Tenside gehören zu den ersten chemischen Alltagsprodukten, die bereits heute in großindustriellen Anlagen aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt werden – also zumindest teilweise auf der Basis von biogenem Material wie Zucker, Mais oder Pflanzenöl.
Reinigung mit der Hilfe von Bakterien, Pilzen oder Algen: Waschmittel und Shampoos müssen nicht unbedingt aus klimaschädlichem Erdöl oder umstrittenem Palmöl hergestellt werden. Tenside können auch zum Beispiel von Mikroorganismen aus Bio-Abfällen fermentiert werden. Die neuste, bereits zweite Auflage der Ceresana-Marktstudie „Bio-basierte Tenside – Welt“ prognostiziert, dass der Weltmarkt für diese grünen Chemikalien bis zum Jahr 2034 auf einen Umsatz von mehr als 32 Mrd. US$ wachsen wird. In Nordamerika erwarten die Marktforscher dafür eine Umsatz-Steigerung um rund 3 %, in anderen Weltregionen sogar über 6 %. Tenside gehören zu den ersten chemischen Alltagsprodukten, die bereits heute in großindustriellen Anlagen aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt werden – also zumindest teilweise auf der Basis von biogenem Material wie Zucker, Mais oder Pflanzenöl.
Saubere Bioökonomie
Waschpulver und flüssige Reinigungsmittel bestehen zu einem großen Teil aus Tensiden, denn diese oberflächenaktiven Substanzen erleichtern die Ablösung von Schmutz. Tenside können auch Schaum bilden und die Vermischung von Wasser und Öl ermöglichen. Für bio-basierte Tenside sind Haushaltswasch- und Reinigungsmittel heute mit rund 43 % des weltweiten Umsatzes der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt. Dahinter folgen Körperpflegeprodukte und Kosmetika sowie industrielle Reinigungsmittel. Gebraucht werden die vielseitigen Chemikalien für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete, zum Beispiel als Emulgatoren in Hautcreme, als Dispergiermittel in Farben und Druckertinten, als antistatische Additive in Kunststoffen und Textilfasern oder als Benetzungsmittel in Düngern und Pflanzenschutzmitteln. In Zahnpasta stecken Tenside ebenso wie in Kühlschmiermitteln, Löschschaum, Desinfektions- oder Verhütungsmitteln. Eine industrielle Anwendung ist beispielsweise die Erzgewinnung. Sogar Unternehmen der Erdölindustrie können mit Hilfe von Bio-Tensiden ihre Ökobilanz verbessern, etwa in Ölfeld-Chemikalien oder zur Bioremediation von verunreinigten Gebieten.
Nachhaltiges Upcycling von Biomasse
Bio-basierte Tenside verringern nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, sondern eröffnen auch neue Verwertungsmöglichkeiten für organische Reststoffe, etwa für Nebenprodukte der Papierindustrie und der Biotreibstoff-Produktion oder auch für Lebensmittel-Abfälle von Supermärkten. Alle Tenside haben einen wasserabweisenden und einen wasseranziehenden Teil, die beide bio-basiert sein können. Zuckertenside können zum Beispiel aus Kokos-Fettalkoholen und Glucose bestehen. Die aktuell bedeutendsten Zuckertenside sind die stark schäumenden Alkylpolyglycoside (APGs): nicht-ionische Tenside, die rein auf Pflanzenbasis produziert werden können. APGs sind weniger härteempfindlich als anionische Tenside, wirken bereits bei niedrigeren Temperaturen, sind hautverträglich, ungiftig und biologisch abbaubar. Mit diesen umweltfreundlichen Eigenschaften könnten APGs zu einer Alternative für Lineare Alkylbenzolsulfate (LAS) werden, die heute noch meistverbrauchten Erdöl-Tenside. Als vielversprechender Trend gelten auch Glycolipide: Diese natürlichen Bausteine von Zellmembranen waren ein Hauptthema der internationalen Konferenz „Biosurfactants 2025” in Aachen, Deutschland. Oft werden Tenside auch mit anderen Chemikalien gemischt, in Waschmitteln zum Beispiel mit Komplexbildnern, die im Idealfall ebenfalls als Bio-Versionen erhältlich sind. Mischungen von petrochemischen und biogenen Chemikalien werden als „bioattribuiert“, „anteilig bio-basiert“ oder „massenbilanzierte Sorten“ vermarktet.
Der aktuelle Weltmarkt-Report „Bio-basierte Tenside“ (2. Auflage):
Kapitel 1 der neuen Studie von Ceresana bietet eine umfassende Analyse des Weltmarkts für bio-basierte Tenside – einschließlich Prognosen bis 2034: Für die Regionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika wird jeweils die Entwicklung von Verbrauch (in Tonnen) und Umsatz (in Dollar und Euro) erläutert. Verbrauch und Umsatz von Bio-Tensiden werden auch für die einzelnen Einsatzgebiete aufgegliedert. Der Verbrauch wird dabei für diese Produkttypen erfasst: Anionische Tenside, Kationische Tenside, Nicht-ionische Tenside, sonstige Tenside.
In Kapitel 2 wird der Tensid-Absatz für 26 Länder einzeln betrachtet, das heißt für die größten nationalen Tensid-Märkte. Dargestellt werden dabei jeweils Verbrauch und Umsatz von Bio-Tensiden. Zudem wird der Verbrauch für die bereits genannten Produkttypen sowie Verbrauch und Umsatz für diese Anwendungen aufgegliedert: Wasch- und Reinigungsmittel, Industrielle Reinigungsmittel, Körperpflege und Kosmetika, Textilien und Leder, Farben und Kunststoffe, sonstige Anwendungen.
Kapitel 3 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Hersteller von bio-basierten Tensiden, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 55 Herstellern geliefert. Weitere Informationen zur neuen Ausgabe der Marktstudie Biobasierte Tenside – Welt (2. Auflage): https://ceresana.com/produkt/marktstudie-biobasierte-tenside

Über Ceresana
Als eines der weltweit führenden Marktforschungsinstitute ist Ceresana spezialisiert auf die Bereiche Chemikalien, Kunststoffe, Verpackungen und Industriegüter. Über 250 Marktstudien liefern mehr als 10.000 Kunden in aller Welt die Wissensbasis für den nachhaltigen Erfolg. Ein Schwerpunkt ist dabei Bio-Ökonomie: Ceresana unterstützt die dynamisch wachsende Kreislaufwirtschaft mit Marktanalysen und Prognosen zu bio-basierten Produkten und biologisch abbaubaren Materialien. Mit der digitalen Veranstaltungsreihe „Future of Bio“ schafft Ceresana eine Plattform für Experten und Fachleute, um Wissen auszutauschen, Synergien zu nutzen und gemeinsam die Zukunft der Bio-Ökonomie voranzutreiben.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com
Let‘s meet! Die erfolgreiche Ceresana-Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Bio-Ökonomie geht weiter. Die nächsten Online-Events sind „Future of BioAdhesives“ (24. und 25. Februar 2026), „Future of BioCoatings“ (18. und 19. März 2026) und „Future of BioInvestments" (22. und 23. April 2026):
https://ceresana.com/events
Ceresana
Mainaustrasse 34
78464 Konstanz
Deutschland
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com
Reinigung mit der Hilfe von Bakterien, Pilzen oder Algen: Waschmittel und Shampoos müssen nicht unbedingt aus klimaschädlichem Erdöl oder umstrittenem Palmöl hergestellt werden. Tenside können auch zum Beispiel von Mikroorganismen aus Bio-Abfällen fermentiert werden. Die neuste, bereits zweite Auflage der Ceresana-Marktstudie „Bio-basierte Tenside – Welt“ prognostiziert, dass der Weltmarkt für diese grünen Chemikalien bis zum Jahr 2034 auf einen Umsatz von mehr als 32 Mrd. US$ wachsen wird. In Nordamerika erwarten die Marktforscher dafür eine Umsatz-Steigerung um rund 3 %, in anderen Weltregionen sogar über 6 %. Tenside gehören zu den ersten chemischen Alltagsprodukten, die bereits heute in großindustriellen Anlagen aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt werden – also zumindest teilweise auf der Basis von biogenem Material wie Zucker, Mais oder Pflanzenöl.
Saubere Bioökonomie
Waschpulver und flüssige Reinigungsmittel bestehen zu einem großen Teil aus Tensiden, denn diese oberflächenaktiven Substanzen erleichtern die Ablösung von Schmutz. Tenside können auch Schaum bilden und die Vermischung von Wasser und Öl ermöglichen. Für bio-basierte Tenside sind Haushaltswasch- und Reinigungsmittel heute mit rund 43 % des weltweiten Umsatzes der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt. Dahinter folgen Körperpflegeprodukte und Kosmetika sowie industrielle Reinigungsmittel. Gebraucht werden die vielseitigen Chemikalien für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete, zum Beispiel als Emulgatoren in Hautcreme, als Dispergiermittel in Farben und Druckertinten, als antistatische Additive in Kunststoffen und Textilfasern oder als Benetzungsmittel in Düngern und Pflanzenschutzmitteln. In Zahnpasta stecken Tenside ebenso wie in Kühlschmiermitteln, Löschschaum, Desinfektions- oder Verhütungsmitteln. Eine industrielle Anwendung ist beispielsweise die Erzgewinnung. Sogar Unternehmen der Erdölindustrie können mit Hilfe von Bio-Tensiden ihre Ökobilanz verbessern, etwa in Ölfeld-Chemikalien oder zur Bioremediation von verunreinigten Gebieten.
Nachhaltiges Upcycling von Biomasse
Bio-basierte Tenside verringern nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, sondern eröffnen auch neue Verwertungsmöglichkeiten für organische Reststoffe, etwa für Nebenprodukte der Papierindustrie und der Biotreibstoff-Produktion oder auch für Lebensmittel-Abfälle von Supermärkten. Alle Tenside haben einen wasserabweisenden und einen wasseranziehenden Teil, die beide bio-basiert sein können. Zuckertenside können zum Beispiel aus Kokos-Fettalkoholen und Glucose bestehen. Die aktuell bedeutendsten Zuckertenside sind die stark schäumenden Alkylpolyglycoside (APGs): nicht-ionische Tenside, die rein auf Pflanzenbasis produziert werden können. APGs sind weniger härteempfindlich als anionische Tenside, wirken bereits bei niedrigeren Temperaturen, sind hautverträglich, ungiftig und biologisch abbaubar. Mit diesen umweltfreundlichen Eigenschaften könnten APGs zu einer Alternative für Lineare Alkylbenzolsulfate (LAS) werden, die heute noch meistverbrauchten Erdöl-Tenside. Als vielversprechender Trend gelten auch Glycolipide: Diese natürlichen Bausteine von Zellmembranen waren ein Hauptthema der internationalen Konferenz „Biosurfactants 2025” in Aachen, Deutschland. Oft werden Tenside auch mit anderen Chemikalien gemischt, in Waschmitteln zum Beispiel mit Komplexbildnern, die im Idealfall ebenfalls als Bio-Versionen erhältlich sind. Mischungen von petrochemischen und biogenen Chemikalien werden als „bioattribuiert“, „anteilig bio-basiert“ oder „massenbilanzierte Sorten“ vermarktet.
Der aktuelle Weltmarkt-Report „Bio-basierte Tenside“ (2. Auflage):
Kapitel 1 der neuen Studie von Ceresana bietet eine umfassende Analyse des Weltmarkts für bio-basierte Tenside – einschließlich Prognosen bis 2034: Für die Regionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika wird jeweils die Entwicklung von Verbrauch (in Tonnen) und Umsatz (in Dollar und Euro) erläutert. Verbrauch und Umsatz von Bio-Tensiden werden auch für die einzelnen Einsatzgebiete aufgegliedert. Der Verbrauch wird dabei für diese Produkttypen erfasst: Anionische Tenside, Kationische Tenside, Nicht-ionische Tenside, sonstige Tenside.
In Kapitel 2 wird der Tensid-Absatz für 26 Länder einzeln betrachtet, das heißt für die größten nationalen Tensid-Märkte. Dargestellt werden dabei jeweils Verbrauch und Umsatz von Bio-Tensiden. Zudem wird der Verbrauch für die bereits genannten Produkttypen sowie Verbrauch und Umsatz für diese Anwendungen aufgegliedert: Wasch- und Reinigungsmittel, Industrielle Reinigungsmittel, Körperpflege und Kosmetika, Textilien und Leder, Farben und Kunststoffe, sonstige Anwendungen.
Kapitel 3 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Hersteller von bio-basierten Tensiden, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 55 Herstellern geliefert. Weitere Informationen zur neuen Ausgabe der Marktstudie Biobasierte Tenside – Welt (2. Auflage): https://ceresana.com/produkt/marktstudie-biobasierte-tenside

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Als eines der weltweit führenden Marktforschungsinstitute ist Ceresana spezialisiert auf die Bereiche Chemikalien, Kunststoffe, Verpackungen und Industriegüter. Über 250 Marktstudien liefern mehr als 10.000 Kunden in aller Welt die Wissensbasis für den nachhaltigen Erfolg. Ein Schwerpunkt ist dabei Bio-Ökonomie: Ceresana unterstützt die dynamisch wachsende Kreislaufwirtschaft mit Marktanalysen und Prognosen zu bio-basierten Produkten und biologisch abbaubaren Materialien. Mit der digitalen Veranstaltungsreihe „Future of Bio“ schafft Ceresana eine Plattform für Experten und Fachleute, um Wissen auszutauschen, Synergien zu nutzen und gemeinsam die Zukunft der Bio-Ökonomie voranzutreiben.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com
Let‘s meet! Die erfolgreiche Ceresana-Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Bio-Ökonomie geht weiter. Die nächsten Online-Events sind „Future of BioAdhesives“ (24. und 25. Februar 2026), „Future of BioCoatings“ (18. und 19. März 2026) und „Future of BioInvestments" (22. und 23. April 2026):
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Mainaustrasse 34
78464 Konstanz
Deutschland
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com
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Martin Ebner info@ceresana.com +49 7531 94293 10 |
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