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Kinderyoga und Montessori-Pädagogik von Diplom Sozialpädagogin Beate Strieder

Kinderyoga verbessert das Verständnis von Geometrie und Mathematik und fördert in hohem Maße die kognitive Entwicklung der Kinder

Dipl. Sozial-Pädagogin Beate Strieder beschreibt die Wirkungen von Kinderyoga auf die kognitive Entwicklung von Kindern durch Raum- und Körpererfahrungen.\r\n
Kinder lernen aufgrund ihres lustvollen inneren Dranges durch selbstentdeckendes Tun, sie lernen vorrangig und nachhaltig über Sinneseindrücke und Bewegung. Neben den sensorischen Erfahrungen über die fünf Sinneskanäle Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen, Tasten ist die Entwicklung des Bewegungssinnes als sechster Sinn für die motorische und kognitive Entwicklung eines Kindes notwendig. Sich wiederholende Bewegungserfahrungen werden tiefensensorisch verarbeitet und in einer Art Muskelgedächtnis gespeichert. Als das Lernen unterstützende Hilfe dient nach M. Montessori eine Umgebung , in der Anreize des Lernens in Form von Sinnesmaterial in einem optimalem Erfahrungsraum zur Verfügung stehen. Diese Umgebung zu schaffen und anzubieten ist ein wesentlicher Ausgangspunkt jeder Pädagogik. Was ist Sinnesmaterial? Sinnesmaterial ist das Material, welches die Sinne des Kindes entwicklungsgemäß optimal anspricht, präzise Lernerfahrungen ermöglicht und diese in ein größeres Ganzes betten hilft.

Maria Montessori bezeichnete das Sinnesmaterial als Schlüssel zur Welt. Das Sinnesmaterial nach Montessori ist kein Ersatz für die Wirklichkeit, aber eine wichtige Hilfe, die es dem Kind ermöglicht, wesentliche Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln und zu ordnen.

Die Yogapraxis im Kinderyoga, d.h. Vorübungen zur Meditation, Asanas, Vorübungen zu Pranayama sowie Entspannung in Verbindung mit Erfahrungen aller kinaesthetischer Aspekte sowie der Ruhe, Stille, Konzentration und vegetativer Entspannung können als Sinnesschulung solche Lernerfahrungen ermöglichen. Alle Übungen im Kinderyoga können in diesem Sinne als Sinnesmaterial gelten. Eine wichtige Lernerfahrung für ein Kind ist der Erwerb des Verständnisses geometrischer Grundprinzipien, aus denen heraus sich eine Basis zum Verständnis grundlegend physikalischer und mathematischer Strukturen entwickeln kann. Um grundlegende Strukturen und das Gestaltungsprinzip der Umgebung zu erfassen, können auch durch Yoga dem Kind Wege und Zugänge ermöglicht werden , welche Bewegungserfahrungen, Raumorientierung und geometrische Grunderfahrungen ermöglichen. In der Montessori Pädagogik wird hierzu ein großer Teil der Lernerfahrungen in diesem Bereich durch das Tasten, Wiedererkennen, Benennen und Visualisieren ermöglicht.
Yoga kann hier im Sinne Montessoris das Prinzip des Lernens durch Begreifen wesentlich ergänzen. Eine von vielen Erfahrungen, welche Kinder durch Asanas erwerben ist die Körpererfahrung
in Bezug auf Raumlage, Schwere, Gleichgewicht, Erdanziehungskraft und Dimension. Was sind die Eigenschaften von geometrischen Körpern, von Quader und Kubus, Zylinder, Prisma, Pyramide, von Kugel, Ellipsoid, Ei ?
Sie bestehen aus Flächen und sie haben eine bestimmte Anzahl von Kanten und Spitzen ( Ecken), sie lassen sich Drehen, Rollen und Kippen. Asanas ermöglichen Kindern die Körperwahrnehmung der Fläche durch den Berührungs, Tast- und Muskelsinn zunächst als Wahrnehmung der Auflagefläche des Körpers in Kontakt zum Untergrund, später bei fortschreitender Kinderyogapraxis auch durch den Kontakt mit de, Außen, durch den Raum, welcher den Körper des Kindes umgibt. Auch die Umrisse unseres Körpers, bei geometrischen Körpern als Kanten wahrnehmbar - können als Innen - und Außenerfahrung durch Asanas ermöglicht werden. Asanas unterstützen die Wahrnehmung markanter Punkte unseres Körpers (bei geometrischen Körpern als Spitzen und Ecken bezeichnet) , wie die Fingerspitzen, der Scheitelpunkt sowie die Fußspitzen, bzw. Fußballen, aber auch Ellenbogen und Knie. In Asanas erfahren Kinder, dass sich der Körper um die eigene Achse drehen lässt, er kann rollen und sogar Kippbewegungen mit Bedacht ausführen. Die Erfahrung der Achse, stabil und angenehm, wird durch Asanas ermöglicht. Asanas können einem Kind also grundlegende geometrische Grunderfahrungen mit Körper und Raum ermöglichen sowie das Begreifen des eigenen Körpers und der eigenen Körperlichkeit. Das Selbstbild der Kinder , die sich zu Anfang eines Yogakurses rudimentär gezeichnet haben, weist gegen Ende des Yogakurses die Fülle der körperlichen Erfahrungen aus. Alle durch Kinderyoga erfahrenen geometrischen Prinzipien und Begriffe können das Vorstellungsvermögens und die Abstrahierungsfähigkeit des Kindes unterstützen. Sie helfen die Fähigkeit des Kindes zur Erfassung und zu tiefem Verständnis von Geometrie und Mathematik zu bahnen.
Die Autorin leitet seit vielen Jahren Kinderyogakurse an der TRIPADA AKADEMIE (www.tripada.de) in Wuppertal und hat ein Konzept für Kinderyoga entwickelt, in dem aufbauend auf den klassischen Methoden des Yoga die Prinzipien der sensorischen Integration und des kindgerechten Lernens verarbeitet sind. Die Methode wird an der TRIPADA AKADEMIE in Form einer Kinderyogalehrerausbildung durch Beate Strieder gelehrt.



Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga
Hans Deutzmann
Hofaue 63
42103
Wuppertal
info@tripada.de
0202 979 854 0
http://www.tripada.de

07. Sep 2010

Von Tripada Akademie für Gesundheit und Yoga

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Hans Deutzmann, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 707 Wörter, 5193 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

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