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Die wirtschaftliche Freiheit kommt mühsam voran

Von Medienbüro Sohn

Rüge für Steuerlast in Deutschland

Frankfurt/Brüssel/Washington, www.ne-na.de - Die wirtschaftliche Freiheit kommt auf der Welt nur mühsam voran. Das berichtet die FAZ http://www.faz.net. Von 155 Ländern hätten sich immerhin 75 verbessert, heißt es im Bericht "2004 Index of Economic Freedom" der Heritage Foundation http://www.heritage.org, eines politischen Forschungsinstituts in Washington. Demgegenüber hätten 69 (49) Länder an wirtschaftlicher Freiheit eingebüßt. "Der Nutzen der wirtschaftlichen Freiheit ist klar ersichtlich, und dennoch fahren viele Regierungen damit fort, ihre Volkswirtschaften mit schlechter Politik zu lähmen", so Heritage-Präsident Edwin Feulner. "Industriestaaten wie Entwicklungsländer begehen den Irrtum, einfach durchsetzbare statt ökonomisch gesunde politische Maßnahmen auszuwählen. Kein Land wird Wohlstand erleben, wenn es sich nicht langfristig zur wirtschaftlichen Freiheit verpflichtet," so Feulner weiter.
Frankfurt/Brüssel/Washington, www.ne-na.de - Die wirtschaftliche Freiheit kommt auf der Welt nur mühsam voran. Das berichtet die FAZ http://www.faz.net. Von 155 Ländern hätten sich immerhin 75 verbessert, heißt es im Bericht "2004 Index of Economic Freedom" der Heritage Foundation http://www.heritage.org, eines politischen Forschungsinstituts in Washington. Demgegenüber hätten 69 (49) Länder an wirtschaftlicher Freiheit eingebüßt. "Der Nutzen der wirtschaftlichen Freiheit ist klar ersichtlich, und dennoch fahren viele Regierungen damit fort, ihre Volkswirtschaften mit schlechter Politik zu lähmen", so Heritage-Präsident Edwin Feulner. "Industriestaaten wie Entwicklungsländer begehen den Irrtum, einfach durchsetzbare statt ökonomisch gesunde politische Maßnahmen auszuwählen. Kein Land wird Wohlstand erleben, wenn es sich nicht langfristig zur wirtschaftlichen Freiheit verpflichtet," so Feulner weiter. Gelitten habe insgesamt die Offenheit für Auslandsinvestitionen. Der Protektionismus nimmt zu. Auch der Schutz der privaten Eigentumsrechte, Voraussetzung aller wirtschaftlichen Aktivität, wurde insgesamt auf der Welt schwächer. Wie im Vorjahr führt Hongkong die Liste der wirtschaftlich freiesten Länder an. Dicht dahinter folgt weiterhin Singapur. Auf dem dritten Platz hat Neuseeland Luxemburg abgeschüttelt, das auf Rang 4 rutscht. Auf Platz 7 hat sich Großbritannien vor allem mit seiner geringen Regulierungsdichte, seinem stabilen Bankenwesen und mit einer Drosselung seiner Staatsausgaben vorgeschoben, auf Platz 9 die Schweiz dank geringerer staatlicher Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen. Deutschland rangiert auf Platz 18. Eine klare Rüge bekommt es für die "sehr hohe" Einkommensbesteuerung und die "hohe" Unternehmensbesteuerung, für das starke Gewicht öffentlich-rechtlicher Institute im Bankenwesen und das undurchschaubare Dickicht an Regulierungen. "Unternehmen müssen mit einem umfassenden und verwirrenden Netzwerk von Regulierungen zurechtkommen, die freies Unternehmertum einschränken", heißt es. Die strenge Regulierung des Arbeitsmarkts trage sowohl zu der hohen Arbeitslosigkeit als auch zu dem geringen Wirtschaftswachstum bei. „Es ist erfreulich, dass sich unter den ersten 10 Rangplätzen auch sechs europäische Länder befinden. Deutschland ist leider nicht dabei. Das Ausmaß der Regulierungen und die Steuerlast sind für deutsche Bürger immer noch viel zu hoch. Besonders das Banken- und Finanzwesen ist stark gehemmt. Vielleicht kann Deutschland in dieser Hinsicht von seinem Nachbarn Luxemburg lernen, das mit seinem vierten Platz die Spitze unter den europäischen Nationen bildet“, kommentiert Hardy Bouillon, Head of Academic Affairs vom Brüsseler „Centre for the New Europe“ http://www.cne.org, das Ergebnis. Der Index belege zudem, dass Deutschland sein relativ schwaches Abschneiden nicht auf die weltwirtschaftliche Entwicklung schieben könne. In den Index zur Messung der wirtschaftlichen Freiheit fließen 50 unabhängige Variablen ein, aufgeteilt auf die 10 gleichgewichteten Kategorien Außenhandel, Steuerlast, Staatseingriffe, Geldpolitik, Kapitalströme und Auslandsinvestitionen, Bankwesen, Löhne und Preise, Eigentumsrechte, Regulierung sowie Schattenwirtschaft. In der Kategorie "Löhne und Preise" zum Beispiel wird untersucht, ob es Mindestlohnvorschriften gibt, ob die Privatwirtschaft ihre Preise unabhängig von administrativen Vorgaben setzen darf, wie sehr Subventionen das Preisgefüge verzerren und welche Rolle der Staat in der Lohnfindung einnimmt. Die Ergebnisse werden einer Punkteskala von 1 bis 5 zugeordnet.
28. Jan 2004

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Claudia Klemp, verantwortlich.

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