Pressemitteilung von: Schrottabholung.org
Veröffentlicht auf: PortalDerWirtschaft.de
Herne. Ein ausgebauter Heizkörper im Keller, alte Kupferrohre nach einer Sanierung, ein nicht mehr benötigtes Metalltor auf dem Hof oder eine ausgediente Maschine in einer Werkstatt: Was zunächst wie ein gewöhnliches Platzproblem aussieht, führt mitten in eine der wichtigen Zukunftsfragen moderner Städte.
Was geschieht mit Materialien, wenn ihre erste Nutzung endet?
Gerade in einer dicht bebauten Ruhrgebietsstadt wie Herne ist diese Frage relevant. Häuser werden modernisiert, Heizungen erneuert, Gewerberäume umgebaut und technische Anlagen ersetzt. Dabei kommen Metalle zum Vorschein, die teilweise über Jahrzehnte in Gebäuden und Maschinen gebunden waren.
Stahl, Eisen, Kupfer, Messing oder Aluminium verlieren durch einen Ausbau nicht automatisch ihren Rohstoffwert. Richtig gesammelt und getrennt können sie wieder in Verwertungskreisläufe gelangen.
Die mobile Sammlung übernimmt dabei eine Funktion, die leicht unterschätzt wird: Sie verbindet die Orte, an denen kleine und größere Metallmengen entstehen, mit der weiteren Aufbereitung.
Und diese Orte liegen in Herne praktisch überall.
Herne besteht offiziell aus den vier Stadtbezirken Wanne, Eickel, Herne-Mitte und Sodingen.
Dazu gehören Ortsteile wie Unser Fritz/Crange, Wanne, Baukau-West, Röhlinghausen, Wanne-Süd, Eickel, Holsterhausen, Baukau-Ost, Herne-Mitte, Herne-Süd, Horsthausen, Sodingen sowie Börnig/Holthausen.
Diese Struktur ist für die Altmetallsammlung interessant.
Denn Schrott entsteht nicht nur auf einem großen Industrieareal.
Er entsteht verteilt über die gesamte Stadt.
In einem Mehrfamilienhaus in Wanne wird die Heizungsanlage erneuert.
In Eickel wird eine Werkstatt geräumt.
In Holsterhausen steht eine Gebäudesanierung an.
In Baukau werden alte Metallkonstruktionen ausgebaut.
Ein Betrieb in Sodingen ersetzt Maschinen oder technische Komponenten.
In einem Keller in Herne-Mitte haben sich über Jahrzehnte Fahrräder, Rohre, Werkzeuge und andere Metallgegenstände angesammelt.
Jeder dieser Fälle erzeugt einen kleinen Materialstrom.
Erst zusammengenommen wird sichtbar, welche Mengen an wiederverwertbaren Rohstoffen ständig innerhalb einer Stadt in Bewegung sind.
https://schrottabholung.org/schrottabholung-herne/
Traditionell beginnt die Geschichte eines Metalls mit dem Bergbau.
Rohstoffe werden gewonnen, aufbereitet und schließlich zu Produkten verarbeitet.
In modernen Städten gibt es jedoch längst eine zweite Rohstoffquelle: die bereits vorhandene Bebauung.
In Häusern stecken Rohrleitungen.
In Werkstätten stehen Maschinen.
In Garagen befinden sich Werkzeuge und Fahrzeugteile.
In Gewerbehallen gibt es Stahlkonstruktionen.
In elektrischen Installationen steckt Kupfer.
An Gebäuden befinden sich Metallprofile, Geländer, Tore und andere Bauteile.
Solange diese Gegenstände genutzt werden, nimmt man sie kaum als Rohstoff wahr.
Erst beim Austausch wird sichtbar, welches Material tatsächlich vorhanden ist.
Genau dieser Gedanke steckt hinter dem Konzept des Urban Mining: Die Stadt selbst wird zum Rohstofflager.
Kaum ein Beispiel ist so alltäglich wie ein Heizkörper.
Jahrzehntelang erfüllt er zuverlässig seine Funktion.
Dann wird ein Gebäude modernisiert.
Die alte Anlage kommt heraus.
Plötzlich liegt ein schwerer Metallgegenstand im Keller.
Für einen Hauseigentümer beginnt jetzt weniger eine Recyclingfrage als vielmehr eine praktische Herausforderung:
Wie bekommt man ihn aus dem Gebäude?
Wie wird er verladen?
Welches Fahrzeug ist dafür geeignet?
Und wohin bringt man ihn anschließend?
Bei einem einzelnen kleinen Gegenstand lässt sich das möglicherweise selbst organisieren.
Bei mehreren Heizkörpern sieht die Situation bereits anders aus.
Der für Herne angebotene mobile Service nennt Heizkörper, Eisenträger, Armaturen, Rohre, Zäune und Tore ausdrücklich als typische Gegenstände für die Abholung. Auch Maschinen, Anlagen und Werkzeuge aus dem gewerblichen Bereich werden genannt.
Das klingt zunächst wenig spektakulär.
Für viele Haushalte ist es aber genau der entscheidende Punkt.
Ein Recyclingweg kann hervorragend organisiert sein – wenn der Besitzer das Material nicht dorthin transportieren kann, bleibt der Gegenstand trotzdem im Keller oder auf dem Grundstück liegen.
Gerade schwere Metallteile stellen Menschen ohne Anhänger oder Transportfahrzeug vor Schwierigkeiten.
Ein mobiler Sammeldienst kehrt dieses Prinzip um.
Nicht der Bürger bringt das Metall zum Entsorgungsweg.
Der Entsorgungsweg beginnt beim Bürger.
Nach Angaben des Herner Anbieters werden Abholung, Verladung und Transport übernommen. Anschließend wird das Material zu einem Schrottplatz beziehungsweise Verwerter gebracht und dort der weiteren Aufbereitung zugeführt.
Im Stadtbezirk Wanne gehören Unser Fritz/Crange, Wanne und Baukau-West zu den offiziellen Ortsteilen.
Hier zeigt sich gut, warum Altmetall nicht nur ein Industriethema ist.
Ein Eigentümer modernisiert ein Wohnhaus.
Alte Rohre werden ausgebaut.
Eine Garage wird geräumt.
Ein Gartenzaun muss ersetzt werden.
In einem Gewerbebetrieb stehen alte Metallregale.
Nach einer Geschäftsauflösung bleiben technische Einrichtungen zurück.
Für jeden einzelnen Fall gelten andere Anforderungen.
Bei einem Privathaushalt geht es vielleicht um wenige schwere Gegenstände.
Bei einem Handwerksbetrieb können über Monate regelmäßig kleinere Mengen entstehen.
Und bei einer Gewerberäumung kann innerhalb eines Tages ein größerer Bestand anfallen.
Gerade in älteren Wohnhäusern entsteht Schrott selten auf einmal.
Er sammelt sich.
Ein altes Fahrrad bleibt zunächst stehen.
Daneben landet ein Metallregal.
Nach einer Renovierung kommen einige Rohre hinzu.
Später wird ein Heizkörper abgestellt.
Werkzeug, Kabelreste oder Metallteile werden ebenfalls aufgehoben – schließlich könnte man sie irgendwann noch gebrauchen.
Jahre später ist aus mehreren kleinen Gegenständen ein erheblicher Bestand geworden.
Spätestens bei einem Umzug, einer Haushaltsauflösung oder einer größeren Renovierung stellt sich die Frage, was damit geschehen soll.
Dabei sollte allerdings nicht vorschnell alles als Schrott betrachtet werden.
Ein funktionierendes Fahrrad ist kein Schrott.
Ein brauchbares Werkzeug ebenfalls nicht.
Dasselbe gilt für Metallregale, Maschinen oder andere Gegenstände, die noch sinnvoll genutzt werden können.
Wiederverwendung sollte deshalb vor Recycling stehen.
Ein Gegenstand, der weiter genutzt wird, muss nicht neu hergestellt werden.
Damit bleiben nicht nur seine Materialien erhalten, sondern auch die Energie und Arbeit, die bereits in seiner Herstellung stecken.
Erst wenn Reparatur, Weitergabe oder erneute Nutzung nicht mehr sinnvoll sind, wird die stoffliche Verwertung zum nächsten Schritt.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Kreislaufwirtschaft bedeutet nicht, möglichst viel zu verschrotten.
Sie bedeutet, Produkte und Materialien möglichst lange sinnvoll im Kreislauf zu halten.
Zum Stadtbezirk Eickel gehören Röhlinghausen, Wanne-Süd und Eickel.
Auch hier entstehen Metallreste häufig bei unspektakulären Arbeiten.
Eine Wohnung bekommt ein neues Badezimmer.
Ein Haus wird energetisch saniert.
Die Heizungsanlage wird erneuert.
Ein Betrieb baut seine Räume um.
Alte Rohrleitungen werden ersetzt.
Metallarmaturen werden entfernt.
Das Interessante daran: Viele dieser Materialien wurden vor Jahrzehnten eingebaut.
Sie haben ihren Zweck erfüllt.
Doch ihr Material ist nicht verschwunden.
Ein altes Kupferrohr ist dafür ein gutes Beispiel.
Solange es im Gebäude installiert ist, gehört es zur Haustechnik.
Wird es ausgebaut, ändert sich seine Funktion.
Die physikalischen Eigenschaften des Kupfers bleiben jedoch bestehen.
Deshalb kann getrennt gesammeltes Kupfer für die Rohstoffwirtschaft interessant sein.
Ähnliches gilt für Aluminium, Messing, Edelstahl und andere Metalle.
Genau deshalb ist Sortierung wichtig.
Ein gemischter Haufen aus Metall, Holz, Kunststoff und Bauschutt ist wesentlich schwieriger zu behandeln als sauber getrennte Materialien.
Das wird häufig übersehen.
Man stellt sich Recyclinganlagen als den Ort vor, an dem Kreislaufwirtschaft beginnt.
Tatsächlich fällt eine der ersten wichtigen Entscheidungen schon beim Ausbau.
Kommt das Kupferrohr in einen separaten Behälter?
Werden Kabel getrennt gesammelt?
Liegen Aluminiumprofile zwischen gewöhnlichem Stahl?
Werden Metallreste mit Bauschutt vermischt?
Eine gute Trennung an der Entstehungsstelle vereinfacht die spätere Sortierung.
Das gilt für eine große Baustelle ebenso wie für eine private Renovierung.
Der Stadtbezirk Herne-Mitte besteht aus Holsterhausen, Baukau-Ost, Herne-Mitte und Herne-Süd.
In dicht bebauten Bereichen kann eine Metallabholung ganz andere Anforderungen stellen als auf einem großzügigen Gewerbegrundstück.
Ein Transporter kann vielleicht nicht unmittelbar vor dem Gebäude stehen.
Das Material befindet sich im Keller.
Der Zugang führt über Treppen.
Ein Hinterhof ist nur durch einen schmalen Durchgang erreichbar.
Oder schwere Teile liegen im oberen Stockwerk.
Deshalb sagt die reine Menge wenig über den Aufwand aus.
200 Kilogramm Metall, die ebenerdig neben einem Tor liegen, sind etwas völlig anderes als dieselbe Menge in einem Keller.
Für eine Abholung sind deshalb einige Informationen besonders hilfreich.
Was genau ist vorhanden?
Wie viel ungefähr?
Wo befindet sich das Material?
Ist es bereits ausgebaut?
Gibt es Treppen?
Kann ein Fahrzeug direkt an den Bestand heranfahren?
Sind schwere Teile noch befestigt?
Gerade bei größeren Gegenständen kann ein Foto mehr erklären als eine lange Beschreibung.
Der Anbieter bittet bei Anfragen ebenfalls um Angaben zur Art des Materials, zur Menge und zum Abholort. Auf dieser Grundlage lassen sich Fahrzeug, Personal und gegebenenfalls Werkzeug besser planen.
Noch vor einigen Jahren musste ein komplizierter Bestand häufig zunächst besichtigt werden.
Heute können Bilder per Smartphone die Planung vereinfachen.
Ein Foto zeigt eine Maschine.
Ein zweites dokumentiert den Zugang.
Ein drittes zeigt die Menge der übrigen Metallteile.
Das ersetzt bei komplexen Arbeiten keine fachliche Prüfung.
Aber es hilft zu erkennen, ob zwei Personen ausreichen, welches Fahrzeug benötigt wird oder ob eine Demontage eingeplant werden muss.
Für einen traditionellen Wirtschaftsbereich ist das eine erstaunlich praktische Form der Digitalisierung.
Der vierte Herner Stadtbezirk ist Sodingen. Dazu gehören Horsthausen, Sodingen sowie Börnig/Holthausen.
Auch hier treffen Wohngebiete, Gewerbe und die industrielle Geschichte des Ruhrgebiets aufeinander.
Doch die Materialströme von heute unterscheiden sich von denen früherer Jahrzehnte.
Metalle gelangen nicht nur in die Stadt hinein.
Sie kommen auch aus bestehenden Gebäuden und Anlagen wieder heraus.
Eine alte Maschine wird ersetzt.
Ein Betrieb modernisiert seine Technik.
Eine Werkstatt räumt Lagerflächen.
Ein Wohnhaus bekommt eine neue Heizungsanlage.
Damit werden Materialien freigesetzt, die bereits vor langer Zeit gewonnen und verarbeitet wurden.
Diese Vorstellung verändert den Blick auf Altmetall grundlegend.
Ein Gebäude ist dann nicht nur ein Gebäude.
Es ist gleichzeitig ein langfristiger Speicher verschiedener Materialien.
Eine Maschine ist nicht nur ein Produktionsmittel.
Sie enthält Stahl, möglicherweise Kupfer, Aluminium und weitere Werkstoffe.
Eine elektrische Installation ist gleichzeitig ein Kupferspeicher.
Solange die Dinge genutzt werden, bleibt dieser Rohstoff gebunden.
Am Ende der Nutzungsphase kann er wieder verfügbar werden.
Genau hier setzt eine funktionierende Kreislaufwirtschaft an.
Besonders interessant ist die Rolle des Handwerks.
Ein Heizungsbauer tauscht regelmäßig alte Anlagen aus.
Ein Elektriker bringt Kabelreste von Baustellen zurück.
Ein Metallbauer produziert Verschnitt.
Ein Instandhaltungsbetrieb ersetzt technische Komponenten.
Eine einzelne Baustelle erzeugt vielleicht keine große Menge.
Über Wochen und Monate können daraus jedoch erhebliche Bestände werden.
Wer diese Materialien getrennt sammelt, erleichtert ihre spätere Verwertung.
Metall nimmt Platz ein.
Und betriebliche Fläche kostet Geld.
Ein paar Rohre in einer Ecke stören zunächst niemanden.
Dann kommt ein alter Heizkörper hinzu.
Später ein Metallgestell.
Schließlich steht noch eine ausrangierte Maschine daneben.
Was als Zwischenlager gedacht war, entwickelt sich schleichend zum Platzproblem.
Für Betriebe mit regelmäßigem Materialanfall kann deshalb eine wiederkehrende Abholung sinnvoll sein.
Der Herner Service bietet nach eigenen Angaben regelmäßige Abholungen unter anderem für Unternehmen aus Abbruch und Instandhaltung an und kann Metallreste auch direkt von Baustellen übernehmen.
Altmetall ist nicht nur ein Entsorgungsthema.
Bestimmte Metallarten besitzen einen wirtschaftlichen Wert.
Besonders Buntmetalle wie Kupfer oder Messing können interessant sein. Auch Aluminium und andere sortierte Metallfraktionen werden gehandelt.
Allerdings wäre es unseriös, jedem Schrotthaufen pauschal einen bestimmten Wert zuzuschreiben.
Materialart, Reinheit, Menge und aktuelle Marktbedingungen spielen eine Rolle.
Der Anbieter unterscheidet deshalb ebenfalls zwischen kostenloser Abholung und Ankauf. Bei größeren beziehungsweise entsprechenden werthaltigen Mengen kann ein Ankauf angeboten werden.
Dieser Unterschied ist für Verbraucher wichtig.
Eine Dienstleistung kann kostenlos sein, ohne dass der vorhandene Bestand gleichzeitig einen hohen Ankaufwert besitzt.
Bei wenigen Kilogramm gewöhnlichem Mischschrott stehen beispielsweise Fahrzeug, Arbeitszeit und Transport einem begrenzten Materialwert gegenüber.
Bei größeren Mengen sauber getrennten Kupfers kann die Rechnung völlig anders aussehen.
Deshalb sollte eine seriöse Bewertung immer den tatsächlichen Bestand berücksichtigen.
Besonders deutlich wird das im gewerblichen Bereich.
Eine alte Maschine besteht möglicherweise aus einem schweren Stahlrahmen, Motoren, Kabeln, elektronischen Bauteilen, Aluminiumkomponenten und Kunststoffen.
Vielleicht ist sie zusätzlich am Boden befestigt.
Dann reicht es nicht, ein Fahrzeug vor die Halle zu stellen.
Zuerst muss geklärt werden:
Kann die Maschine in einem Stück transportiert werden?
Passt sie durch das Tor?
Wie schwer ist sie?
Muss sie vor Ort zerlegt werden?
Der Herner Dienst gibt an, bei noch montiertem Altmetall auf Wunsch auch Demontagearbeiten zu übernehmen.
Gerade bei Eigenarbeiten wird das Gewicht häufig unterschätzt.
Ein Stahlteil kann kippen.
Ein Rohr kann beim Tragen abrutschen.
Schnittkanten können scharf sein.
Eine schwere Maschine kann einen ungünstigen Schwerpunkt besitzen.
Deshalb sollten große Konstruktionen nicht improvisiert zerlegt werden.
Vor einer Demontage muss klar sein, wie Bauteile gesichert, getrennt und anschließend bewegt werden.
Was später recycelt wird, kann während des Rückbaus trotzdem eine erhebliche Gefahr darstellen.
Auch Elektrogeräte dürfen nicht pauschal mit gewöhnlichem Metallschrott gleichgesetzt werden.
Motoren, Kabel, Computer und andere elektrische Komponenten können wertvolle Metalle enthalten.
Gleichzeitig können elektronische Geräte Stoffe enthalten, die einen geeigneten Entsorgungsweg notwendig machen.
Der Herner Anbieter nennt unter anderem E-Motoren, Kabelreste und Computerschrott als mögliche Abholmaterialien, weist jedoch darauf hin, dass bestimmte Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Fernseher nicht über diesen Service abgeholt werden.
Deshalb gilt:
Im Zweifel vor dem Termin nachfragen.
Für den Besitzer endet der sichtbare Teil, wenn das Fahrzeug abfährt.
Für das Material beginnt danach der entscheidende Prozess.
Altmetalle müssen sortiert werden.
Unterschiedliche Metallarten werden getrennt.
Störstoffe müssen entfernt werden.
Erst danach können geeignete Fraktionen weiter aufbereitet werden.
Der Herner Dienst beschreibt, dass die eingesammelten Materialien zu Schrottplätzen oder Verwertern gebracht und dort für die weitere Nutzung aufbereitet werden.
Die Abholung ist damit keine Verwertung an sich.
Sie ist die logistische Brücke zur Verwertung.
Herne liegt mitten in einem dicht vernetzten Ballungsraum.
Bochum, Gelsenkirchen und weitere Ruhrgebietsstädte befinden sich in unmittelbarer Umgebung.
Für mobile Sammeldienste bietet diese Lage einen Vorteil: Mehrere Abholungen können räumlich miteinander verbunden werden.
Das ist wichtig, weil auch Recyclinglogistik Ressourcen verbraucht.
Ein Fahrzeug, das für wenige Kilogramm Metall unnötig weite Strecken zurücklegt, ist nicht automatisch nachhaltig.
Eine sinnvolle Tourenplanung gehört deshalb ebenfalls zu einer modernen Sammelstruktur.
Wer Herne nur mit ehemaligen Industrieflächen verbindet, übersieht die Vielfalt der Stadt.
Crange ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Wanne besitzt eine andere Struktur als Sodingen.
Herne-Mitte wiederum stellt andere logistische Anforderungen als manche Gewerbefläche.
Diese Unterschiede machen deutlich, warum ein mobiler Service lokal denken muss.
Die gleiche Abholung kann je nach Straße, Grundstück und Gebäude völlig unterschiedlich ablaufen.
Viele Menschen bestellen eine Abholung zunächst aus einem einfachen Grund:
Der Schrott soll weg.
Der Keller soll frei werden.
Die Garage wird gebraucht.
Der Betriebshof ist voll.
Die Maschine blockiert Fläche.
Das ist nachvollziehbar.
Aus gesellschaftlicher Sicht ist jedoch etwas anderes wichtiger.
Das Metall verschwindet nicht einfach.
Es soll in einen geordneten Materialkreislauf gelangen.
Genau hier verändert sich derzeit das Verständnis von Abfall.
Lange galt ein Produkt nach seiner Nutzung schlicht als Müll.
Heute wird genauer hingeschaut.
Welche Bestandteile lassen sich weiterverwenden?
Welche können repariert werden?
Welche Rohstoffe lassen sich zurückgewinnen?
Welche Stoffe müssen besonders behandelt werden?
Damit wird Abfall zunehmend differenziert betrachtet.
Für Metalle ist dieser Gedanke besonders naheliegend, weil viele von ihnen wieder in industrielle Produktionsprozesse zurückgeführt werden können.
Das Ruhrgebiet wurde über Generationen von Rohstoffen, Bergbau, Stahl und Industrie geprägt.
Diese Geschichte ist in Herne bis heute sichtbar.
Doch die Rohstoffwirtschaft des 21. Jahrhunderts muss nicht ausschließlich davon handeln, immer neue Materialien zu gewinnen.
Ein wachsender Teil der Aufgabe besteht darin, bereits vorhandene Rohstoffe möglichst lange zu nutzen und anschließend zurückzugewinnen.
Das ist ein grundlegender Perspektivwechsel.
Der Rohstoff kommt nicht nur aus einer Mine.
Er kann auch aus einem Keller in Wanne kommen.
Aus einer Werkstatt in Eickel.
Aus einem sanierten Gebäude in Holsterhausen.
Oder aus einer ausgedienten Maschine in Sodingen.
Wer Metall abholen lassen möchte, kann die Vorbereitung erheblich erleichtern.
Entscheidend sind vor allem Materialart, ungefähre Menge und Abholort. Bei großen Gegenständen sollte zusätzlich angegeben werden, ob sie bereits demontiert sind und wie gut der Standort erreichbar ist.
Fotos sind bei Maschinen, größeren Mischbeständen oder schwer zu beschreibenden Gegenständen besonders hilfreich.
Auch der Anbieter bittet bei der Terminplanung um genau solche Informationen, damit Fahrzeug, Mitarbeiter und gegebenenfalls Werkzeug passend eingeplant werden können.
Die große Idee der Kreislaufwirtschaft klingt zunächst nach Industriepolitik, Forschung und modernen Recyclinganlagen.
Im Alltag beginnt sie jedoch häufig viel unspektakulärer.
Mit einem Menschen, der beim Umbau Kupferrohre getrennt sammelt.
Mit einem Handwerksbetrieb, der Kabelreste nicht mit gewöhnlichem Abfall vermischt.
Mit einem Unternehmen, das eine alte Maschine geordnet demontieren lässt.
Oder mit einer Familie, die nach einer Kellerentrümpelung brauchbare Gegenstände von tatsächlichem Altmetall trennt.
Herne bietet dafür ein besonders anschauliches Beispiel.
Die vier Stadtbezirke Wanne, Eickel, Herne-Mitte und Sodingen bestehen aus unterschiedlichen Wohn-, Gewerbe- und Arbeitsbereichen. Überall werden Gebäude genutzt, modernisiert und umgebaut. Überall werden Maschinen, Anlagen und technische Gegenstände irgendwann ersetzt.
Dabei werden Metalle frei, deren erste Nutzung beendet ist.
Doch das muss nicht das Ende des Materials bedeuten.
Eine funktionierende Sammlung verbindet diese kleinen, über die Stadt verteilten Rohstoffquellen mit professioneller Sortierung und Verwertung.
Genau darin liegt die eigentliche Bedeutung der mobilen Schrottabholung.
Sie räumt nicht einfach Keller, Baustellen oder Betriebshöfe leer.
Sie übernimmt einen frühen Teil einer längeren Rohstoffkette.
Und vielleicht passt gerade das besonders gut zu Herne und zum Ruhrgebiet:
Eine Region, deren Geschichte von der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen geprägt wurde, kann heute zeigen, wie aus bereits verwendeten Metallen neue Rohstoffe entstehen.
Der Kreislauf beginnt dabei nicht im Schmelzofen.
Er beginnt dort, wo jemand entscheidet, dass ein alter Heizkörper, ein Kupferrohr oder eine ausgediente Maschine nicht einfach weggeworfen, sondern einem geordneten Verwertungsweg zugeführt wird.
Schrottabholung.org
Ansprechpartner: Mahmoud El Lahib
Telefon: 0157 / 35 855 388
E-Mail: info@schrottabholung.org
Herne. Ein ausgebauter Heizkörper im Keller, alte Kupferrohre nach einer Sanierung, ein nicht mehr benötigtes Metalltor auf dem Hof oder eine ausgediente Maschine in einer Werkstatt: Was zunächst wie ein gewöhnliches Platzproblem aussieht, führt mitten in eine der wichtigen Zukunftsfragen moderner Städte.
Was geschieht mit Materialien, wenn ihre erste Nutzung endet?
Gerade in einer dicht bebauten Ruhrgebietsstadt wie Herne ist diese Frage relevant. Häuser werden modernisiert, Heizungen erneuert, Gewerberäume umgebaut und technische Anlagen ersetzt. Dabei kommen Metalle zum Vorschein, die teilweise über Jahrzehnte in Gebäuden und Maschinen gebunden waren.
Stahl, Eisen, Kupfer, Messing oder Aluminium verlieren durch einen Ausbau nicht automatisch ihren Rohstoffwert. Richtig gesammelt und getrennt können sie wieder in Verwertungskreisläufe gelangen.
Die mobile Sammlung übernimmt dabei eine Funktion, die leicht unterschätzt wird: Sie verbindet die Orte, an denen kleine und größere Metallmengen entstehen, mit der weiteren Aufbereitung.
Und diese Orte liegen in Herne praktisch überall.
Herne besteht offiziell aus den vier Stadtbezirken Wanne, Eickel, Herne-Mitte und Sodingen.
Dazu gehören Ortsteile wie Unser Fritz/Crange, Wanne, Baukau-West, Röhlinghausen, Wanne-Süd, Eickel, Holsterhausen, Baukau-Ost, Herne-Mitte, Herne-Süd, Horsthausen, Sodingen sowie Börnig/Holthausen.
Diese Struktur ist für die Altmetallsammlung interessant.
Denn Schrott entsteht nicht nur auf einem großen Industrieareal.
Er entsteht verteilt über die gesamte Stadt.
In einem Mehrfamilienhaus in Wanne wird die Heizungsanlage erneuert.
In Eickel wird eine Werkstatt geräumt.
In Holsterhausen steht eine Gebäudesanierung an.
In Baukau werden alte Metallkonstruktionen ausgebaut.
Ein Betrieb in Sodingen ersetzt Maschinen oder technische Komponenten.
In einem Keller in Herne-Mitte haben sich über Jahrzehnte Fahrräder, Rohre, Werkzeuge und andere Metallgegenstände angesammelt.
Jeder dieser Fälle erzeugt einen kleinen Materialstrom.
Erst zusammengenommen wird sichtbar, welche Mengen an wiederverwertbaren Rohstoffen ständig innerhalb einer Stadt in Bewegung sind.
https://schrottabholung.org/schrottabholung-herne/
Traditionell beginnt die Geschichte eines Metalls mit dem Bergbau.
Rohstoffe werden gewonnen, aufbereitet und schließlich zu Produkten verarbeitet.
In modernen Städten gibt es jedoch längst eine zweite Rohstoffquelle: die bereits vorhandene Bebauung.
In Häusern stecken Rohrleitungen.
In Werkstätten stehen Maschinen.
In Garagen befinden sich Werkzeuge und Fahrzeugteile.
In Gewerbehallen gibt es Stahlkonstruktionen.
In elektrischen Installationen steckt Kupfer.
An Gebäuden befinden sich Metallprofile, Geländer, Tore und andere Bauteile.
Solange diese Gegenstände genutzt werden, nimmt man sie kaum als Rohstoff wahr.
Erst beim Austausch wird sichtbar, welches Material tatsächlich vorhanden ist.
Genau dieser Gedanke steckt hinter dem Konzept des Urban Mining: Die Stadt selbst wird zum Rohstofflager.
Kaum ein Beispiel ist so alltäglich wie ein Heizkörper.
Jahrzehntelang erfüllt er zuverlässig seine Funktion.
Dann wird ein Gebäude modernisiert.
Die alte Anlage kommt heraus.
Plötzlich liegt ein schwerer Metallgegenstand im Keller.
Für einen Hauseigentümer beginnt jetzt weniger eine Recyclingfrage als vielmehr eine praktische Herausforderung:
Wie bekommt man ihn aus dem Gebäude?
Wie wird er verladen?
Welches Fahrzeug ist dafür geeignet?
Und wohin bringt man ihn anschließend?
Bei einem einzelnen kleinen Gegenstand lässt sich das möglicherweise selbst organisieren.
Bei mehreren Heizkörpern sieht die Situation bereits anders aus.
Der für Herne angebotene mobile Service nennt Heizkörper, Eisenträger, Armaturen, Rohre, Zäune und Tore ausdrücklich als typische Gegenstände für die Abholung. Auch Maschinen, Anlagen und Werkzeuge aus dem gewerblichen Bereich werden genannt.
Das klingt zunächst wenig spektakulär.
Für viele Haushalte ist es aber genau der entscheidende Punkt.
Ein Recyclingweg kann hervorragend organisiert sein – wenn der Besitzer das Material nicht dorthin transportieren kann, bleibt der Gegenstand trotzdem im Keller oder auf dem Grundstück liegen.
Gerade schwere Metallteile stellen Menschen ohne Anhänger oder Transportfahrzeug vor Schwierigkeiten.
Ein mobiler Sammeldienst kehrt dieses Prinzip um.
Nicht der Bürger bringt das Metall zum Entsorgungsweg.
Der Entsorgungsweg beginnt beim Bürger.
Nach Angaben des Herner Anbieters werden Abholung, Verladung und Transport übernommen. Anschließend wird das Material zu einem Schrottplatz beziehungsweise Verwerter gebracht und dort der weiteren Aufbereitung zugeführt.
Im Stadtbezirk Wanne gehören Unser Fritz/Crange, Wanne und Baukau-West zu den offiziellen Ortsteilen.
Hier zeigt sich gut, warum Altmetall nicht nur ein Industriethema ist.
Ein Eigentümer modernisiert ein Wohnhaus.
Alte Rohre werden ausgebaut.
Eine Garage wird geräumt.
Ein Gartenzaun muss ersetzt werden.
In einem Gewerbebetrieb stehen alte Metallregale.
Nach einer Geschäftsauflösung bleiben technische Einrichtungen zurück.
Für jeden einzelnen Fall gelten andere Anforderungen.
Bei einem Privathaushalt geht es vielleicht um wenige schwere Gegenstände.
Bei einem Handwerksbetrieb können über Monate regelmäßig kleinere Mengen entstehen.
Und bei einer Gewerberäumung kann innerhalb eines Tages ein größerer Bestand anfallen.
Gerade in älteren Wohnhäusern entsteht Schrott selten auf einmal.
Er sammelt sich.
Ein altes Fahrrad bleibt zunächst stehen.
Daneben landet ein Metallregal.
Nach einer Renovierung kommen einige Rohre hinzu.
Später wird ein Heizkörper abgestellt.
Werkzeug, Kabelreste oder Metallteile werden ebenfalls aufgehoben – schließlich könnte man sie irgendwann noch gebrauchen.
Jahre später ist aus mehreren kleinen Gegenständen ein erheblicher Bestand geworden.
Spätestens bei einem Umzug, einer Haushaltsauflösung oder einer größeren Renovierung stellt sich die Frage, was damit geschehen soll.
Dabei sollte allerdings nicht vorschnell alles als Schrott betrachtet werden.
Ein funktionierendes Fahrrad ist kein Schrott.
Ein brauchbares Werkzeug ebenfalls nicht.
Dasselbe gilt für Metallregale, Maschinen oder andere Gegenstände, die noch sinnvoll genutzt werden können.
Wiederverwendung sollte deshalb vor Recycling stehen.
Ein Gegenstand, der weiter genutzt wird, muss nicht neu hergestellt werden.
Damit bleiben nicht nur seine Materialien erhalten, sondern auch die Energie und Arbeit, die bereits in seiner Herstellung stecken.
Erst wenn Reparatur, Weitergabe oder erneute Nutzung nicht mehr sinnvoll sind, wird die stoffliche Verwertung zum nächsten Schritt.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Kreislaufwirtschaft bedeutet nicht, möglichst viel zu verschrotten.
Sie bedeutet, Produkte und Materialien möglichst lange sinnvoll im Kreislauf zu halten.
Zum Stadtbezirk Eickel gehören Röhlinghausen, Wanne-Süd und Eickel.
Auch hier entstehen Metallreste häufig bei unspektakulären Arbeiten.
Eine Wohnung bekommt ein neues Badezimmer.
Ein Haus wird energetisch saniert.
Die Heizungsanlage wird erneuert.
Ein Betrieb baut seine Räume um.
Alte Rohrleitungen werden ersetzt.
Metallarmaturen werden entfernt.
Das Interessante daran: Viele dieser Materialien wurden vor Jahrzehnten eingebaut.
Sie haben ihren Zweck erfüllt.
Doch ihr Material ist nicht verschwunden.
Ein altes Kupferrohr ist dafür ein gutes Beispiel.
Solange es im Gebäude installiert ist, gehört es zur Haustechnik.
Wird es ausgebaut, ändert sich seine Funktion.
Die physikalischen Eigenschaften des Kupfers bleiben jedoch bestehen.
Deshalb kann getrennt gesammeltes Kupfer für die Rohstoffwirtschaft interessant sein.
Ähnliches gilt für Aluminium, Messing, Edelstahl und andere Metalle.
Genau deshalb ist Sortierung wichtig.
Ein gemischter Haufen aus Metall, Holz, Kunststoff und Bauschutt ist wesentlich schwieriger zu behandeln als sauber getrennte Materialien.
Das wird häufig übersehen.
Man stellt sich Recyclinganlagen als den Ort vor, an dem Kreislaufwirtschaft beginnt.
Tatsächlich fällt eine der ersten wichtigen Entscheidungen schon beim Ausbau.
Kommt das Kupferrohr in einen separaten Behälter?
Werden Kabel getrennt gesammelt?
Liegen Aluminiumprofile zwischen gewöhnlichem Stahl?
Werden Metallreste mit Bauschutt vermischt?
Eine gute Trennung an der Entstehungsstelle vereinfacht die spätere Sortierung.
Das gilt für eine große Baustelle ebenso wie für eine private Renovierung.
Der Stadtbezirk Herne-Mitte besteht aus Holsterhausen, Baukau-Ost, Herne-Mitte und Herne-Süd.
In dicht bebauten Bereichen kann eine Metallabholung ganz andere Anforderungen stellen als auf einem großzügigen Gewerbegrundstück.
Ein Transporter kann vielleicht nicht unmittelbar vor dem Gebäude stehen.
Das Material befindet sich im Keller.
Der Zugang führt über Treppen.
Ein Hinterhof ist nur durch einen schmalen Durchgang erreichbar.
Oder schwere Teile liegen im oberen Stockwerk.
Deshalb sagt die reine Menge wenig über den Aufwand aus.
200 Kilogramm Metall, die ebenerdig neben einem Tor liegen, sind etwas völlig anderes als dieselbe Menge in einem Keller.
Für eine Abholung sind deshalb einige Informationen besonders hilfreich.
Was genau ist vorhanden?
Wie viel ungefähr?
Wo befindet sich das Material?
Ist es bereits ausgebaut?
Gibt es Treppen?
Kann ein Fahrzeug direkt an den Bestand heranfahren?
Sind schwere Teile noch befestigt?
Gerade bei größeren Gegenständen kann ein Foto mehr erklären als eine lange Beschreibung.
Der Anbieter bittet bei Anfragen ebenfalls um Angaben zur Art des Materials, zur Menge und zum Abholort. Auf dieser Grundlage lassen sich Fahrzeug, Personal und gegebenenfalls Werkzeug besser planen.
Noch vor einigen Jahren musste ein komplizierter Bestand häufig zunächst besichtigt werden.
Heute können Bilder per Smartphone die Planung vereinfachen.
Ein Foto zeigt eine Maschine.
Ein zweites dokumentiert den Zugang.
Ein drittes zeigt die Menge der übrigen Metallteile.
Das ersetzt bei komplexen Arbeiten keine fachliche Prüfung.
Aber es hilft zu erkennen, ob zwei Personen ausreichen, welches Fahrzeug benötigt wird oder ob eine Demontage eingeplant werden muss.
Für einen traditionellen Wirtschaftsbereich ist das eine erstaunlich praktische Form der Digitalisierung.
Der vierte Herner Stadtbezirk ist Sodingen. Dazu gehören Horsthausen, Sodingen sowie Börnig/Holthausen.
Auch hier treffen Wohngebiete, Gewerbe und die industrielle Geschichte des Ruhrgebiets aufeinander.
Doch die Materialströme von heute unterscheiden sich von denen früherer Jahrzehnte.
Metalle gelangen nicht nur in die Stadt hinein.
Sie kommen auch aus bestehenden Gebäuden und Anlagen wieder heraus.
Eine alte Maschine wird ersetzt.
Ein Betrieb modernisiert seine Technik.
Eine Werkstatt räumt Lagerflächen.
Ein Wohnhaus bekommt eine neue Heizungsanlage.
Damit werden Materialien freigesetzt, die bereits vor langer Zeit gewonnen und verarbeitet wurden.
Diese Vorstellung verändert den Blick auf Altmetall grundlegend.
Ein Gebäude ist dann nicht nur ein Gebäude.
Es ist gleichzeitig ein langfristiger Speicher verschiedener Materialien.
Eine Maschine ist nicht nur ein Produktionsmittel.
Sie enthält Stahl, möglicherweise Kupfer, Aluminium und weitere Werkstoffe.
Eine elektrische Installation ist gleichzeitig ein Kupferspeicher.
Solange die Dinge genutzt werden, bleibt dieser Rohstoff gebunden.
Am Ende der Nutzungsphase kann er wieder verfügbar werden.
Genau hier setzt eine funktionierende Kreislaufwirtschaft an.
Besonders interessant ist die Rolle des Handwerks.
Ein Heizungsbauer tauscht regelmäßig alte Anlagen aus.
Ein Elektriker bringt Kabelreste von Baustellen zurück.
Ein Metallbauer produziert Verschnitt.
Ein Instandhaltungsbetrieb ersetzt technische Komponenten.
Eine einzelne Baustelle erzeugt vielleicht keine große Menge.
Über Wochen und Monate können daraus jedoch erhebliche Bestände werden.
Wer diese Materialien getrennt sammelt, erleichtert ihre spätere Verwertung.
Metall nimmt Platz ein.
Und betriebliche Fläche kostet Geld.
Ein paar Rohre in einer Ecke stören zunächst niemanden.
Dann kommt ein alter Heizkörper hinzu.
Später ein Metallgestell.
Schließlich steht noch eine ausrangierte Maschine daneben.
Was als Zwischenlager gedacht war, entwickelt sich schleichend zum Platzproblem.
Für Betriebe mit regelmäßigem Materialanfall kann deshalb eine wiederkehrende Abholung sinnvoll sein.
Der Herner Service bietet nach eigenen Angaben regelmäßige Abholungen unter anderem für Unternehmen aus Abbruch und Instandhaltung an und kann Metallreste auch direkt von Baustellen übernehmen.
Altmetall ist nicht nur ein Entsorgungsthema.
Bestimmte Metallarten besitzen einen wirtschaftlichen Wert.
Besonders Buntmetalle wie Kupfer oder Messing können interessant sein. Auch Aluminium und andere sortierte Metallfraktionen werden gehandelt.
Allerdings wäre es unseriös, jedem Schrotthaufen pauschal einen bestimmten Wert zuzuschreiben.
Materialart, Reinheit, Menge und aktuelle Marktbedingungen spielen eine Rolle.
Der Anbieter unterscheidet deshalb ebenfalls zwischen kostenloser Abholung und Ankauf. Bei größeren beziehungsweise entsprechenden werthaltigen Mengen kann ein Ankauf angeboten werden.
Dieser Unterschied ist für Verbraucher wichtig.
Eine Dienstleistung kann kostenlos sein, ohne dass der vorhandene Bestand gleichzeitig einen hohen Ankaufwert besitzt.
Bei wenigen Kilogramm gewöhnlichem Mischschrott stehen beispielsweise Fahrzeug, Arbeitszeit und Transport einem begrenzten Materialwert gegenüber.
Bei größeren Mengen sauber getrennten Kupfers kann die Rechnung völlig anders aussehen.
Deshalb sollte eine seriöse Bewertung immer den tatsächlichen Bestand berücksichtigen.
Besonders deutlich wird das im gewerblichen Bereich.
Eine alte Maschine besteht möglicherweise aus einem schweren Stahlrahmen, Motoren, Kabeln, elektronischen Bauteilen, Aluminiumkomponenten und Kunststoffen.
Vielleicht ist sie zusätzlich am Boden befestigt.
Dann reicht es nicht, ein Fahrzeug vor die Halle zu stellen.
Zuerst muss geklärt werden:
Kann die Maschine in einem Stück transportiert werden?
Passt sie durch das Tor?
Wie schwer ist sie?
Muss sie vor Ort zerlegt werden?
Der Herner Dienst gibt an, bei noch montiertem Altmetall auf Wunsch auch Demontagearbeiten zu übernehmen.
Gerade bei Eigenarbeiten wird das Gewicht häufig unterschätzt.
Ein Stahlteil kann kippen.
Ein Rohr kann beim Tragen abrutschen.
Schnittkanten können scharf sein.
Eine schwere Maschine kann einen ungünstigen Schwerpunkt besitzen.
Deshalb sollten große Konstruktionen nicht improvisiert zerlegt werden.
Vor einer Demontage muss klar sein, wie Bauteile gesichert, getrennt und anschließend bewegt werden.
Was später recycelt wird, kann während des Rückbaus trotzdem eine erhebliche Gefahr darstellen.
Auch Elektrogeräte dürfen nicht pauschal mit gewöhnlichem Metallschrott gleichgesetzt werden.
Motoren, Kabel, Computer und andere elektrische Komponenten können wertvolle Metalle enthalten.
Gleichzeitig können elektronische Geräte Stoffe enthalten, die einen geeigneten Entsorgungsweg notwendig machen.
Der Herner Anbieter nennt unter anderem E-Motoren, Kabelreste und Computerschrott als mögliche Abholmaterialien, weist jedoch darauf hin, dass bestimmte Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Fernseher nicht über diesen Service abgeholt werden.
Deshalb gilt:
Im Zweifel vor dem Termin nachfragen.
Für den Besitzer endet der sichtbare Teil, wenn das Fahrzeug abfährt.
Für das Material beginnt danach der entscheidende Prozess.
Altmetalle müssen sortiert werden.
Unterschiedliche Metallarten werden getrennt.
Störstoffe müssen entfernt werden.
Erst danach können geeignete Fraktionen weiter aufbereitet werden.
Der Herner Dienst beschreibt, dass die eingesammelten Materialien zu Schrottplätzen oder Verwertern gebracht und dort für die weitere Nutzung aufbereitet werden.
Die Abholung ist damit keine Verwertung an sich.
Sie ist die logistische Brücke zur Verwertung.
Herne liegt mitten in einem dicht vernetzten Ballungsraum.
Bochum, Gelsenkirchen und weitere Ruhrgebietsstädte befinden sich in unmittelbarer Umgebung.
Für mobile Sammeldienste bietet diese Lage einen Vorteil: Mehrere Abholungen können räumlich miteinander verbunden werden.
Das ist wichtig, weil auch Recyclinglogistik Ressourcen verbraucht.
Ein Fahrzeug, das für wenige Kilogramm Metall unnötig weite Strecken zurücklegt, ist nicht automatisch nachhaltig.
Eine sinnvolle Tourenplanung gehört deshalb ebenfalls zu einer modernen Sammelstruktur.
Wer Herne nur mit ehemaligen Industrieflächen verbindet, übersieht die Vielfalt der Stadt.
Crange ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Wanne besitzt eine andere Struktur als Sodingen.
Herne-Mitte wiederum stellt andere logistische Anforderungen als manche Gewerbefläche.
Diese Unterschiede machen deutlich, warum ein mobiler Service lokal denken muss.
Die gleiche Abholung kann je nach Straße, Grundstück und Gebäude völlig unterschiedlich ablaufen.
Viele Menschen bestellen eine Abholung zunächst aus einem einfachen Grund:
Der Schrott soll weg.
Der Keller soll frei werden.
Die Garage wird gebraucht.
Der Betriebshof ist voll.
Die Maschine blockiert Fläche.
Das ist nachvollziehbar.
Aus gesellschaftlicher Sicht ist jedoch etwas anderes wichtiger.
Das Metall verschwindet nicht einfach.
Es soll in einen geordneten Materialkreislauf gelangen.
Genau hier verändert sich derzeit das Verständnis von Abfall.
Lange galt ein Produkt nach seiner Nutzung schlicht als Müll.
Heute wird genauer hingeschaut.
Welche Bestandteile lassen sich weiterverwenden?
Welche können repariert werden?
Welche Rohstoffe lassen sich zurückgewinnen?
Welche Stoffe müssen besonders behandelt werden?
Damit wird Abfall zunehmend differenziert betrachtet.
Für Metalle ist dieser Gedanke besonders naheliegend, weil viele von ihnen wieder in industrielle Produktionsprozesse zurückgeführt werden können.
Das Ruhrgebiet wurde über Generationen von Rohstoffen, Bergbau, Stahl und Industrie geprägt.
Diese Geschichte ist in Herne bis heute sichtbar.
Doch die Rohstoffwirtschaft des 21. Jahrhunderts muss nicht ausschließlich davon handeln, immer neue Materialien zu gewinnen.
Ein wachsender Teil der Aufgabe besteht darin, bereits vorhandene Rohstoffe möglichst lange zu nutzen und anschließend zurückzugewinnen.
Das ist ein grundlegender Perspektivwechsel.
Der Rohstoff kommt nicht nur aus einer Mine.
Er kann auch aus einem Keller in Wanne kommen.
Aus einer Werkstatt in Eickel.
Aus einem sanierten Gebäude in Holsterhausen.
Oder aus einer ausgedienten Maschine in Sodingen.
Wer Metall abholen lassen möchte, kann die Vorbereitung erheblich erleichtern.
Entscheidend sind vor allem Materialart, ungefähre Menge und Abholort. Bei großen Gegenständen sollte zusätzlich angegeben werden, ob sie bereits demontiert sind und wie gut der Standort erreichbar ist.
Fotos sind bei Maschinen, größeren Mischbeständen oder schwer zu beschreibenden Gegenständen besonders hilfreich.
Auch der Anbieter bittet bei der Terminplanung um genau solche Informationen, damit Fahrzeug, Mitarbeiter und gegebenenfalls Werkzeug passend eingeplant werden können.
Die große Idee der Kreislaufwirtschaft klingt zunächst nach Industriepolitik, Forschung und modernen Recyclinganlagen.
Im Alltag beginnt sie jedoch häufig viel unspektakulärer.
Mit einem Menschen, der beim Umbau Kupferrohre getrennt sammelt.
Mit einem Handwerksbetrieb, der Kabelreste nicht mit gewöhnlichem Abfall vermischt.
Mit einem Unternehmen, das eine alte Maschine geordnet demontieren lässt.
Oder mit einer Familie, die nach einer Kellerentrümpelung brauchbare Gegenstände von tatsächlichem Altmetall trennt.
Herne bietet dafür ein besonders anschauliches Beispiel.
Die vier Stadtbezirke Wanne, Eickel, Herne-Mitte und Sodingen bestehen aus unterschiedlichen Wohn-, Gewerbe- und Arbeitsbereichen. Überall werden Gebäude genutzt, modernisiert und umgebaut. Überall werden Maschinen, Anlagen und technische Gegenstände irgendwann ersetzt.
Dabei werden Metalle frei, deren erste Nutzung beendet ist.
Doch das muss nicht das Ende des Materials bedeuten.
Eine funktionierende Sammlung verbindet diese kleinen, über die Stadt verteilten Rohstoffquellen mit professioneller Sortierung und Verwertung.
Genau darin liegt die eigentliche Bedeutung der mobilen Schrottabholung.
Sie räumt nicht einfach Keller, Baustellen oder Betriebshöfe leer.
Sie übernimmt einen frühen Teil einer längeren Rohstoffkette.
Und vielleicht passt gerade das besonders gut zu Herne und zum Ruhrgebiet:
Eine Region, deren Geschichte von der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen geprägt wurde, kann heute zeigen, wie aus bereits verwendeten Metallen neue Rohstoffe entstehen.
Der Kreislauf beginnt dabei nicht im Schmelzofen.
Er beginnt dort, wo jemand entscheidet, dass ein alter Heizkörper, ein Kupferrohr oder eine ausgediente Maschine nicht einfach weggeworfen, sondern einem geordneten Verwertungsweg zugeführt wird.
Schrottabholung.org
Ansprechpartner: Mahmoud El Lahib
Telefon: 0157 / 35 855 388
E-Mail: info@schrottabholung.org
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Herr Mahmoud el Lahib Schrotthändler info@schrottabholung... 0157 / 35 855 388 |
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