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Neue Wege zur Verkehrssicherheit – „AVACS“ entwickelt Methoden zur Überprüfung sicherheitskritischer Steuerungssysteme

Von DFG

Automatische Fehlerdiagnose bei modernen Verkehrsmitteln im Mittelpunkt des Sonderforschungsprojektes der DFG

Oldenburg/Freiburg/Saarbrücken den 4. Februar 2004 – Die DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) finanziert seit dem 1. Januar 2004 den neuen Sonderforschungsbereich AVACS (Automatic Verification and Analysis of Complex Systems). Das von den Universitäten Oldenburg, Freiburg und Saarbrücken transregional getragene Projekt treibt gezielt die Entwicklung neuer Methoden zur Validierung von Sicherheitssystemen im Automobil-, Bahn- und Luftverkehr voran. Konkrete Anwendungszenarien sind automatische Abstandskontrollen und Bremsassistenten im Automobil, Zugsicherungssysteme im europaweiten ETCS-Standard (European Train Control System) sowie Flugleitsysteme im Avionics-Bereich.
Sicherheit in der Luft, auf der Schiene und der Straße Die Validierung sicherheitskritischer Systeme in Flugzeugen, Autos und Zügen hat eine zentrale Bedeutung, Fehler in einzelnen Abläufen bedeuten oft eine große Gefahr für Leib und Leben. Die derzeitigen technischen Möglichkeiten beschränken sich dabei auf die automatische Überprüfung und Analyse von einzelnen Aspekten solcher Systeme wie zum Beispiel der Stabilität, Pünktlichkeit und Korrektheit. AVACS realisiert zum ersten Mal eine umfassende und ganzheitliche Überprüfung komplexer Systeme mit Garantieen ihrer Verlässlichkeit. Erfasst werden dabei alle technischen und physikalischen Parameter einzelner Systeme. Die verantwortlichen Systemingenieure können das Systemverhalten per Knopfdruck überprüfen. Prof. Dr. Werner Damm, Leiter des Sonderforschungsbereichs AVACS: „Bei der Entwicklung elektronischer Systeme für den Straßen-, Schienen- und insbesondere dem Luftverkehr werden bereits umfangreiche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit getroffen. Die ständig wachsende Anzahl und ständig steigende Komplexität dieser Systeme verhindert jedoch die vollständige Überprüfung solcher Systeme mit bestehenden Techniken. Die bedauerlicherweise immer wieder vorkommenden tragischen Unfälle mit Personenschaden oder Sachschäden sowie kostspielige Rückrufaktionen sollen mit den in AVACS entwickelten Techniken durch eine genaue Betrachtung und Analyse aller für den Betrieb erheblichen Daten weitestgehend ausgeschlossen werden. AVACS unterzieht all diese Informationen einer genauen Prüfung und ermöglicht den zuständigen Entwicklern eine schnelle und zuverlässige Einschätzung möglicher Gefährdungspotenziale.“ Länderübergreifende Forschung AVACS ist ein sog. transregionaler Forschungsbereich und wird von den drei Universitäten Oldenburg, Freiburg und Saarbrücken sowie dem Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken getragen. Der Zusammenschluss der einzelnen Standorte und der dort gebündelten Expertise im Rahmen eines sog. „Transregio“ ermöglicht einen schnellen Austausch neuer Erkenntnisse und damit ein schnelles Fortschreiten des Projekts. Einen wesentlichen Vorteil stellt darüber hinaus der enge Kontakt zu Industrieunternehmen dar, der die schnelle Umsetzung der Forschungsergebnisse in den für die zukünftige Verwendung vorgesehenen Szenarien garantiert. Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland. Die DFG dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Harvard Public Relations Jürgen Rast Westendstraße 193-195 80686 München Tel: 089 / 53 29 57 - 0 Fax: 089 / 53 29 57 - 888 juergen.rast@harvard.de AVACS Prof. Dr. Werner Damm Sprecher SFF AVACS Ammerländer Heerstr. 114-118 26129 Oldenburg Tel.: 0441-9722-500 Fax: 0441-9722-502 Werner.Damm@Informatik.Uni-Oldenburg.DE
04. Feb 2004

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Kristina Fess, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 367 Wörter, 3238 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

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