Pressemitteilung von: LoschelderLeisenberg Rechtsanwälte
Die KI-Verordnung ist in Kraft. Hier erfahren Sie alles über die Risiken und Pflichten, die daraus erwachsen.
München, 2. August 2026 - Heute ist der Tag, auf den sich Unternehmen, Verbände und Behörden zwei Jahre lang vorbereitet haben: Mit dem 2. August 2026 gilt die Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz ("KI-Verordnung", "KI-VO" oder "AI Act") nach ihrem Art. 113 Satz 2 im Grundsatz vollumfänglich. Nur wenige Tage vor diesem Stichtag hat der europäische Gesetzgeber allerdings mit der Digital-Omnibus-Verordnung zur KI das Fristengerüst der Verordnung neu geordnet - und damit ausgerechnet die meistdiskutierten Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme um 16 Monate nach hinten geschoben. Wer daraus ableitet, heute sei nichts passiert, irrt. Dieser Beitrag ordnet ein, welche Pflichten ab heute greifen, welche verschoben wurden, welche schon seit Februar 2025 gelten - und welche Haftungs- und Abmahnrisiken daraus in der Praxis entstehen.
Definition: Die KI-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1689) ist das weltweit erste umfassende Regelwerk für künstliche Intelligenz. Sie regelt das Inverkehrbringen, die Inbetriebnahme und die Verwendung von KI-Systemen und KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck im Binnenmarkt. Ihr Regelungsansatz ist risikobasiert: Je höher das Risiko einer Anwendung für Gesundheit, Sicherheit oder Grundrechte, desto strenger die Anforderungen. Als Verordnung gilt sie unmittelbar in allen Mitgliedstaaten; nationale Gesetze regeln nur Zuständigkeiten, Verfahren und Innovationsförderung.
Das Wichtigste in Kürze
München, 2. August 2026 - Heute ist der Tag, auf den sich Unternehmen, Verbände und Behörden zwei Jahre lang vorbereitet haben: Mit dem 2. August 2026 gilt die Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz ("KI-Verordnung", "KI-VO" oder "AI Act") nach ihrem Art. 113 Satz 2 im Grundsatz vollumfänglich. Nur wenige Tage vor diesem Stichtag hat der europäische Gesetzgeber allerdings mit der Digital-Omnibus-Verordnung zur KI das Fristengerüst der Verordnung neu geordnet - und damit ausgerechnet die meistdiskutierten Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme um 16 Monate nach hinten geschoben. Wer daraus ableitet, heute sei nichts passiert, irrt. Dieser Beitrag ordnet ein, welche Pflichten ab heute greifen, welche verschoben wurden, welche schon seit Februar 2025 gelten - und welche Haftungs- und Abmahnrisiken daraus in der Praxis entstehen.
Definition: Die KI-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1689) ist das weltweit erste umfassende Regelwerk für künstliche Intelligenz. Sie regelt das Inverkehrbringen, die Inbetriebnahme und die Verwendung von KI-Systemen und KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck im Binnenmarkt. Ihr Regelungsansatz ist risikobasiert: Je höher das Risiko einer Anwendung für Gesundheit, Sicherheit oder Grundrechte, desto strenger die Anforderungen. Als Verordnung gilt sie unmittelbar in allen Mitgliedstaaten; nationale Gesetze regeln nur Zuständigkeiten, Verfahren und Innovationsförderung.
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