hinweis zu den Grafiken: Die Unternehmensgrafiken wurden als Quellenabbildungen übernommen. Aussagen zu Kosten, Logistik, Produktion und Projektentwicklung beruhen auf Unternehmensannahmen und vorläufigen Studien und sind nicht als bereits realisierte Projektergebnisse zu verstehen.
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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die weltweite Versorgung mit Düngemitteln ist längst zu einer strategischen Frage geworden. Eine wachsende Bevölkerung, begrenzte Ackerflächen und störungsanfällige Lieferketten erhöhen den Druck, landwirtschaftliche Flächen dauerhaft produktiv zu halten. Dabei erfüllen Stickstoff, Phosphat und Kali unterschiedliche Aufgaben – und keiner dieser Pflanzennährstoffe lässt sich beliebig durch einen anderen ersetzen.
Die anhaltenden Störungen rund um die Straße von Hormus zeigen, wie empfindlich internationale Energie- und Düngemittelströme auf geopolitische Konflikte reagieren. Betroffen sind dort vor allem Erdgas, Harnstoff, Ammoniak und Phosphatdünger. Der Kalimarkt besitzt jedoch ein eigenes strukturelles Risiko: Ein erheblicher Teil der weltweiten Produktion und Exporte konzentriert sich auf nur wenige Förderländer.
Kali ist im Deutschen der gebräuchliche Oberbegriff für kaliumhaltige Düngemittel. Das wichtigste Handelsprodukt ist Kaliumchlorid (KCl), international als Muriate of Potash (MOP) bezeichnet. Rund 95 % der weltweiten Kalinutzung entfallen auf Düngemittel. Kalium unterstützt unter anderem den Wasserhaushalt, die Widerstandsfähigkeit gegen Stress sowie Qualität und Ertrag vieler Nutzpflanzen.
Der Markt ist zugleich stark konzentriert. Nach Angaben von Natural Resources Canada lag die weltweite Kaliumchlorid-Produktion 2024 bei rund 76,1 Mio. Tonnen MOP. Kanada, Russland und Belarus stellten zusammen etwa 70,5 % der Produktion. Bei den Exporten lag ihr gemeinsamer Anteil sogar bei rund 77 %. Für große Agrarmärkte wächst damit die Bedeutung zusätzlicher, geografisch diversifizierter Bezugsquellen. Und genau das kennzeichnet die Entwicklungsstory von Millennial Potash Corp. (WKN: A3DXEK) an.

Dieses Unternehmen entwickelt mit ‚Banio‘ im Süden Gabuns ein groß dimensioniertes Kali-Entwicklungsprojekt, das Ressourcengröße, laufende Machbarkeitsarbeiten und eine strategisch interessante Lage an der Atlantikküste Zentralafrikas verbindet.
Die aktualisierte, nach NI 43-101 berichtete Mineralressourcenschätzung für den ‚North Target‘ per Stichtag vom 11. November 2025 weist insgesamt rund 6,01 Mrd. Tonnen ‚gemessene‘, ‚angezeigte‘ und ‚vermutete‘-Mineralressourcen aus:
• 648,19 Mio. Tonnen ‚gemessene‘-Mineralressourcen mit 15,72 % KCl,
• 1,80454 Mrd. Tonnen ‚angezeigte‘-Mineralressourcen mit 15,57 % KCl sowie
• 3,55949 Mrd. Tonnen ‚vermutete‘-Mineralressourcen mit 15,61 % KCl.
‚Gemessene und angezeigte‘-Mineralressourcen summieren sich damit auf 2,45273 Mrd. Tonnen mit durchschnittlich 15,61 % KCl. Gegenüber der Ressourcenschätzung von 2024 entspricht dies nach Unternehmensangaben einer Steigerung um rund 275 %. Mineralressourcen sind jedoch keine Mineralreserven und belegen noch keine wirtschaftliche Abbauwürdigkeit.

Quelle: Millennial Potash
Die aktuelle Mineralressourcenschätzung betrifft nach Unternehmensangaben nur ungefähr 5 % der gesamten Projektfläche. Daraus ergibt sich weiteres Explorationspotenzial. Umfang, Gehalte und Klassifizierung möglicher zusätzlicher Mineralressourcen müssen jedoch erst durch Bohrungen, Analysen und geologische Modellierung bestätigt werden.
Seit April 2026 hält Millennial Potash 80 % an Equatorial Potash, die über ihre gabunische Tochtergesellschaft Mayumba Potasse 100 % des ‚Banio‘-Projekts hält. Nach Fertigstellung und Einreichung der ‚DFS‘ sowie weiteren vertraglich vorgesehenen Bar- und Aktienzahlungen besteht ein klar definierter Weg zum Erwerb der verbleibenden 20 %.
Die im Februar 2026 erteilte ‚Haute‘-Banio-Explorationslizenz umfasst 261,39 km² und vergrößert die gesamte Projektfläche um rund 20 % auf nahezu 1.500 km². Teile der neuen Lizenz reichen bis an die Küste und umfassen potenziell wichtige Infrastrukturkorridore, darunter eine Küstenstraße in Richtung Mayumba.

Quelle: Millennial Potash
Die Atlantiklage ist ein möglicher strategischer Vorteil – aber noch keine fertige Logistiklösung. Das Kerngebiet liegt rund 50 Kilometer südlich von Mayumba. Das ‚PEA‘-Konzept von 2024 sieht vor, die am Bohrfeld gewonnene Sole über eine ungefähr 60 Kilometer lange Pipeline zu einer geplanten Aufbereitungsanlage im Raum Mayumba zu transportieren.
Für den Export werden im Rahmen der ‚DFS‘ mehrere Hafen-, Energie- und Transportoptionen untersucht. Bei erfolgreicher Genehmigung, Finanzierung und Errichtung der erforderlichen Infrastruktur könnte ‚Banio‘ den Zugang zu Westafrika, Brasilien, Europa und der US-Ostküste erleichtern.

Quelle: Millennial Potash
Entscheidend bleibt eine belastbare Gesamtlösung aus Pipeline, Aufbereitung, Energieversorgung, Hafen, Transport und Abnahme.
Die ‚Preliminary Economic Assessment‘ (‚PEA‘) von 2024 modelliert ein Basisszenario mit einer möglichen Jahresproduktion von 800.000 Tonnen granuliertem MOP über eine Laufzeit von 25 Jahren. Wichtig: Die Studie basiert auf der damaligen, deutlich kleineren Ressourcenschätzung von 657 Mio. Tonnen ‚angezeigten‘ und 1,159 Mrd. Tonnen ‚vermuteten‘-Mineralressourcen – nicht auf der Ressourcenschätzung von 2025.
Für das Basisszenario weist die ‚PEA‘ einen nachsteuerlichen NPV(10) von 1,071 Mrd. USD, eine nachsteuerliche interne Rendite von 32,6 %, anfängliche Investitionen von 480 Mio. USD, modellierte Betriebskosten von 61,- USD je Tonne gMOP und eine modellierte Amortisationszeit von 1,4 Jahren aus. Zugrunde liegt ein langfristiger durchschnittlicher gMOP-Preis von 387,- USD je Tonne.

Quelle: Millennial Potash
Die Zahlen bilden einen interessanten wirtschaftlichen Rahmen, sind aber keine garantierten Projektwerte. Die ‚PEA‘ ist vorläufig, berücksichtigt auch ‚vermutete‘-Mineralressourcen und beruht auf zahlreichen Annahmen zu Preisen, Ausbeuten, Steuern, Royalties, Logistik, Bau, Finanzierung und Zeitplan. Die 61,- USD je Tonne sind modellierte Betriebskosten und keine vollständige Gewinnschwelle.
Das im Mai 2026 gestartete Phase-3-Bohrprogramm umfasst vier kalispezifische Bohrlöcher über zusammen rund 4.000 Meter. Die Bohrungen testen mögliche Fortsetzungen südlich und westlich der bestehenden Mineralressource. Zwei Bohrstellen befinden sich auf der ‚Haute-Banio‘-Lizenz.

Quelle: Millennial Potash
Der Abschluss des Programms ist nach Unternehmensplanung für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Anschließend soll eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung erstellt und in die laufende ‚Definitive Feasibility Study‘ integriert werden. Sollten die Ergebnisse die erwartete Fortsetzung der Mineralisierung bestätigen, könnte sich Potenzial für zusätzliche Mineralressourcen und gegebenenfalls für eine höhere Klassifizierung einzelner Bereiche ergeben.
Parallel bearbeitet ERCOSPLAN die ‚DFS‘. Zu den laufenden Arbeitspaketen zählen Auflösungs- und Kriechtests, hydrogeologische Untersuchungen, Kalt- und Heißlaugung, Energie- und Prozessvarianten sowie Standort-, Pipeline-, Aufbereitungs- und Hafenoptionen. Die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (‚ESIA‘) wird von einem Artelia-geführten Konsortium durchgeführt.
‚DFS‘ und ‚ESIA‘ sollen nach Unternehmensplanung bis Ende 2026 abgeschlossen werden und einen Antrag auf eine Bergbaulizenz unterstützen, den das Unternehmen Anfang 2027 einreichen will. Die erfolgreiche Fertigstellung dieser Arbeiten wäre ein zentraler Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Bauentscheidung.
Die U.S. International Development Finance Corporation (‚DFC‘) hat bis zu 3 Mio. USD an Projektentwicklungsmitteln zur Unterstützung der Machbarkeitsarbeiten zugesagt. Die Einbindung der ‚DFC‘ ist ein positives institutionelles Signal und soll ‚Banio‘ auf eine mögliche spätere Projektfinanzierung vorbereiten. Sie stellt jedoch keine Zusage zur Finanzierung des Minenbaus oder des Produktionsstarts dar.
Zusätzlich schloss Millennial Potash im Januar 2026 eine Finanzierung mit Bruttoerlösen von insgesamt rund 18,29 Mio. CAD ab. Damit ist man laut Unternehmen für die laufenden ‚DFS‘- und ‚ESIA‘-Arbeiten ausreichend finanziert.
Am 5. und 6. Juli 2026 besuchten Gabuns Bergbauminister Sosthene Nguema Nguema, der Gouverneur der Provinz Nyanga, Jean Robert Mabobet, und weitere Regierungsvertreter das ‚Banio‘-Projekt. Nach Angaben des Unternehmens bekräftigte der Minister die Unterstützung der Regierung für die weitere Projektentwicklung und regionale Infrastrukturinitiativen.
Millennial Potash (WKN: A3DXEK) hat ‚Banio‘ in kurzer Zeit von einer frühen Explorationsstory zu einem deutlich fortgeschritteneren Kali-Entwicklungsprojekt weiterentwickelt. Rund 6,01 Mrd. Tonnen berichtete Mineralressourcen, der auf 80 % erhöhte Projektanteil, das Phase-3-Bohrprogramm, die laufende ‚DFS‘ und ‚ESIA‘ sowie die ‚DFC‘-Unterstützung bilden eine überzeugende Ausgangslage.
Besonders interessant ist die Kombination aus Ressourcendimension, potenzieller Lösungsbergbau-Entwicklung und der Lage nahe dem Atlantik. Diese Faktoren könnten ‚Banio‘ als zusätzliche, geografisch diversifizierte Kali-Lieferquelle sichtbar machen – vorausgesetzt, die technischen, genehmigungsseitigen, infrastrukturellen und finanziellen Voraussetzungen werden erfüllt.
Die kommenden Monate sind deshalb entscheidend. Positive Bohrergebnisse, eine belastbare ‚DFS‘, der Abschluss der ‚ESIA‘, Fortschritte bei Genehmigungen und Infrastruktur sowie ein tragfähiger Finanzierungspfad könnten den Reifegrad des Projekts deutlich erhöhen. ‚Banio‘ ist zwar noch keine Mine – aber längst mehr als nur eine große geologische Idee.
Weiterführendes Interview: Millennial-Potash-Chairman Farhad Abasov erläutert die strategische Rolle von Kali und die Entwicklung von Banio im Gespräch mit The Prospector News:
https://www.youtube.com/watch?v=LMnwmZbvWpo&list=PLVG7GHP9rfee3boFUhC60AuuGQ4yAY5Ym&index=4
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
Quellen und Methodik
Millennial Potash Corp.: Unternehmensmeldungen vom 23.04.2024 (PEA), 29.12.2025 (aktualisierte NI-43-101-Mineralressourcenschätzung), 13.01.2026 (Beginn der DFS und DFC-Unterstützung), 29.01.2026 (Finanzierungsabschluss), 24.02.2026 (Haute-Banio-Lizenz), 19.03.2026 (Projektfortschritt), 15.04.2026 (Projektanteil auf 80 % erhöht), 12.05.2026 (Beginn Phase 3) und 08.07.2026 (Ministerbesuch); aktuelle Unternehmenspräsentation und Projektseite, abgerufen am 05.08.2026. Natural Resources Canada: Potash Facts, Stand 2026. UN Trade and Development (UNCTAD): Strait of Hormuz disruptions, 10.03.2026 und 30.03.2026. USGS: Mineral Commodity Summaries 2026. Technische Angaben wurden aus den genannten Unternehmensveröffentlichungen und NI-43-101-Berichten übernommen; es wurden keine eigenen Mineralressourcen- oder Reservenschätzungen, Kursziele oder proprietären Bewertungsmodelle erstellt. Quelle-Intro-Bild: stock.adobe.com ; Challenge Choice Change Chance text with alarm clock on black background-von may1985
Hinweis zu den Grafiken: Die Unternehmensgrafiken wurden als Quellenabbildungen übernommen. Aussagen zu Kosten, Logistik, Produktion und Projektentwicklung beruhen auf Unternehmensannahmen und vorläufigen Studien und sind nicht als bereits realisierte Projektergebnisse zu verstehen.
Dieser Werbeartikel wurde am 08. August 2026 durch Jörg Schulte, Geschäftsführer der JS Research GmbH erstellt. Gemäß §86 WPHG ist die Tätigkeit der JS Research GmbH bei der BaFin angezeigt!
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