Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News
22
Sep
2010
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt 22. Sep 2010
Bewerten Sie diesen Artikel
2 Bewertungen (Durchschnitt: 3.5)
Teilen Sie diesen Artikel

Pressemeldung: Kampagnenstart gegen das schmerzhafte Schnabelkürzen erfolgreich

Heute führte die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt mit einer Aktion am Alexanderplatz in Berlin ihren bundesweiten Kampagnenstart zur Beendigung des schmerzhaften Schnabelkürzens bei Legehennen durch.

Heute führte die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt mit einer Aktion am Alexanderplatz in Berlin ihren bundesweiten Kampagnenstart zur Beendigung des schmerzhaften Schnabelkürzens bei Legehennen durch.\r\n

600 Luftballons, die mit Küken und Scheren bedruckt waren, ließen die Tierschützer der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt heute um 11:50 Uhr in den Berliner Himmel steigen. Dabei stand laut Angaben der Stiftung jeder Ballon für ein Küken, dem innerhalb der nächsten zehn Minuten mit einer heißen Klinge oder einem Infrarot-Laser die empfindliche Schnabelspitze abgetrennt wurde. An über 30 Millionen Tieren wird diese Prozedur in Deutschland jedes Jahr nach Stiftungsangaben durchgeführt.
Dieses Vorgehen ist nach dem Tierschutzgesetz nur in Ausnahmefällen erlaubt. Trotzdem wurde es mit der zunehmenden Intensivierung der Tierhaltung zum Standard.
In Österreich und Schweden ist es bereits gelungen, das Schnabelkürzen abzuschaffen. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat die dazu notwendigen Schritte in einem Papier zusammengefasst und erste wichtige Partner unter den Eierproduzenten gewonnen, um auch für Deutschland Lösungen zu entwickeln.
Jetzt fordert die Albert Schweitzer Stiftung Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner und die restlichen Landwirte auf, sich ebenfalls aktiv einzubringen, um das Schnabelkürzen in Deutschland zu beenden. Dazu hat sie auf ihrer Webseite unter www.albert-schweitzer-stiftung.de/schnabelkuerzen-beenden eine Unterschriftenaktion gestartet.
»Niemand kann Eier wollen, die nicht im Einklang mit dem Tierschutzgesetz produziert wurden. Deshalb muss jetzt endlich gehandelt werden«, fasst Wolfgang Schindler, Präsident der Stiftung, zusammen.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich seit zehn Jahren gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Schutz von Legehennen. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de.



Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Mahi Klosterhalfen
Schoelerpark 5
10715
Berlin
presse@albert-schweitzer-stiftung.de
030 ? 86 39 16 59
http://albert-schweitzer-stiftung.de/

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Mahi Klosterhalfen, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 255 Wörter, 2077 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Keywords: Kampagnenstart gegen das schmerzhafte Schnabelkürzen erfolgreich, Pressemitteilung Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt



Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema




Weitere Pressemeldungen von Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt


   

Immer mehr Unternehmen beenden Käfigei-Verwendung

17.04.2014: Im Rahmen der Käfigfrei-Kampagne der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt erklären immer mehr große und mittelständische Unternehmen ihren Ausstieg aus der Verwendung von Käfigeiern - zuletzt u. a. Escoffier, Homann Feinkost, McCain und Mövenpick. Im Rahmen der Käfigfrei-Kampagne führt die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt Gespräche mit Unternehmen aus allen Branchen der Lebensmittelwirtschaft. Unterstützt wird sie dabei von 13 Partnerorganisationen. Im Rahmen der Kampagne, die im Jahr 2009 gestartet wurde, haben bereits über 200 Unternehmen aus Lebensmittel...

   

Haßleben: Genehmigung der Mega-Schweinemastanlage droht

17.06.2013: Neun Jahre lang konnten sich die Bürger vor Ort erfolgreich dagegen wehren, doch wenn die brandenburgischen Umweltministerin Anita Tack nicht eingreift, werden in wenigen Tagen Tatsachen geschaffen. Eine Stellungnahme der Ministerin steht noch aus. Die Zahlen sind kaum vorstellbar: In einer einzigen Anlage sollen dauerhaft 37.000 Schweine gehalten werden. Pro Jahr würden mindestens 100.000 Tiere durch die Zucht- und Mastanlage geschleust werden. Die entstehenden Exkremente entsprächen denen einer Großstadt. Wie jetzt durch eine Akteneinsicht bekannt wurde, wurde eine schriftliche Genehmi...

   

8 Millionen Tonnen Fleisch und niemand schreit auf

15.02.2011: Das Statistische Bundesamt berichtet heute nüchtern über den neuen Schlachtrekord in Deutschland: Im Jahr 2010 wurden 302.000 Tonnen mehr Fleisch erzeugt als im Vorjahr. Die Produktion belief sich auf 8 Millionen Tonnen oder, zur Verdeutlichung, 8 Milliarden Kilogramm. "Das ständige Wachstum der Schlachtzahlen ist einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig", kommentiert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und verweist darauf, dass für den grausamen Rekord der Schlachtkonzerne etwa eine Milliarde Tiere leiden und sterben mussten - v...